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Preview des ZyXEL DMA-1100P - Praxiseinsatz

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Seite 2: Praxiseinsatz

 

Als Beigaben erhält man neben der Software-CD ein Netzwerkkabel, die Schnellstartanleitung und ein Kabel von Cinch auf Scart. Auf ein extra HDMI-Kabel hat ZyXEL leider verzichtet. Falls nicht bereits vorhanden, müssen hier entsprechende Mehrkosten einkalkuliert werden.

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Die beiliegende Fernbedienung wird mit zwei AAA-Batterien geliefert und ist demnach sofort funktionstüchtig. Welche Ausgabemöglichkeit benutzt wird, ist freigestellt. Der beiliegende Scart-Adapter ermöglicht den Betrieb an älteren Fernsehern, während die moderneren Ports wie HDMI und SPDIF qualitativ hochwertigen Multimediagenuß bieten.

 

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Die DiXiM-Software

Bereits jetzt dürfte klar sein, dass der DMA-1100P kein einfacher Streaming-Client ist, sondern eher ein gut ausgestatteter Heimkino-Bolide. Jeder PC innerhalb des Netzwerks lässt sich mit der beiliegenden Media-Server-Software ausstatten, sodass die dort gespeicherten Inhalte per Streaming abgespielt werden können. Die Software stellt dabei eine Art "Shared Folder" bereit, der alle freigegebenen Dateien auflistet. Zur Erhöhung des Bedienkomforts bringt der DMA-1100P ein eigenes Menü samt Fernbedienung mit sich, damit bequem durch die freigegebenen Verzeichnisse navigiert werden kann. Innerhalb der Software kann ein spezieller Name für jeden Server vergeben werden, um so Verwechselungen zu vermeiden. Nach der Installation steht im System-Tray ein kleines Icon bereit: Dort lassen sich alle freigegebenen Verzeichnisse einsehen, ebenso wie der Server-Dienst gestoppt werden kann.

 

 

Bei der erstmaligen Verbindung des Clients mit der Server-Software meldet sich diese mit einer entsprechenden Meldung, dass ein Gerät versucht die Verbindung aufzunehmen. Diese wird erst dann freigeschaltet, wenn der Benutzer die nötige Freigabe erteilt. Ab dann kann der Client problemlos auf die Inhalte zugreifen.

Im Betrieb

Der DMA-1100P spielt die gängigen Audio- und Video-Formate ab, wobei er die Videodaten in unterschiedlichen Auflösungen ausgeben kann. Eine Unterstützung für 1080p ist dabei nicht gegeben, der kleine Streamer bietet nur 576i, 720p und 1080i, alle wahlweise in 4:3 oder 16:9. Die Navigation durch das Menü ist insgesamt etwas träge, man gewöhnt sich allerdings recht schnell daran. Das Netzwerk ist etwas umständlich einzurichten, sofern man manuelle IPs vergeben muss, da die Eingabe der Nummern über die Fernbedienung nicht sonderlich komfortabel ist. Wir empfehlen daher den DMA-1100P mit einem DHCP-Server im lokalen Router zu betrieben. Im normalen Betrieb verbraucht der DMA-1100P rund 9 Watt, was nicht sonderlich viel ist.

Praxiseinsatz

Um das Potential des DMA-1100P beurteilen zu können, haben wir ihn an einen passenden Fernseher angeschlossen und einige Urlaubsvideos und Schnappschüsse freigegeben. Innerhalb der Server-Menüs kann bequem eine Datenquelle ausgewählt werden. Es werden aber nur Inhalte berücksichtigt, die sowohl von Server-Software als auch Client unterstützt werden. Exotische Formate müssen dabei außen vor bleiben. Hier bleibt dem Benutzer nur eine vorherige Konvertierung in eines der unterstützten Formate übrig. Als Netzwerk probierten wir einmal den herkömmlichen Anschluss an einen Switch aus, ebenso wie wir ein Powerline-Netz aufsetzten. Dabei stießen wir allerdings auf ein Problem: Der integrierte Powerline-Adapter des DMA-1100P wollte das Netz, basierend auf einem hauseigenen ZyXEL PLA-401, nicht finden. Erst als wir den Streaming-Client mit einem eigenen PLA-401 über dessen Netzwerk-Port verbunden hatten, wurde ein Netzwerk inklusive des Servers gefunden. Wir vermuten hier noch einen kleinen Bug in der Firmware, da es sich schließlich noch um einen Release-Candidate handelt.