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EVGA Tegra Note 7 im Test

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Seite 2: Optik, Haptik, Ergonomie

Optik, Haptik

Überraschungen hinsichtlich der Optik bleiben aus. Aus der Frontalen betrachtet fallen zunächst die beiden Frontlautsprecher auf, die links und rechts (im Landscape-Modus) neben dem Display platziert sind. Farblich setzt sich dieser Teil des Gehäuses von der Display-Einfassung ab, die mit 10 (ober- und unterhalb) respektive 13 mm sehr breit ausfällt. Insgesamt bringt es das EVGA Tegra Note 7 aus dieser Perspektive auf 199,0 x 119,0 mm, ein Nexus 7 bringt es in der Breite auf immerhin 5 mm weniger.

Der Stylus wird griffbereit im Gehäuse aufbewahrt
Der Stylus wird griffbereit im Gehäuse aufbewahrt

Einen Hinweis auf den Hersteller oder die Tegra-Basis sucht man auf der Front im Übrigen vergebens. Beides lässt sich erst auf der Rückseite erkennen. Hier setzt EVGA ebenfalls auf Kunststoff, allerdings mit drei verschiedenen Oberflächenbeschaffenheiten, was zu einer eher unruhigen Optik führt. Highlights sind hier die grobe Texturierung im mittleren Bereich sowie die Chromeinfassung der Kamera. Gut gelöst hat man die Unterbringung des mitgelieferten Stylus: Dieser wird am oberen rechten Rand verstaut.

In Sachen Verarbeitung gibt es weder positive noch negative Auffälligkeiten. In Summe hat man sich keine Ausrutscher geleistet, lediglich im Bereich der Display-Einfassung gibt es leicht unterschiedliche Spaltmaße. Gleiches gilt für die Haptik. Durch den Mix an Oberflächen und Farbtönen wirkt das Tegra Note 7 nicht sonderlich hochwertig, die glatten Flächen auf Front und Rückseite ziehen Fingerabdrücke und Schlieren regelrecht an.

Ergonomie

Trotz der fehlenden Griffigkeit liegt das Tablet gut in der Hand, auch weil es mit 9,6 mm nicht zu dünn geraten ist und EVGA auf Ecken verzichtet und stattdessen auf Rundungen gesetzt hat. Allerdings fällt nach einiger Zeit auf, dass das Gerät für einen Vertreter der 7-Zoll-Klasse mit 320 g überdurchschnittlich schwer ist. Zum Vergleich: Ein Nexus 7 bringt es auf 290 g, ein Galaxy Tab 4 7.0 auf 276 g.

Wenig griffige Oberflächen, aber dennoch ein sicherer Halt in den Hand
Wenig griffige Oberflächen, aber dennoch ein sicherer Halt in den Hand

Aus ergonomischer Sicht nicht up-to-date ist die Ausnutzung der Front. Diese wird nur zu 60 Prozent vom Display eingenommen. Immerhin hat man alle wichtigen Tasten gut erreichbar an den Rändern platziert.