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NVIDIA Shield Tablet vorgestellt - ab August auch in Deutschland

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Seite 2: Controller, Stromsparmechanismen und Anwendungsfälle

Der NVIDIA Shield Tablet Controller

Nun aber zum Controller. Dieser ist nicht mehr direkt physikalisch an die Shield-Hardware gekoppelt, sondern kann optional hinzugekauft werden. NVIDIA hat sich laut eigener Aussage hohe Anforderungen bei der Qualität des Controllers und dessen Eingabequellen in Form von Knöpfen und Wippschaltern sowie analogen Sticks auferlegt. Die Kopplung an das Shield Tablet aber auch an die erste Shield erfolgt per direkter WLAN-Verbindung. Bis zu vier Controller können an eine Shield gekoppelt werden. Ebenfalls möglich ist der Anschluss eines Controllers via Bluetooth-Verbindung - allerdings bietet NVIDIA dazu nur den rudimentären Support. Die Anbindung per WLAN begründet NVIDIA mit der niedrigeren Latenz (10 vs 20 ms) einer solchen Verbindung sowie der höheren Datenrate (24 vs 3 GBit/Sek.). Unter anderem wird auch ein Audio-Signal von der Shield zum Controller übertragen, damit daran ein Headset angeschlossen werden kann. Über den Rückkanal erfolgt die Übertragung des Mikrofon-Signals.

NVIDIA Shield Tablet
NVIDIA Shield Tablet

Am grundsätzlichen Layout des Controllers hat sich wenig getan. Rechts sind weiterhin die vier Knöpfe (A, B, X und Y) sowie ein Analog-Stick zu finden. Rechts platziert NVIDIA das Steuerkreuz sowie einen weiteren Analog-Stick. Hinten am Controller befinden sich pro Seite jeweils eine Wippe sowie eine Schultertaste. Mittig, in der silbernen Abdeckung, befindet sich gut für beide Daumen erreichbar ein Touchpad mit Druckpunkt für den Mausklick. Zusätzlich lässt sich an dieser Stelle über die beiden unteren Ecke des Dreiecks (entsprechend gekennzeichnet) die Lautstärke einstellen. Erste Versuche mit dem Touchpad erlauben zwar eine einfache Bedienung eines Mauszeigers, aufgrund der geringen Oberfläche ist die Bedienung aber nicht sonderlich bequem. Die üblichen Android-Hardware-Tasten sowie der Zugang zu dedizierten NVIDIA-Anwendungen erfolgt über den entsprechenden Knopf mittig im oberen Bereich. NVIDIA verspricht eine Akkulaufzeit des Controllers von bis zu 40 Stunden.

Stromsparen mit dem Tegra K1 Power Management

Während den ersten Minuten mit dem Shield Tablet warfen wir natürlich auch einen Blick in die Android-Einstellungen und und stießen dabei auf einen interessanten Menüpunkt in den Power-Settings. Hier lassen sich unter anderem die Anzahl der aktiven CPU-Kerne ändern und auch deren Takt kann zumindest in Prozenten verändert werden. Weiterhin vorhanden ist ein Frame-Limiter, der die Bildwiederholrate auf feste Werte von 24, 30 und 60 FPS festlegt. Übertakten lässt sich der Tegra K1 an dieser Stelle aber nicht. Wer den in Android implementierten Stromspareinstellungen allerdings wenig Vertrauen entgegenbringt, der kann sich an dieser Stelle austoben.

NVIDIA Shield Tablet
NVIDIA Shield Tablet

Neben den globalen Einstellungen für die Stromsparmechanismen, kann der Nutzer diese auch für jede App getrennt festlegen. So lässt sich ein wenig fordernder Sidescroller über den Limiter beschränken und der Prozessor vollbringt nur die Arbeit, die auch wirklich notwendig ist.

Anwendungsbereiche

Viele mögen sich nun die Frage stellen, wozu ein Gaming-Tablet notwendig sein dürfte. Die meisten Android-Spiele dürften auf den höherklassigen Tablets problemlos laufen. Sollten aber mehr und mehr Spiele erscheinen, die auf den Tegra K1 hin optimiert werden, könnte dies zu einem entscheidenden Unterscheidungsmerkmal werden. In unseren Augen aber weitaus wichtiger ist die Möglichkeit das Shield Tablet an den heimischen Fernseher anzuschließen. Über den Konsolen-Modus ist eine Ausgabe dann auch in einer Auflösung möglich, die nicht den 1.920 x 1.080 Pixeln des Shield Tablet entspricht. Weiterhin ist die Kopplung mit einem Gaming-PC ein interessanter Aspekt. Bestimmte Spiele-Genres spielen sich mit einem Controller auf der Couch über den Fernseher sicherlich auch bequemer, als direkt am PC.

