> > > > EVGA Tegra Note 7 im Test

EVGA Tegra Note 7 im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 7: Fazit und Alternativen

Was während der Vorstellung im Oktober 2013 noch sehr vielversprechend klang, entpuppt sich im Frühjahr 2014 als akzeptabel, aber eben nicht mehr als Besonderheit. Denn in den vergangenen sechs Monaten hat sich die Tablet-Landschaft extrem schnell entwickelt. Eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln bei einer Diagonalen von 7 Zoll erwarten Interessenten mittlerweile für 100 bis 150 Euro, für 200 Euro sollte es schon Full HD sein.

Zudem darf man für diesen Preis 2 GB Arbeitsspeicher erwarten, auch wenn die Hälfte im Alltag oftmals durchaus ausreichend ist. Aber auch an anderen Stellen glänzt das Tablet nicht mit einer Spitzenleistung, hier sei auf die Akkulaufzeiten verwiesen, die in Relation zur Kapazität gerne noch etwas länger ausfallen könnte. Hinzu kommen das etwas lieblos wirkende Gehäuse und die Kamera, die als Highlight gepriesen wird, in unserem Test aber nur in hellen Umgebungen überzeugen konnte.

Schneller SoC, enttäuschende Kamera: Das Tegra Note 7 geht in der Masse unter
Schneller SoC, enttäuschende Kamera: Das Tegra Note 7 geht in der Masse unter"

Aber: Das Tegra Note 7 hat auch seine Stärken. Hierzu zählt vor allem der leistungsstarke SoC, der über jeden Zweifel erhaben ist. Wer ein Tablet vor allem für Spiele sucht, dürfte mit EVGAs Modell mehr als zufrieden sein, auch weil die Lautsprecher klar überdurchschnittliche Qualität liefern und Nvidia an die Integration von Gamepads gedacht hat; Pads mit dem "Built für Nvidia Tegra"-Logo wie das Nyko PlayPad Pro ahmen die Bedienelemente des Nvidia Shield nach und bedeuten gegenüber der Touchscreen-Eingabe einen klaren Vorteil. Der Stylus ist zudem ein Mehrwert, den nicht viele Tablets bieten.

In Summe geht es EVGA Tegra Note 7 aber in der Masse der Geräte unter, hier schneiden vor allem das aktuelle Nexus 7, das für wenige Euro mehr erhältlich ist, und das Amazon Kindle Fire HDX 7 besser ab. Wer mit weniger Rechenleistung zufrieden ist, sollte das erste Nexus 7 in den engeren Kandidatenkreis aufnehmen; für dieses müssen etwa 150 Euro eingeplant werden.

Positive Eigenschaften des EVGA Tegra Note 7:

  • leistungsstarker SoC
  • überdurchschnittliche Lautsprecher
  • mitglieferter Stylus
  • Android mit nur sehr wenigen Anpassungen

Negative Eigenschaften des EVGA Tegra Note 7:

  • schwache Kamera
  • SoC mit zu hohem Energiebedarf
  • hohes Gewicht