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Teufel Concept E Digital im Test - viel Ausstattung trifft voluminösen Klang

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Seite 3: Die Lautsprecher (2)

Eine zentrale Bedeutung kommt natürlich dem Subwoofer zu, denn der kümmert sich nicht nur um sämtliche Töne unter 150 Hz, sondern stellt auch sämtliche Elektronik zur Verfügung.

Überzeugend vielseitig

Teufel stellt seinen fünf Satelliten einen kubischen Subwoofer zur Seite, der ein MDF-Gehäuse mit einer mattschwarzen Folierung besitzt. Einen Designpreis wird der Würfel keinesfalls gewinnen, unter dem Schreibtisch oder in einer Ecke des Wohnzimmers fällt der 32 x 31,5 x 35 cm große Würfel jedoch kaum auf.

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Teufel Concept E Digital

Nachdem die Vorgänger einen seitlich abstrahlenden Tieftöner besaßen, besinnt sich Teufel beim Concept E auf alte Stärken und setzt auf eine Down-Fire-Konstruktion. Entsprechend strahlt der 20 cm durchmessende Tieftöner auf den Boden ab, was in der Regel zu einem etwas wuchtigeren Bass führt, gleichzeitig aber auch darin resultiert, dass sich die tiefen Schallwellen durch das gesamte Haus ausbreiten. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Tatsache, dass Teufel die Luftöffnung der Bassreflex-Bauweise zusätzlich nach unten abstrahlen lässt. Strömungsgeräusche, bedingt durch die Bassreflex-Öffnung waren auch bei hohen Lautstärken nicht aus der Nähe wahrnehmbar.

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Teufel Concept E Digital

Teufel stellt den Woofer auf silberne Standfüße. Letztere hinterlassen einen hochwertigen Eindruck, werden bei vielen Installationen aber nicht wirklich auffallen. Gleichzeitig gilt aber auch, dass sie nicht übermäßig entkoppeln. Echte Spikes wären hier sicherlich die bessere Lösung gewesen.

Allrounder mit ausreichend Leistung

Bereits der erste Blick offenbart gravierende Unterschiede zu den Vorgänger-Modellen, denn in Sachen Optik ist der Tieftöner zwar nicht ganz so ansprechend wie die schlanke Säule der Vorgänger-Generation, auf der Front gibt es aber ein großes Bedienpanel. Nötig wird das, da Teufel deutlich mehr Features in das Concept E gesteckt hat, als dies bislang der Fall war. An dieser Stelle macht sich sicherlich positiv bemerkbar, dass Teufel bereits seit einiger Zeit auch Decoder-Boxen im Programm hat – das Know-how ist also bereits vorhanden.

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Teufel Concept E Digital

Besagte Decoder-Boxen oder üppig ausgestattete Soundkarten werden damit überflüssig, wenn das Concept E direkt vom Blu-ray-Player oder dem PC mit Signalen versorgt wird, denn DTS und Dolby Digital können direkt verarbeitet werden, während auch Dolby ProLogic II zur Verfügung steht. Die Art und Weise, wie diese Zuspielung erfolgen kann, ist deutlich angewachsen und unterstreicht die Allround-Fähigkeiten des Concept E weiter.

So finden sich auf der Endstufe nicht nur die klassischen drei 3,5-mm-Klinke-Eingäge, sondern auch ein Cinch-Pärchen, je ein optischer und koaxialer Digitaleingang sowie eine USB-Buchse. Damit lassen sich bereits vergleichsweise große Anlagen anschließen, deutlich mehr Ports werden in Zeiten von Allround-Zuspielern wohl nur die wenigsten benötigen.

Ärgerlich ist aber auch an dieser Stelle das verbaute Anschlussterminal der Endstufe, die eine üppig dimensionierte Leistung von 500 Watt bietet, denn Teufel setzt erneut auf die recht klein dimensionierten Klemmen, Schraubanschlüsse wären auch hier unser Wunsch. Davon einmal abgesehen, hat Teufel auch an dieser Stelle alles richtig gemacht und dafür gesorgt, dass das Concept E Digital gegenüber den Vorgängern einen merklichen Schritt nach vorn gemacht hat.

 

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Kommentare (21)

#12
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Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg & Wunstorf (Nds.)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Weil das Teufel System auch nur lauter ist als deine Logitech Brüllwürfel und überhaupt nicht besser klingt ;)

#13
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Registriert seit: 27.07.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2580
Besser klingen ? Vielleicht. Aber nicht viel.
#14
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Registriert seit: 15.09.2006

Stabsgefreiter
Beiträge: 327
Ich weiß gar nicht, was hier immer gleich über günstige (Audio)-Hardware und insbesondere Teufel hergezogen wird. Es ist schließlich immer eine Frage der Kohle, die man bereit ist auszugeben und den eigenen Ansprüchen. Was schlagt ihr denn bitte vor, wenn man ein 5.1 System haben will aber weder massig Geld übrig noch den Platz (!) den Kram auf zu stellen?
Und zum Thema Teufel: die geben 8 Wochen (!!!) Zeit dich zu entscheiden. Man, mein High-End Laden hat mit zwar den Aufbau und die Einmessung gemacht, wollte aber schon am besten nach 2 Stunden eine Entscheidung...
Von daher: schön, dass HWL auch das "günstigere" Kram testet. Ob es für einen passt, muss halt jeder selbst entscheiden.
#15
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Registriert seit: 06.05.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2826
gute Nahfeldmonitore gibt es auch schon für kleines Geld.
#16
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Registriert seit: 30.06.2008
Hohberg
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 453
Ich habe immer noch das Concept E Magnum und das ganze 2x
1x Schlafzimmer
1x PC Zimmer
Und das Teufel Movie Theater 2

