Creative Zen

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Seite 3: Hörtest und Features

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Wirft man einen Blick auf die Feature-Liste des Players, wird schnell klar, dass der ZEN für einen MP3-Player viele Funktionen bietet, die von Creative auch ordentlich implementiert wurden. Neben der klassischen Audio-Wiedergabe ist es möglich FM-Radio in guter Qualität zu hören und selber Audiodateien aufzunehmen. Um Videos korrekt wiedergeben zu können, muss man zuerst dafür sorgen, dass sie in einer Auflösung von 320x240 und im passenden Codec mit relativ niedriger Bitrate vorliegen. Neben der Videowiedergabe hat Creative auch die Funktion integriert, Dateien im Podcasts Format abzuspielen. Ein schönes Feature ist der integrierte Terminkalender, der sich mit Outlook synchronisieren lässt. Damit hat man Kontakte und Termine dabei, wobei man auf eine Bearbeitung im Player verzichten muss.

Reicht einmal der Speicher des ZEN nicht aus, ermöglicht der SDHC-fähige SD-Karten-Slot eine schnelle Erweiterung auch jenseits der 2-GB-Grenze. Die Möglichkeit den Speicher aufzustocken ist im Ansatz eine gute Sache, die jedoch nicht optimal in Hard- und Software umgesetzt wurde. Der erste Kritikpunkt ist die fehlende mechanische Codierung. So ist es möglich die SD-Karte auch falsch herum einzuführen, bis man bei Kontakten auf einen Widerstand stößt. Da SD-Karten eindeutig codiert sind, um so etwas zu verhindern, sollte es auch genutzt werden. Dies erhöht den Komfort und beugt einer Fehlbedienung vor. Ist die Karte erst einmal richtig eingelegt, so kann man über das Menü des Players problemlos auf die Karte zugreifen. Leider wird die enthaltene Musik nicht in die Musikverwaltung aufgenommen, die die Organisation in Alben und Playlisten ermöglicht. Zudem wird nach einem Neustart nicht die letzte Wiedergabeliste fortgesetzt, falls es sich um einen Ordner auf der SD-Karte handelt. Dennoch bietet der Slot die Möglichkeit den integrierten Speicher günstig und flexibel zu erweitern. Die fehlenden Features in der Bedienung sind zu verschmerzen, wenn man die persönlichen Favoriten intern speichert, was bei Versionen mit großem internem Speicher problemlos möglich ist.

 

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Die Wiedergabequalität des Players mit den beigelegten Kopfhörern ist ordentlich. So wird die Musik verschiedener Stilrichtungen klar und stimmungsvoll wiedergegeben. Als Referenz verwendeten wir die Razer Pro Tone 250, die in unserem Test in der Hardwareluxx [printed] 05/2007 prämiert wurden sowie die Kopfhörer aus Sonys HPM-70-Headset. Die Creative-Kopfhörer brauchen sich vor unseren Referenzen nicht verstecken. Erst bei ruhiger Umgebung werden leichte Unterschiede hörbar. Manche Details werden von den Razer- und Sony-Modellen brillanter wiedergegeben, aber insgesamt ist die Qualität für beigelegte Kopfhörer in der Player-Preisklasse sehr gut.

Die Verwaltung des Players erfolgt über den Creative Media Explorer, der alle Funktionen übersichtlich bereitstellt. Ist die Software nicht installiert, ist über den Windows-Explorer eine reibungslose Ansteuerung möglich, die jedoch nur Dateitransfers zulässt. 

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Auf der nächsten Seite kommen wir zu einem abschließden Fazit.