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Samsung Galaxy Tab S 10.5 LTE mit Super AMOLED-Display im Test

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Seite 7: Fazit, Meinung, Alternativen

Nein, das Galaxy Tab S 10.5 ist nicht einfach irgendein weiteres Samsung-Tablet. Sein Super AMOLED-Display taugt aktuell zum Alleinstellungsmerkmal: Mit satten Farben und dem Vermögen, auch Tiefschwarz darzustellen, toppt es selbst beste Tablet-LCDs. Für viele Nutzer dürften diese Unterschiede zwar weniger gravierend sein als beispielsweise der Auflösungssprung von einem 1.280 x 800-Pixel-Display auf ein Full HD- oder WQXGA-Display, sie sorgen aber doch für eine noch stimmigere Darstellung.   

Den High-End-Anspruch unterstreicht das Tablet aber nicht nur beim Display. Auch die extrem flache und leichtgewichtige Bauweise mit minimalen seitlichen Displayrändern macht sofort deutlich, dass das Galaxy Tab S 10.5 LTE kein Einsteigergerät ist. Über die Materialwahl kann man zwar streiten, aber der Kunststoff wird zumindest durch die eingesetzte Oberflächenbeschichtung aufgewertet. Das SoC kann volle acht Kerne mobilisieren und auf üppige 3 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen, die 3D-Performance ist aber nur solide. Ein Tablet dieser Preisklasse dürfte gerne mit mehr Flashspeicher ausgeliefert werden, immerhin ist aber eine Speichererweiterung per microSD-Karte möglich. Eine Notlösung gibt es auch für den fehlenden HDMI-Port, denn der microUSB-Port soll MHL unterstützen. Auch die drahtlose Bildschirmspiegelung per Miracast ist möglich. Am TV kann das Tablet außerdem als Universalfernbedienung nutzen.

Wer ohnehin im Samsung-Ökosystem verwurzelt ist, wird sich sofort mit dem Galaxy Tab S 10.5 zurechtfinden. Speziell bei der Nutzung von SydeSync kann derjenige profitieren, der gleich mehrere Galaxy-Geräte besitzt. Generell sollte aber auch Nutzern von Vanilla-Android oder anderen Androidbenutzeroberflächen der Umstieg leichtfallen. Dabei locken einige durchaus überzeugende Samsung-Apps oder auch der Multi-Window-Modus als Multi-Tasking-Lösung. Abgerundet wird der insgesamt sehr positive Auftritt durch die guten Akkulaufzeiten, die trotz performanter Hardware, flacher Bauweise und hochauflösendem Display erreicht werden.  

Ein anderes Tablet im 10-Zoll-Format mit AMOLED-Display gibt es aktuell nicht. Wer mit einem konventionellen LCD leben kann, aber ein Samsung-Tablet mit hochauflösendem Display sucht, sollte alternativ über den Kauf eines Galaxy Tab Pro 10.1 nachdenken. Auch bei diesem stimmigen Modell verbaut Samsung ein hochauflösendes Display und das Exynos Octa-Core-SoC (bzw. alternativ einen ebenfalls sehr leistungsstarken Snapdragon 800 mit LTE), der Kaufpreis fällt aber deutlich niedriger aus und sinkt beispielsweise beim W-LAN-Modell von rund 485 auf rund 300 Euro.

Das Galaxy Tab S 10.5 wird zum Premiumpreis verkauft, es wird mit seinem grandiosen Display, der ultraflachen Bauweise und der insgesamt guten Ausstattung dem Premiumanspruch aber auch völlig gerecht. Damit verdient sich das Super AMOLED-Tablet unseren Excellent-Hardware-Award.  

alles

Positive Aspekte des Samsung GALAXY Tab S 10.5:

  • brillantes und hochauflösendes Super AMOLED-Display
  • extrem dünn und leicht, wirkt dabei aber keineswegs fragil
  • gute Performance
  • aktuelle Androidversion mit einigen nützlichen Samsung-Beigaben
  • microSD-Kartenleser, Infrarot, Zugangssicherung per Fingerabdruck möglich
  • LTE (optional)

Negative Aspekte des Samsung GALAXY Tab S 10.5:

  • kein microHDMI
  • GPU-Performance nicht so herausragend wie CPU-Performance

 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 26.10.2007
Berlin
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 472
Deckt sich leider überhaupt nicht mit meiner Erfahrung mit dem Tab S 10.5. Der Bildschirm mag super sein, aber die Performance ist nicht angemessen. Benchmarks auf anderen Seiten spiegeln meine Erfahrung auch wieder. Lässt sich auch leicht überprüfen wenn man mal auf die Internetseite mediamarkt. de geht und versucht hin und her zu scrollen. Die Seite sei stellvertetend für andere, sehr medienlastige Seiten genannt. Für Videos aber ein geniales Tablet.
#2
Registriert seit: 25.01.2013

Bootsmann
Beiträge: 677
Hab ich nur das Gefühl oder ist es wirklich so das sich seit einem Jahr in der ARM Bereich nichts bewegt hat ? Schließlich ist der Snapdragon 800 immernoch schneller wie der hier gebotene Octacore...

Ich freu mich schon auf die neuen Chipgeneration wenn die erhöhte Leistung durch die ebenfalls notwendige erhöhung der Pixeldichte auf Ultra HD wieder ins Jahr davor rutscht ...
#3
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Registriert seit: 03.02.2008
Stuttgart
Bootsmann
Beiträge: 594
Also das Tablet ist schon dick. Aber es ist und bleibt ein Tablet und bei diesem Preis kauf ich mir lieber ein Powerbook mit Touch (z.B. Acer Aspire S7).

Aber das Tablet wird schon seine abnehmer finden.

@996:
Naja hoffen wir das Qualmcomm sich nicht auf ihren lorbeeren ausruhen!
#4
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Registriert seit: 01.10.2002
Hattingen
Leutnant zur See
Beiträge: 1066
Zitat Famlay;22515937
Also das Tablet ist schon dick.


dick ? Welches tablet mit den gleichen Leistungsdaten ist den "dünner" und leichter ?

P.:S hier gibt es noch einen Testbericht
#5
customavatars/avatar105578_1.gif
Registriert seit: 01.01.2009

Fregattenkapitän
Beiträge: 2701
Dick steht hier wohl für cool, gut, toll... ;)
#6
customavatars/avatar2974_1.gif
Registriert seit: 01.10.2002
Hattingen
Leutnant zur See
Beiträge: 1066
aha, dann passt es ;)
#7
customavatars/avatar55769_1.gif
Registriert seit: 13.01.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 349
Man liest in den Tests, dass dieses Tablet optional (für einige Märkte) auch mit einer Snapdragon CPU ausgestattet ist. Kann ich sowas hierzulande kaufen?
#8
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Bootsmann
Beiträge: 667
"Und selbst das kleinformatigere iPad Air (9,7 Zoll) kommt auf 7,5 mm und mindestens 469 g."

Der deutschsprachigste Komparativ seit langem :hmm:
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