Ich bin völlig zufrieden damit!
Nicht jeder hat ein Hobbytonstudio zu Hause oder glatt das Ohr von "Bach"
Außerdem ist "hören" relativ.
Das was der eine als audiophile bezeichnet ist für einen anderen "SCHROTT"

Also sollte wohl jeder selbst entscheiden was er möchte und wenn er eben gerne 2000€ für Lautsprecher ausgeben will dann gibt der andere die für neue Felgen am Auto aus...thats life.
#17
customavatars/avatar47292_1.gif
Registriert seit: 15.09.2006

Stabsgefreiter
Beiträge: 327
Hm, Nahfeldmonitore kenn ich nur aus dem Studio und von der Seite aus kann ich mir gar nicht vorstellen, dass die im Heimkino taugen. Ich zumindest sitze nicht still und unbeweglich alleine auf einem Sessel. Ist der Klang für die anderen bei Nahfeldmonitoren dann nicht noch mäßiger? Außerden sind die noch so neutral wie möglich abgestimmt, oder? Nicht obligat das, was ich persönlich im Heimkino haben möchte.
#18
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Registriert seit: 15.10.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 280
Ich bleib bei meinen JBL L26 ... hatte auch lange das Concept E Magnum. Aber richtige Lautsprecher mit Volumen sind halt schon was anderes ...
#19
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Registriert seit: 16.01.2005
HH\Wandsbek\Hinschenfelde
Korvettenkapitän
Beiträge: 2432
Zitat Evil Demon;24488613
Hm, Nahfeldmonitore kenn ich nur aus dem Studio und von der Seite aus kann ich mir gar nicht vorstellen, dass die im Heimkino taugen. Ich zumindest sitze nicht still und unbeweglich alleine auf einem Sessel. Ist der Klang für die anderen bei Nahfeldmonitoren dann nicht noch mäßiger? Außerden sind die noch so neutral wie möglich abgestimmt, oder? Nicht obligat das, was ich persönlich im Heimkino haben möchte.


Wenn man nun keine 700€ Dynaudio Monitore nimmt geht das ziemlich gut. Habe selber LS 305 von JBL und sie klingen wesentlich besser als die anderen 300€ Setups, derzeit verzichte ich auch noch aufn Sub.
Aber du hast nicht Unrecht, nimmst du teure wirklich Lineare Nahfelder siehts mit der bühne ganz anders aus. Aber für Heimkino würde ich wohl auch LS308 nehmen und LS305 im Rücken.. Ich bin als Musiker einfach Fan der Nahfelder und meine Räumlichkeiten sind nun auch nicht soo Riesig dass ich damit verschiebung des Stereodreieicks probleme hätte
#20
Registriert seit: 17.05.2016
Bremen
Obergefreiter
Beiträge: 88
Ich finde das furchtbar, wieso Leute A und B gleichstellen. Hier wird bei einem Ferrari gesagt, er ist scheiße weil er nichtmal durchs gelände kann und bei einem Offroad Pick-Up, dass er scheiße sei, weil er auf der Straße so langsam ist.
Wieso vergleicht man sowas?

Nahfeldmonitore sind klanglich sicher besser, aber auch nur für Musik gemacht! das Concept E ist kein Audiosystem für Musik, sondern für Spiele / Filme und Musik, wobei die ersten beiden Punkte ganz deutlich im Vordergrund stehen.
Hier wird recht ordentlicher 5.1 Sound geboten, mit vielen Einstellungsmöglichkeiten und einfacher Handhabung, mit gutem Klang und deftigen Bass. Wofür? Damit man bei einem Leichten MG in Battlefield die Ohren weggedröhnt bekommt,
bei Filmen die Helikopter um einen herumfliegen und man auch bei Musik einen deftigen Klang mit viel Bass hat.

Man kann doch keine Nahfeldmonitore mit einem 5.1 Surround System für Spiele / Filme vergleichen? So ein schwachsinn...

Und dabei gilt immer :
Wer schnell fahren will, sollte sich einen Ferrari kaufen.
Wer Offroad durchs Gelände heizen will, eben einen Offroad Pick-Up.

Also, wer den größten Wert auf Musik legt, der soll sich Nahfeldmonitore kaufen.
Wer den größeren Wert auf Filme / Spiele legt, der sollte sich definitv so eine Anlage kaufen.

Ich selbst besitze ein Teufel Concept E 450 5.1 aus dem Jahre 2014 (das Modell mit dem größten Sub),
und ich kann sagen - für Musik taugt es allemale, wobei ich bei High Quality Sound doch lieber auf meine ATH-M50x zurückgreife.
Bei Spielen und Filmen allerdings kann man so richtig die Sau rauslassen und wirklich volle Dröhnung bei Explosionen etc. bekommen und einen
satten Surroundsound genießen!

Und ein Heimkinosystem ist es auch lange nicht, aber eher eine Art kleiner Bruder / Schwester mit dickem Bass. Und das ist meiner Meinung nach auch
genau das richtige für einen PC Spieler, denn ich kenne keinen der in einem perfekt Rechteckigen 80m² Wohnzimmer sitzt und mit einem High-End Heimkinosystem vor dem Rechner daddelt.

~Simon
#21
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Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58615
Im Idealfall spielt ein Soundssystem alles gleichermaßen gut ab.


Du kannst gerne mal bei mir vorbeikommen und meine Lautsprecher probehören, dann weist du, wieso ich so gegen Teufel bin. ;)
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