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Test: Nubert nuPro A-10 - Studiosound für zuhause?

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Seite 4: Fazit

Nuberts nuPro A-10 setzen den Siegeszug des schwäbischen Boxenbauers fort: Die kleinen Aktivlautsprecher sind pegelfest, toll verarbeitet und klingen extrem neutral, ohne dabei ins Überanalytische abzudriften.

Die Nubert nuPro A-10 richten sich ohne Frage nicht an die breite Masse – dafür ist allein der Preis von 235 Euro pro Stück deutlich zu hoch. Wer aber bereit ist, diesen Betrag zu investieren, erhält nicht nur sehr hochwertig verarbeitete, sondern auch technisch hervorragende Aktivlautsprecher auf hohem Niveau.

Das beginnt bereits bei den verbauten Endstufen. Jeder Lautsprecher besitzt eine verbaute 2-Kanal-Endstufe, die jedes Chassis mit je 60 Watt befeuert. Die Frequenztrennung erfolgt über eine aktive DSP-gesteuerte Frequenzweiche, wie es in der Regel bei Profi-Studiomonitoren der Fall ist. Für PC-User gibt es zusätzlich eine integrierte USB-Soundkarte.

Dass sich der von Nubert betriebene Aufwand gelohnt hat, das zeigt sich klanglich. Den nuPro A-10 merkt man ihre nicht allzu üppigen Dimensionen nur im direkten Vergleich mit deutlich größeren Lautsprechern an. Sie klingen souverän, dynamisch und zaubern aus dem 12 cm durchmessenden Chassis einen mehr als ordentlichen Bass. Noch beeindruckender ist aber wieder mal die extrem neutrale bzw. lineare Abstimmung der aktiven Monitore. Alles klingt vollkommen selbstverständlich und im positiven Sinne unspektakulär. Der Hochtonbereich ist luftig und wirkt auch bei gesteigerten Lautstärken nie angestrengt. So macht es eine Menge Spaß, längst bekannte Musikstücke mit den A-10 immer wieder aufs neue zu entdecken. 

Alles in allem sind die Nubert nuPro A-10 aktive Lautsprecher, die gemessen an Größe und Preis besser kaum sein könnten, weshalb wir gerne unseren Excellent-Hardware-Award vergeben. Wer zusätzliche 100 Euro (für ein Paar) und einen etwas größeren Platzbedarf nicht scheut, der sollte sich aber die größeren Geschwister A-20 ebenfalls genauer ansehen, die mit einem nochmals überzeugenderen Bassbereich aufwarten können.

 

 

Positive Aspekte der Nubert nuPro A-10:

  • Sehr natürlicher Klang
  • Extrem Linear
  • Vollaktive Ansteuerung
  • Hervorragende Verarbeitung

Negative Aspekte der Nubert nuPro A-10:

  • Im PC-Segment recht hoher Preis
 

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Kommentare (12)

#3
Registriert seit: 11.01.2011

Matrose
Beiträge: 3
Zitat Gamersware;18434202
vereinzelt wurde von einem hörbaren Eigenrauschen des Verstärkers berichtet, da es hier um "Monitorboxen" geht, scheint der hörbare Rauschabstand für Normalhörende bei ca. 30cm zu sein


Genau aus diesem Grund sind bei mir die Boxen zurück an den Hersteller gegangen. Ich habe aus über einem Meter Entfernung das Rauschen noch deutlich wahrgenommen. Im Raum war es wohl komplett still, aber nichts desto trotz sollte das nicht auftreten.

Habe mich schließlich von den Canton your_duo überzeugen lassen. Haben kein hörbares Eigenrauschen ab 15 cm Entfernung und klingen ähnlich gut, wie die Nuberts.

Gruß
DarkEvil
#4
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Registriert seit: 11.10.2004
Münsterland
Kapitän zur See
Beiträge: 3784
Einstiegsgerät hin oder her, bei einer Ware mit Stückpreis von 230€ darf sowas nicht passieren, schon gar nicht auf nem Meter abstand. Das ist für mich mangelhaft produziert! Aber Nubert wird langsam eh zu nem Teufel 2.0
#5
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Registriert seit: 19.06.2010
Berlin
Moderator
Beiträge: 13960
Zitat KnoLLe;18580109
Einstiegsgerät hin oder her, bei einer Ware mit Stückpreis von 230€ darf sowas nicht passieren, schon gar nicht auf nem Meter abstand. Das ist für mich mangelhaft produziert! Aber Nubert wird langsam eh zu nem Teufel 2.0


Die Firmenpolitik ist ja schon ähnlich grausam wie die von Teufel. Wenn die Produkte nun nach und nach schlechter werden, dann haben wir bald das besagte Teufel 2.0 :fresse:
#6
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Registriert seit: 25.08.2004

Korvettenkapitän
Beiträge: 2055
Teufel mit Nubert zu vergleichen finde ich schon etwas frech :fresse:
#7
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Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58618
Ja, schon sehr dreist.
#8
Registriert seit: 04.07.2009
Schweiz / TG
Bootsmann
Beiträge: 710
Was ich nicht verstehen kann, warum haben sie die BR-Öffnung nach hinten gelegt? Ich meine die sollten doch auch wissen, dass bei diesem Einsatzgebiet die meisten Leute keinen oder nur einen sehr geringen Abstand zur Wand haben.
Das war bei mir unter anderem ein Punkt, wesshalb ich zu Adam griff.
#9
Registriert seit: 17.12.2011

Flottillenadmiral
Beiträge: 4283
Es hat fast keinen Einfluss wo das BR-Loch ist:Visaton - Lautsprecher und Zubehör, Loudspeakers and Accessories
Die LS bekommen damit nur mehr Bass, was bei ihnen wahrscheinlich auch gwollt ist.
#10
customavatars/avatar62485_1.gif
Registriert seit: 20.04.2007
DAH
Korvettenkapitän
Beiträge: 2421
Zitat soulreaver;18580379
Teufel mit Nubert zu vergleichen finde ich schon etwas frech :fresse:


Warum ? Teufel hat genau so angefangen, und die waren damals gar nicht mal so schlecht. :)


Zitat turbosnake;18582413
Es hat fast keinen Einfluss wo das BR-Loch ist:Visaton - Lautsprecher und Zubehör, Loudspeakers and Accessories
Die LS bekommen damit nur mehr Bass, was bei ihnen wahrscheinlich auch gwollt ist.


Warum gehts du nur von der Theorie aus, die Praxis kann aber anders klingen. :)
#11
customavatars/avatar26345_1.gif
Registriert seit: 17.08.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 790
Ist das jetzt Blasphemie, wenn ich frage, ob man die Audioenignes 2 vergleichen kann?
#12
customavatars/avatar147384_1.gif
Registriert seit: 13.01.2011
Im Studio
Kapitän zur See
Beiträge: 3222
Dann lieber bissl draufpacken und Yamaha HS80M kaufen ;)
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