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Die Musikstreaming-Box Gramofon ausprobiert

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Seite 4: Fazit

Das Gramofon tut das, was es soll - zumindest mit den derzeit noch wenigen zwei Streaming-Anbietern Spotify und WahWah. Weitere sollen im Laufe der nächsten Wochen und Monate hinzukommen. Die kleine Musikstreaming-Box befindet sich noch immer in Entwicklung. Dafür funktioniert das Streaming mit WahWah und Spotify anstandslos. Während ersteres allerdings nur Radio auf Basis eines gewünschten Songs abspielt, gibt es bei Spotify die größere Auswahl der Playlists. Hier kann jeder beliebige Song in beliebiger Reihenfolge abgespielt werden - sofern die Titel natürlich auf Spotify verfügbar sind. Auf dem Smartphone oder Tablet abgespeicherte Musik lässt sich nicht auf das Gramofon streamen.

Dank der Unterstützung für Spotify Connect dient das mobile Gerät nur noch als Fernbedienung für die Titelauswahl, die Lautstärkereglung und für das Pausieren bzw. Fortsetzen der Titel. Das Gramofon baut seine eigene Verbindung zum Internet auf, streamt die Musik direkt aus dem Internet auf die heimische Musikanlage und schont so den Akku des mobilen Geräts. Eine dauerhafte Verbindung zum Gramofon ist nicht notwendig. Die Installation geht schnell und einfach von der Hand und ist in wenigen Handgriffen erledigt. Auch alle nötigen Kabel finden sich im Lieferumfang der Box. 

Etwas Sorgen bereitet uns die Hotspot-Funktion, die sich leider nicht abstellen lässt. Zwar ist das Feature eine nette Dreingabe der Entwickler, weltweit fast 13,5 Millionen WLAN-Hotspots kostenfrei nutzen zu dürfen, doch muss man dafür eigentlich sein privates Internet für andere FON-Nutzer freigeben. Mithilfe unseres kleinen Workarounds lässt sich dies zwar abstellen, schön ist die Lösung - auch im Sinne des Erfinders - aber eigentlich nicht. Wir hätten hier gerne die Wahl gehabt. 

Im Vergleich zu Bluetooth-Verbindungen kommt es beim Gramofon zu keinen Verbindungsstörungen oder anderen Problemen. Das Gramofon streamt Musik über die beiden bislang unterstützten Anbieter in Perfektion. Kommen noch weitere Anbieter hinzu, ist das Gramofon mit Sicherheit eine schicke Alternative zu anderen Geräten. 

In den Handel soll das Gramofon zu einem späteren Zeitpunkt. Zwischen 60 und 80 US-Dollar sollen dann für die kleine Streaming-Box bezahlt werden. Derzeit lässt sich das Gramofon nur auf der Homepage der Entwickler vorbestellen.

Positive Aspekte des Gramofons:

  • Schnelle und einfache Inbetriebnahme
  • Geringe Leistungsaufnahme
  • Zuverlässiges Streaming

Negative Aspekte des Gramofons:

  • Derzeit noch wenige Streaming-Anbieter
  • FON-Hotspot lässt sich nicht abstellen
 

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Kommentare (14)

#5
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Beiträge: 144
Ich finde auch etwas seltsam, dass scheinbar ein digitaler Ausgang - sicher keine technische Herausforderung - "vergessen" wurde.

Viele Grüße,
Ezeqiel
#6
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Zitat bimbo385;22631232
Wie stehts mit DLNA und Air Play? Ist doch eigentlich ein MUSS bei so einem Gerät? Dann kann man auch eigene Musik drauf abspielen und ist nicht auf einen kostenpflichtigen Musik Dienst angewiesen.

Alles in Allem könnte man viel mehr draus machen.

DLNA soll kommen, aktuell funktioniert es aber (noch?) nicht.

Zitat Sapiency;22631459
Ich finde es einfach schön geredet, man hat hier Geld für ein Gerät investiert, das duch jedes Notebook, PC oder Tablet/Handy eh schon ersetzt werden kann. Besser noch, dieses Gerät übernimmt die Funktion, die die jeweiligen Clients selbst tun könnten. lol Luxx da habt ihr in meinen Augen den Bock abgeschossen...

Findest du? Ich nicht.
Nicht jeder hat oder will ein Notebook oder ein Desktop-System im Wohnzimmer stehen haben und ständig mit den Kabeln herumhantieren. An die Leistungsaufnahme von gerade einmal zwei Watt kommt kaum eine Lösung heran. Mache ich das mit dem Handy oder Tablet selbst, dann sauge ich ständig den Akku leer.

Das Gerät hat durchaus seine Daseins-Berechtigung - zumindest so, wie es damals in der Kickstarter-Aktion vorgestellt wurde.
Ich für meinen Teil habe mir das etwas anders vorgestellt. Inzwischen verstaubt das Gramofon im Schrank. Vielleicht tut sich da in den nächsten Wochen und Monaten aber noch etwas, soll ja zahlreiche Firmware-Updates geben.
#7
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Beiträge: 4607
Eigentlich ein interessanter Ansatz, aber irgendwie nix halbes und nix ganzes. Das mit dem FON Wlan ist etwas, dass man bei einer Musik-Streaming-Box nicht braucht und rechtlich problematisch sein kann. Dass es nur 2 Dienste hat, ist ja durch Firmwares noch zu verbessern. Aber kein lokales Streaming, oder was wäre mit einem Airplay Client? Last but not least: warum kein optischer Ausgang?
#8
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Oberbootsmann
Beiträge: 893
Zitat Stegan;22632461
DLNA soll kommen, aktuell funktioniert es aber (noch?) nicht.


