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Die Musikstreaming-Box Gramofon ausprobiert

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Seite 2: Das Gramofon kurz vorgestellt

Bevor wir unsere ersten Praxis-Eindrücke aufzeigen, wollen wir das Gramofon auf dieser Seite noch kurz vorstellen. Im Inneren werkelt der Qualcomm-Chipsatz Atheros AR9341, auf dem die Streaming-Apps nativ laufen.

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Vorderseite des Gramofons.

Das Gramofon ist eine 80 x 80 x 42 mm kleine Box, deren Optik sehr schlicht gehalten ist. Während die obere Hälfte in mattem Schwarz gehalten ist, kommt die untere Hälfte in Klavierlack-Optik daher, die zwar einen hochwertigen Eindruck vermittelt, aber sehr anfällig gegen Staub und Fingerabdrücke ist. Etwas schlecht zu erkennen ist das Gramofon-Logo unten links. 

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Rückseite des Gramofons.

Das Gramofon beschränkt sich wirklich nur auf das Wesentliche. Rückseitig sind alle für das Musikstreaming nötigen Anschlüsse angebracht. Hier lässt sich nicht nur das externe Netzteil anschließen, sondern auch die Box in das heimische Netzwerk integrieren. Hierfür stehen zwei Ethernet-Anschlüsse zur Verfügung. Einer ist dabei für das Internet gedacht und einer für den Anschluss eines Computers. An die Stereoanlage anschließen lässt sich das Gramofon über einen 3,5-mm-Klinken-Stecker, wobei hier ein Adapter auf zwei Cinch-Stecker beiliegt.

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Oberseite des Gramofons.

Auf der Oberseite ist ein im Betrieb leuchtender Ring zu finden. Während des Bootvorgangs leuchtet dieser in roter Farbe, hat das Gramofon eine Verbindung zum Internet hergestellt, leuchtet der Ring in grüner Farbe. Streamt die Box hingegen Musik, färbt sich der Ring türkis ein.

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Lieferumfang des Gramofons.

So etwas sieht man selten: Im Lieferumfang findet sich alles Nötige, um das Gramofon sofort in Betrieb nehmen zu können. Mit dabei sind nicht nur eine Schnellstartanleitung und das Netzteil, sondern auch ein Adapter von 3,5-mm-Klinke auf Doppel-Chinch, um die Box an jede beliebige Musikanlage anschließen zu können. Selbst ein Ethernet-Kabel zum Anschluss an einen Router ist mit dabei.

 

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Kommentare (14)

#5
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Beiträge: 144
Ich finde auch etwas seltsam, dass scheinbar ein digitaler Ausgang - sicher keine technische Herausforderung - "vergessen" wurde.

Viele Grüße,
Ezeqiel
#6
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Zitat bimbo385;22631232
Wie stehts mit DLNA und Air Play? Ist doch eigentlich ein MUSS bei so einem Gerät? Dann kann man auch eigene Musik drauf abspielen und ist nicht auf einen kostenpflichtigen Musik Dienst angewiesen.

Alles in Allem könnte man viel mehr draus machen.

DLNA soll kommen, aktuell funktioniert es aber (noch?) nicht.

Zitat Sapiency;22631459
Ich finde es einfach schön geredet, man hat hier Geld für ein Gerät investiert, das duch jedes Notebook, PC oder Tablet/Handy eh schon ersetzt werden kann. Besser noch, dieses Gerät übernimmt die Funktion, die die jeweiligen Clients selbst tun könnten. lol Luxx da habt ihr in meinen Augen den Bock abgeschossen...

Findest du? Ich nicht.
Nicht jeder hat oder will ein Notebook oder ein Desktop-System im Wohnzimmer stehen haben und ständig mit den Kabeln herumhantieren. An die Leistungsaufnahme von gerade einmal zwei Watt kommt kaum eine Lösung heran. Mache ich das mit dem Handy oder Tablet selbst, dann sauge ich ständig den Akku leer.

Das Gerät hat durchaus seine Daseins-Berechtigung - zumindest so, wie es damals in der Kickstarter-Aktion vorgestellt wurde.
Ich für meinen Teil habe mir das etwas anders vorgestellt. Inzwischen verstaubt das Gramofon im Schrank. Vielleicht tut sich da in den nächsten Wochen und Monaten aber noch etwas, soll ja zahlreiche Firmware-Updates geben.
#7
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Weissbräu-Trinker
Beiträge: 4607
Eigentlich ein interessanter Ansatz, aber irgendwie nix halbes und nix ganzes. Das mit dem FON Wlan ist etwas, dass man bei einer Musik-Streaming-Box nicht braucht und rechtlich problematisch sein kann. Dass es nur 2 Dienste hat, ist ja durch Firmwares noch zu verbessern. Aber kein lokales Streaming, oder was wäre mit einem Airplay Client? Last but not least: warum kein optischer Ausgang?
#8
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Oberbootsmann
Beiträge: 893
Zitat Stegan;22632461
DLNA soll kommen, aktuell funktioniert es aber (noch?) nicht.


