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Test: Edifier MP300 Plus - klein, schick, klangstark

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Seite 2: Die Hardware

Die Anforderungen an ein Soundsystem für Notebooks sind recht flott zusammengefasst: Das gute Stück sollte nicht allzu groß sein, damit es transportabel bleibt, und darüber hinaus die Waage nicht allzu sehr belasten. Insbesondere der zweite Punkt kann es aber durchaus in sich haben, denn bekanntlich kommen hochwertige Subwoofer erst dann in Fahrt, wenn sie groß und schwer sind.

 

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Damit das MP300 Plus auf Reisen stets gut verstaut mit von Partie ist, befindet sich eine praktische Tasche im Lieferumfang. So können die Lautsprecher und das Netzteil, von Schaumstoff gut geschützt, transportiert werden.

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Die Satelliten besitzen eine optisch ansprechende Kugelform und sind im aktuell extrem beliebten Glossy-Schwarz gehalten. Der Hochtöner ist im 1,5-Zoll-Format ausgeführt, was dem Standard entspricht. Gelichzeitig fällt aber auf, dass der Hochtöner so klein ausfällt, dass kein Platz für einen dedizierten Mitteltöner ist. Die dadurch bedingte Coax-Bauweise der Tweeter hat den Nachteil, dass ein Treiber den gesamten Frequenz-Bereich wiedergeben muss und keine dedizierten, spezialisierten Komponenten zum Einsatz kommen. Auf der anderen Seite hat dies aber den Vorteil, dass keine Laufzeitunterschiede zwischen den Chassis korrigiert werden müssen, wie dies bei normalen 2- oder 3-Wege-Konstruktionen der Fall ist. Natürlich stellt sich an dieser Stelle aber die berichtigte Frage, ob Unterschiede dieser Art bei einem Notebook-Set wie dem MP300 Plus überhaupt ins Gewicht fallen. Die Lautstärke kann über zwei kleine Tasten auf der Oberseite des rechten Satelliten gesteuert werden.

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Ein Blick auf die Rückseite bringt nicht nur zutage, dass die beiden Satelliten deutlich als linkes und rechtes Modell gekennzeichnet sind, sondern auch, dass die Lautsprecherkabel fix verbunden sind. Das hat den Nachteil, dass ein Lautsprecher im Fall eines Kabelbruchs unbrauchbar wird. Der Anschluss an den Subwoofer, wird mittels eines S-Video-artigen Steckers gewährt, den sich die beiden Kanäle teilen.

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Der Subwoofer ist – wie sollte es auch anders sein – klein und handlich und im Bandpass-Verfahren konstruiert. Mit einem Durchmesser von 2 Zoll fällt der in das Gehäuse abstrahlende Woofer kaum größer aus, als die beiden Hochtontreiber. Es darf also die berechtigte Frage gestellt werden, ob es sich hier wirklich um einen Subwoofer im klassischen Sinne handelt. Auf der Rückseite befindet sich das Anschlusspanels des Tieftöners, das aus dem Netzteil-Anschluss, einer Klinke-Buchse und dem Stecker für die beiden Hochtöner besteht. Ein klein wenig umfangreicher hätte die Buchsenfamilie also gerne ausfallen dürfen. Andere Anbieter können beispielsweise mit einer integrierten USB-Soundkarte oder mehreren Eingängen punkten.