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Scythe KroCraft - ein gelungener Markteinstieg

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Seite 2: Hardware + Klangeindruck

 

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Der Scythe Kama Bay Amp Kro kann durchaus als Purist bezeichnet werden. Er besitzt kein Display auf der Front, sondern wird von einem großen Drehregler dominiert. Weiterhin platziert Scythe den Hauptschalter, den Mute-Button und einen Kopfhörer-Anschluss auf der Vorderseite. Der Verstärker wurde in schlichtem Schwarz gehalten und kann mit seinem industriellen Design durchaus überzeugen. Direkte Konkurrenten wie den – zugegebenermaßen wesentlich umfangreicheren – Control-Pod des Edifiers S730D oder aber Teufels neue Kabelfernbedienung kann Scythe mühelos auf die Plätze verweisen. Geschulten Augen wird sicherlich von Anfang an das Format des Verstärkers aufgefallen sein. Werden die beiden Seitenteile abgeschraubt, passt das gute Stück in einen 5,25-Zoll-Schacht. Entsprechende Blenden, damit die Kabel des Verstärkers nach außen geführt werden können, liegen dem Lieferumfang bei. Um einen möglichst guten Klang zu garantieren setzt Scythe auf ICs von Yamaha.

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Auf der Rückseite der Verstärkereinheit geht es massiv zu. Neben zwei vergoldeten Cinch-Anschlüssen gibt es je Kanal zwei massive, vergoldete Schraubterminals. So werden auch dickere Kabel zuverlässig gehalten. In Anbetracht des recht niedrigen Preises von unter 100 Euro ist dies ein wirkliches Novum. Normalerweise setzen Hersteller nur bei ihren absoluten High-End-Boxen auf Schraubanschlüsse. Ein weiterer Vorteil dieser Anschlussart: es können ganz normale Boxenkabel verwendet werden. So ist es kein Problem auf hochwertigeres Kabel zu setzen (was in Anbetracht der dünnen Beipackstrippen kein Problem sein sollte) oder längere Anschlusskabel zu nutzen.

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Die eigentlichen Boxen erwecken nicht unbedingt den Eindruck, als handle es sich um reinrassige PC-Lautsprecher. Während die gesammelte Konkurrenz entweder auf kleine Satelliten im Zusammenhang mit einem Subwoofer oder aber hohe Säulen setzt, wirken die KroCraft-Speaker wie gewöhnliche Regallautsprecher. Das Gehäuse fällt dabei leider enorm tief aus, was sie nicht gerade zur ersten Wahl für den Schreibtisch machen dürften. Natürlich ist ein gewisses Volumen aber wichtig, um einen ansprechenden Bass aus dem Gehäuse herauszukitzeln.

Auch optisch passen die KroCraft-Speaker nicht wirklich auf einen modernen Designer-Schreibtisch. Vielmehr wirkt das Gehäuse rein funktionell und besitzt den Charme eines Studio-Monitors.

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Treiberseitig setzt Scythe auf eine 20-mm-Hochtonkalotte und einen 100 mm durchmessenden Tief-Mitteltöner. Somit fällt der Tief-Mittetöner größer aus, als bei den meisten anderen PC-Systemen. Einzig Teufels High-End-Sets der Motiv-Reihe besitzen ebenfalls 100-mm-Treiber – können zudem aber auch noch mit einem Subwoofer aufwarten.

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Erfreuliches zeigt die Rückseite der KroCraft-Speaker. Wie wir es bereits vom Verstärker kennen, kommen auch hier massive Schraubklemmen zum Einsatz. Weiterhin findet sich auf der Rückseite die Bassreflex-Öffnung. Der Vorteil der Bassreflex-Bauweise liegt darin, dass Bässe ein wenig an Präzision verlieren, aber wesentlich mehr Volumen bekommen, als bei einer geschlossenen Bauweise. Da Scythe aber auf den Subwoofer verzichtet, ist dies sicherlich die richtige Entscheidung.

 

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 13.02.2009
Bamberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1594
Wer von euch da draußen hat den den Digi AMP?
#2
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Registriert seit: 17.04.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 8052
Warum wurde der alte Artikel jetzt in den HTPC bereich umgebogen ?

Schwächelt der Absatz bzw. macht Scythe sonn Druck ? :fresse:

Ganz ehrlich, für nen HTPC ist das doch nix, die Scythes sind doch nur im Nahfeld ( Desktop ) zu gebrauchen aber doch nicht in nem Wohnzimmer...
#3
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Registriert seit: 13.02.2009
Bamberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1594
Das ist nicht ganz die antwort die ich gehofft habe^^ aber du hast recht der test gehört zu Consumer Electronics^^
#4
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Registriert seit: 13.02.2009
Bamberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1594
Hier habe ich mal ein Class-T AMP von einem anderen Forum gefunden dieser soll sehr gut sein! Lepai TA2020 und hier einer der mir besser gefällt vom design aber vom sound vll auch besser da er den TA2024 Chip hat aber dieser wird nicht weiter entwickel^^

Werde die tage die beiden bestellen verscheinlich 2stück von jeden!
#5
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Registriert seit: 25.07.2003
Jena / Thüringen
Watercool Fanboy
Beiträge: 6894
Hab den Amp mit 2 Heco Victa 300 dran. Sound kommt vom onBoard, ne ordentliche Soundkarte kommt mal wenn wieder Geld da ist.

Direkt zum Musik hören ist es kaum was, da sagt mir mein Marantz SR4021 im Wohnzimmer wesentlich mehr zu. Beim Scythe fehlt einfach irgendwie die Fülle, den Bassbereich hab ich mittels des Equalizers anheben müssen, ansonsten war es sehr höhenbetont.

Ansonsten recht gut zu gebrauchen finde ich, wenn man Musik beim Arbeiten nebenbei laufen lassen will. Spiele machen auch gut Spaß. Design, Verarbeitung und Größe sind perfekt für den Schreibtisch
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