Findest du? Ich nicht.
Nicht jeder hat oder will ein Notebook oder ein Desktop-System im Wohnzimmer stehen haben und ständig mit den Kabeln herumhantieren. An die Leistungsaufnahme von gerade einmal zwei Watt kommt kaum eine Lösung heran. Mache ich das mit dem Handy oder Tablet selbst, dann sauge ich ständig den Akku leer.

Das Gerät hat durchaus seine Daseins-Berechtigung - zumindest so, wie es damals in der Kickstarter-Aktion vorgestellt wurde.
Ich für meinen Teil habe mir das etwas anders vorgestellt. Inzwischen verstaubt das Gramofon im Schrank. Vielleicht tut sich da in den nächsten Wochen und Monaten aber noch etwas, soll ja zahlreiche Firmware-Updates geben.


Also die 2 Watt sind ne echte Milchmädchenrechnung, da du die box nicht autark betreiben kannst. Es wird Minimum noch eine Verstärker mit Boxen benötigt und steuern mußt du das ja auch irgendwie, da werden dann aus 2 Watt schnell die selben Wattzahlen wie wenn ich es über andere Geräte gleich selbst nutze.
#9
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Vizeadmiral
Beiträge: 6548
Zitat Sapiency;22632532
Also die 2 Watt sind ne echte Milchmädchenrechnung, da du die box nicht autark betreiben kannst. Es wird Minimum noch eine Verstärker mit Boxen benötigt und steuern mußt du das ja auch irgendwie, da werden dann aus 2 Watt schnell die selben Wattzahlen wie wenn ich es über andere Geräte gleich selbst nutze.


Du scheinst ja ein unglaublich weitsichtieger Mensch zu sein. Ich würde mal ganz dreißt behaupten das du egal von was du musik hörst du einen verstärker und boxen benötigst. Bei der Box muss man die jetzt dazu rechnen aber wenn dein rechner läuft nicht weil man da ja keinen verstärker und boxen braucht ?
#10
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Registriert seit: 06.12.2009

Kapitän zur See
Beiträge: 4067
Der Laptop hat ja einen Lautsprecher(normalerweise) eingebaut, sprich du brauchst weder Verstärker noch Lautsprecher und sparst dir so einen Haufen Geld... :D
#11
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Registriert seit: 18.01.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 6548
Dann kann er auch einfach sein Handy nehmen und damit Musik hören. unglaublich niedriger verbrauch und kein extra gerät mehr :P

Macht richtig was her damit nen ganzen raum zu beschallen und auf den fernseher kann man eigentlich auch gleich mit verzichten denn das ding hat ja nen display
#12
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Registriert seit: 24.09.2013
Hessen
Oberbootsmann
Beiträge: 893
Sach mal Gubb3L hast du schlecht gefrühstückt? Halt dich mal ein wenig zurück. Selbst du kannst das verstehen wenn es dir jemand erklärt um mal deine Sprachweis zu benutzen.
Im Artikel geht es um das Streamen von Musik auf Endgeräte so z.B. Laptops, Handys Tablets und Anlagen. Wenn ich also außer für eine HiFianlage alle sonstigen Geräte gleich so nutzen kann, sind die 2 Watt ja eher ein Mehrverbrauch, als ein Nutzen, oder....
Edit: Ein Fernseher von heute hat SmartTV und brauch auch in der Regel keinen "Vorserver".....
#13
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Registriert seit: 16.12.2005
Augsburg
[online]-Redakteur
Beiträge: 14486
Sicher, die Box ist nicht für jeden interessant - man kann alles immer irgendwie anders lösen. Aber es gibt eine Zielgruppe dafür und für die ist der Artikel gedacht. ;-)

Ich habe zum Beispiel deswegen bei Kickstarter zugeschlagen, weil ich eben keinen smarten Fernseher habe und mir (eigentlich) keinen PC ins Wohnzimmer stellen wollte, aber irgendwie doch Spotify nutzen wollte, ohne dabei über Bluetooth mein Handy leer zu saugen oder irgendwelche weiteren Kabel verlegen zu müssen.
#14
Registriert seit: 07.07.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 204
Mal kurz ein paar aktuelle Infos:
- FON ist nicht mehr automatisch an Board
- die Box kostet jetzt 59€ incl Shipping
- Dank Nutzung von Allplay hat sich die Liste der unterstützten Dienste massivst erweitert (https://www.qualcomm.com/products/allplay)
- Da der DoubleTwist Player unterstützt wird kann man DLNA nutzen und das in allen connecteten Räumen

Was mich leicht stört ist der Audioausgang, nur RCA 3.5mm ist jetzt nicht so das hochwertigste. Außerdem wäre es geil gewesen zumindest einen Audio Eingang zu erlauben und diese Quelle dann in der Wohnung zu verteilen (ich würd mein UKW vermissen).
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