In der Praxis müssen wir uns ein fast ausschließlich für das Spielen vorgesehenes Tablet aber noch etwas genauer anschauen. Zwar hatten wir in die Gelegenheit ein paar Minuten mit dem Shield Tablet zu verbringen, eine echte Meinung konnten wir uns dort aber natürlich noch nicht bilden. Wir hoffen dies in den kommenden Tagen oder Wochen, je nachdem wann NVIDIA ein Sample zur Verfügung stellen wird, nachholen zu können.

 

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Kommentare (37)

#28
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Registriert seit: 12.09.2006
Berlin ist Vorort davon
Admiral
Beiträge: 11996
Du sagst, Kontrast und Helligkeit passt an einem tv nicht, willst aber im Gegenzug das Tablet anschliessen? Das verstehe ich jetzt erst recht nicht ;)
Du stellst dir ja selbst ein Bein
#29
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Registriert seit: 27.07.2008
Nahe München
Vizeadmiral
Beiträge: 6622
Ich sage nicht, dass ich das "will" - man kann es halt :D
Konsolen funktionieren am TV ja auch wunderbar - ganz unbrauchbar sind die Teile nicht dafür. Aber ein normaler PC Bildschirm ist um Längen besser. Und wenn man sich vom TN-Panel verabschiedet, weis man, wie groß der Unterschied wirklich ist.
#30
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Registriert seit: 12.09.2006
Berlin ist Vorort davon
Admiral
Beiträge: 11996
Aber anhand deiner Beiträge, scheint ja ein Markt da zu sein...
Ich hab das zwar bei dem shield1 schon nicht verstanden aber muss ich auch nicht
#31
Registriert seit: 16.09.2008

Matrose
Beiträge: 34
Beim Shield konnte ich noch den Sinn erkennen. Aber bei dem hier?
Wirklich mobil ist man nicht (nix mit Zug, Bus oder so wie beim "alten" Shield, man braucht immer was um das Tablet aufzustellen und dann noch den Controller) und fürn Fernseher wäre eine günstige Box ohne Display besser.
Abgesehen davon dass es kaum gute Spiele für Tablets direkt gibt die diese Menge an Leistung brauchen (und fürs Streamen braucht man das eh nicht)
#32
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www.sissach.ch (CH)
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Beiträge: 3464
Kurze Frage. Kann man nicht irgendwie die Games vom Hauptrechner zum HTPC streamen lassen und das ganze dann einfach über diesen Nvidia Controller steuern? So etwas würde mich interessieren. Dann könnte ich die volle Power nutzen und easy ein GTA am TV zocken.
#33
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Beiträge: 29105
Du kannst via Steam In-Home-Streaming auf andere Rechner streamen, aber den Shield Controller wirst du dann nicht nutzen können, sondern musst einen anderen verwenden.
#34
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3258
Nutz doch die Lösung von Steam
#35
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Registriert seit: 04.04.2005
www.sissach.ch (CH)
Moderator
Beiträge: 3464
Zitat Don;22558309
Du kannst via Steam In-Home-Streaming auf andere Rechner streamen, aber den Shield Controller wirst du dann nicht nutzen können, sondern musst einen anderen verwenden.


OK, das wäre ja dann sogar noch besser aus meiner Sicht. Sprich ich könnte ein Gamepad oder auch Maus und Tastatur am HTPC anhängen!?
#36
customavatars/avatar3377_1.gif
Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 29105
Ja, so soll das funktionieren. Der Kollege wollte dazu auch einen Artikel verfassen.
#37
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Registriert seit: 26.08.2012
Bayern
Korvettenkapitän
Beiträge: 2394
Zitat cage;22558459
OK, das wäre ja dann sogar noch besser aus meiner Sicht. Sprich ich könnte ein Gamepad oder auch Maus und Tastatur am HTPC anhängen!?


Richtig ;) Man sollte aber auch dazu sagen das das Streaming über W-LAN N nicht perfekt funktioniert. Auch sollte das Bildformat gleich sein, im Prinzip wird dabei eigentlich nur sowas wie eine Remote-Desktop-Verbindung aufgebaut, teilweise sieht man beim Beenden für einen kurzen Moment auch den Desktop des streamenden PCs.
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