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EVGA Tegra Note 7 im Test

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Seite 3: Display, Anschlussausstattung

Display

Mit 1.280 x 800 Pixeln konnte man vor zwei Jahren noch in oberen Preisgefilden Punkte sammeln, mittlerweile liegt die Messlatte deutlich höher - auch, weil Google und ASUS mit dem aktuellen Nexus 7 mehr bieten.

Grundsätzlich ist weniger als Full HD bei einer Diagonalen von 7 Zoll nicht per se schlecht, für die meisten Anwendungsbereiche reicht eine Pixeldichte von 215 ppi völlig aus. An sichtbare Grenzen stößt man hier erst bei textlastigen Inhalten oder anderen feinen Strukturen. Hier wären 314 ppi - dies entspricht Full HD bei 7 Zoll - von Vorteil. Im Falle des Tegra Note 7 kommt allerdings die Tatsache, dass es als Multimedia-Gerät angepriesen wird, erschwerend hinzu. Denn bei der Video-Wiedergabe profitiert man von hohen Auflösungen, durch den vorhandenen microSD-Slot entfällt auch das Argument, dass man Full-HD-Material mangels Speicherplatz nicht wirklich nutzen könne.

Display-Helligkeit

Candela/qm
Mehr ist besser

Immerhin erreicht die Anzeige ordentliche Messwerte. Die maximale Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung liegt bei 408 cd/m2, die Homogenität erreicht gute 87 Prozent. Sichtbare Unterschiede bezüglich der Ausleuchtung gibt es nicht, mit 1.102:1 wird zudem ein gutes Kontrastverhältnis geboten. Dank des genutzten IPS-Panels fallen auch die Blickwinkel großzügig und die Farbdarstellung überzeugend aus. Nichts zu kritisieren gibt es auch am Touch-Sensor, der im Test sämtliche Eingaben zuverlässig erkannte.

Display-Kontrast

x:1
Mehr ist besser

Dieser profitiert von NVIDIAs Direct-Touch-Technik in Version 2.0. Dank dieser liegt die Abtastrate bei 300 statt der üblichen 60 Hz. Erreicht wird dies unter anderem durch eine veränderte Architektur: Die entsprechende Elektronik ist nicht als separate Lösung zwischen Display und Hauptplatine, sondern direkt auf letzterer mit eigener Verbindung zum SoC untergebracht. Letzterer reserviert permanent ein Teil seiner Leistung für die Eingabeerkennung, was zu guter Letzt auch dem Stylus zugute kommen soll.

Anschlüsse und Bedienelemente

Auf des Wesentliche konzentrieren sich die Anschlüsse und Bedienelemente, die allesamt auf zwei Seiten zusammengefasst sind. Am - im Landscape-Modus - linken Rand befinden der Einschalter sowie die Micro-USB- und Micro-HDMI-Schnittstelle, am oberen Rand die Lautstärketasten sowie der microSD-Slot. Dabei sind im Test zwei Schwächen aufgefallen. So weicht die Form der Micro-USB-Schnittstelle von der des Steckers ab, zudem ist der HDMI-Ausgang auf 1.280 x 720 Pixel begrenzt.

Micro-USB, Micro-HDMI und Audio-Buchse liegen gut erreichbar am linken Rand
Micro-USB, Micro-HDMI und Audio-Buchse liegen gut erreichbar am linken Rand

Für die drahtlose Kontaktaufnahmen stehen Bluetooth 4.0 sowie WLAN nach n-Standard und Miracast zur Verfügung, zu einem späteren Zeitpunkt soll ein Modell mit LTE-tauglichem Mobilfunkmodem folgen.