Findest du? Ich nicht.
Nicht jeder hat oder will ein Notebook oder ein Desktop-System im Wohnzimmer stehen haben und ständig mit den Kabeln herumhantieren. An die Leistungsaufnahme von gerade einmal zwei Watt kommt kaum eine Lösung heran. Mache ich das mit dem Handy oder Tablet selbst, dann sauge ich ständig den Akku leer.

Das Gerät hat durchaus seine Daseins-Berechtigung - zumindest so, wie es damals in der Kickstarter-Aktion vorgestellt wurde.
Ich für meinen Teil habe mir das etwas anders vorgestellt. Inzwischen verstaubt das Gramofon im Schrank. Vielleicht tut sich da in den nächsten Wochen und Monaten aber noch etwas, soll ja zahlreiche Firmware-Updates geben.


Also die 2 Watt sind ne echte Milchmädchenrechnung, da du die box nicht autark betreiben kannst. Es wird Minimum noch eine Verstärker mit Boxen benötigt und steuern mußt du das ja auch irgendwie, da werden dann aus 2 Watt schnell die selben Wattzahlen wie wenn ich es über andere Geräte gleich selbst nutze.
#9
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Vizeadmiral
Beiträge: 6552
Zitat Sapiency;22632532
Also die 2 Watt sind ne echte Milchmädchenrechnung, da du die box nicht autark betreiben kannst. Es wird Minimum noch eine Verstärker mit Boxen benötigt und steuern mußt du das ja auch irgendwie, da werden dann aus 2 Watt schnell die selben Wattzahlen wie wenn ich es über andere Geräte gleich selbst nutze.


Du scheinst ja ein unglaublich weitsichtieger Mensch zu sein. Ich würde mal ganz dreißt behaupten das du egal von was du musik hörst du einen verstärker und boxen benötigst. Bei der Box muss man die jetzt dazu rechnen aber wenn dein rechner läuft nicht weil man da ja keinen verstärker und boxen braucht ?
#10
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Registriert seit: 06.12.2009

Kapitän zur See
Beiträge: 4067
Der Laptop hat ja einen Lautsprecher(normalerweise) eingebaut, sprich du brauchst weder Verstärker noch Lautsprecher und sparst dir so einen Haufen Geld... :D
#11
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Registriert seit: 18.01.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 6552
Dann kann er auch einfach sein Handy nehmen und damit Musik hören. unglaublich niedriger verbrauch und kein extra gerät mehr :P

Macht richtig was her damit nen ganzen raum zu beschallen und auf den fernseher kann man eigentlich auch gleich mit verzichten denn das ding hat ja nen display
#12
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Registriert seit: 24.09.2013
Hessen
Oberbootsmann
Beiträge: 893
Sach mal Gubb3L hast du schlecht gefrühstückt? Halt dich mal ein wenig zurück. Selbst du kannst das verstehen wenn es dir jemand erklärt um mal deine Sprachweis zu benutzen.
Im Artikel geht es um das Streamen von Musik auf Endgeräte so z.B. Laptops, Handys Tablets und Anlagen. Wenn ich also außer für eine HiFianlage alle sonstigen Geräte gleich so nutzen kann, sind die 2 Watt ja eher ein Mehrverbrauch, als ein Nutzen, oder....
Edit: Ein Fernseher von heute hat SmartTV und brauch auch in der Regel keinen "Vorserver".....
#13
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Registriert seit: 16.12.2005
Augsburg
[online]-Redakteur
Beiträge: 14497
Sicher, die Box ist nicht für jeden interessant - man kann alles immer irgendwie anders lösen. Aber es gibt eine Zielgruppe dafür und für die ist der Artikel gedacht. ;-)

Ich habe zum Beispiel deswegen bei Kickstarter zugeschlagen, weil ich eben keinen smarten Fernseher habe und mir (eigentlich) keinen PC ins Wohnzimmer stellen wollte, aber irgendwie doch Spotify nutzen wollte, ohne dabei über Bluetooth mein Handy leer zu saugen oder irgendwelche weiteren Kabel verlegen zu müssen.
#14
Registriert seit: 07.07.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 205
Mal kurz ein paar aktuelle Infos:
- FON ist nicht mehr automatisch an Board
- die Box kostet jetzt 59€ incl Shipping
- Dank Nutzung von Allplay hat sich die Liste der unterstützten Dienste massivst erweitert (https://www.qualcomm.com/products/allplay)
- Da der DoubleTwist Player unterstützt wird kann man DLNA nutzen und das in allen connecteten Räumen

Was mich leicht stört ist der Audioausgang, nur RCA 3.5mm ist jetzt nicht so das hochwertigste. Außerdem wäre es geil gewesen zumindest einen Audio Eingang zu erlauben und diese Quelle dann in der Wohnung zu verteilen (ich würd mein UKW vermissen).
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