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Lenovos Business-Tablet ThinkPad 10 im Test

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Seite 2: Optik, Haptik, Ergonomie

Optik, Haptik

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Die Formgebung des ThinkPad 10 wirkt auf den ersten Blick irgendwie unvollendet: Oben sind die Ecken abgerundet, unten hingegen nicht. So macht Lenovo schon beim Design deutlich, dass das Business-Tablet solo unvollständig ist. Die Front bietet eine als Touchelement ausgeführte Windowstaste, am rechten Rand deutet ein dezentes Logo auf die NFC-Funktion hin. 

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Lenovo verpackt das ThinkPad 10 in ein dunkelgraues Aluminiumgehäuse. Das Material speichert zwar gut Fingerabdrücke, wirkt aber so hochwertig, wie man es sich bei einem Business-Gerät wünscht. Allerdings fällt auf, dass die Rückseite auf Druck doch etwas nachgibt und sich das gesamte Tablet mit geringem Kraftaufwand auch etwas biegen lässt. Das Lenovo-Gerät wirkt trotzdem insgesamt etwas hochwertiger und robuster als typische Consumer-Tablets. Dafür ist es mit rund 600 g aber auch kein Leichtgewicht. Zum Vergleich: Samsungs 10,5-Zoll-Modell Galaxy Tab S 10.5 bringt es auf nur 467 g und ist auch über 2 mm schlanker als das 8,95 mm dicke ThinkPad 10. Für ein Gerät mit Business-Ausrichtung wirken Gewicht und Dicke aber durchaus angemessen, zumal speziell die Dicke auch vorteilhaft für die Anschlussbestückung ist. 

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Lenovo legt dem Tablet anstelle der sonst üblichen Kombi aus Netzadapter und Ladekabel ein klassisches Notebooknetzteil (36 Watt) bei. Ein zusätzliches Datenkabel wird nicht mitgeliefert, darum muss sich der Käufer noch selbst kümmern. Dem Tablet liegen außerdem der Stylus und das Dokumentationsmaterial bei. Auf das optional erhältliche Zubehör gehen wir auf einer separaten Seite des Tests ein. 

Ergonomie / Handhabung

Das ThinkPad 10 ist weder besonders leicht noch schlank, liegt mit seinen abgerundeten Kanten aber doch recht angenehm in der Hand. Dabei wird man das Tablet auf Grund des Formats in aller Regel mit zwei Händen gehalten.