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Samsung Galaxy Note Edge im Test

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Seite 3: Fazit

Fazit

Mit dem zweiten Versuchsträger in diesem Jahr nach dem Galaxy Alpha bietet Samsung nicht nur einen Ausblick auf die eigene Zukunft, sondern auch auf das, was generell in Sachen Displays für die kommenden Jahre zu erwarten ist. Anders als beim Galaxy Round oder dem LG G Flex bietet der Einsatz des biegbaren Panels aber handfeste Vorteile und nicht nur eine optische Auffälligkeit - wenn Samsung das Potential denn nutzen würde. Denn im aktuellen Zustand profitiert man nur in wenigen Fällen vom Seitenbildschirm, beispielweise innerhalb der Kamera-App, durch die Nachtuhr oder einige der verfügbaren Panels; vor allem der digitale Zollstock kann durchaus praktisch sein. An anderen Stellen liefert der abgetrennte Teil des Displays keinen Mehrwert: Teilweise, weil Samsung ihn „auf Teufel komm raus“ in Szene setzen will, viel häufiger jedoch, weil kaum eine Applikation auf ihn zurückgreift. Steigt das Interesse der Entwickler in Zukunft, dürfte sich dies jedoch ändern.

Der Seitenbildschirm kann mehr als nur eine Spielerei sein, völlig ausgeschöpft wird das Potential aber nicht
Der Seitenbildschirm kann mehr als nur eine Spielerei sein, völlig ausgeschöpft wird das Potential aber nicht

Bis dahin dürfte Samsung aber noch genügend zu tun haben. Denn im Test zeigte sich die Software an mehreren Stellen als nicht ausgereift, vor allem in Hinblick auf Leistungseinbußen sowie kleinere Darstellungsfehler. Abzuwarten bleibt vor diesem Hintergrund auch, welche Auswirkungen der Seitenbildschirm auf künftige Android-Updates haben wird. Denn durch die Verlagerung der unteren Shortcut-Leiste sowie der Statusleiste in Teilen dürfte der Aufwand gestiegen sein.

Fazit: Das Galaxy Note 4 mit Display-Knick und hohem Aufpreis
Fazit: Das Galaxy Note 4 mit Display-Knick und hohem Aufpreis

Die Kritik darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Galaxy Note Edge ein im Kern sehr gutes Smartphone ist - dem Teilespender sei Dank. Der SoC verfügt über ausreichend hohe Reserven, der Akku bietet im Alltag gute Laufzeiten und die Kamera gehört zweifelsohne zu den besten, die man derzeit in einem Handy finden kann. Hinzu kommen der gelungene S Pen mit den bekannten Zusatz-Apps, diverse Komfortmerkmale wie der integrierte Puls- und Fingerabdrucksensor, die Schnellladefunktion sowie der Infrarot-Sender, mit dem sich das Gerät in eine Fernbedienung verwandeln lässt. Aber auch die üblichen Samsung-Stärken wie der wechselbare Akku und erweiterbare Speicher sind vorhanden.

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Für eine generelle Empfehlung reicht es am Ende aber doch nicht, was paradoxerweise ausgerechnet am Alleinstellungsmerkmal liegt. Denn im derzeitigen Zustand bietet der Seitenbildschirm keinen Mehrwert, der den hohe Aufpreis gegenüber dem Galaxy Note 4 rechtfertigt. Denn mit 899 Euro kostet das Galaxy Edge, das es derzeit nur in der Premium-Edition mitsamt Hülle und Speicherkarte gibt, etwa 250 Euro mehr.

Positive Aspekte des Samsung Galaxy Note Edge:

  • aktuelles Android
  • sehr gutes Verarbeitungsniveau
  • scharfes Display mit guter Farbdarstellung und exzellentem Kontrast
  • Speicher erweiterbar
  • Akku austauschbar
  • umfangreiche und aktuelle Ausstattung
  • verbesserter S Pen
  • überzeugende Kamera
  • Schnelllade-Funktion
  • gute Akkulaufzeiten

Negative Aspekte des Samsung Galaxy Note Edge:

  • teils unübersichtliche Software
  • TouchWiz bremst das System aus
  • Seitenbildschirm mit Darstellungsproblemen
  • mitunter Ruckler
  • klare Nachteile für Linkshänder
  • Potential des Seitenbildschirms wird nicht ausgeschöpft
 

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg & Wunstorf (Nds.)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Juhu, über nacht durch die Uhrzeit auf einem OLED anzeigen lassen, bis es irgendwann eingebrannt ist - da freut man sich doch :)
Gott-sei-dank muss nach einem Jahr dann ja ohnehin wieder ein neues Handy her, sodass sich der Effekt vielleicht noch nicht allzu sehr innerhalb der Nutzungsdauer bemerkbar machen wird...
#2
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Registriert seit: 21.01.2010
Hamburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1610
Zitat
Eine der besten Funktionen: Die Nachtuhr zeigt...


...und aufgehört zu lesen xD
#3
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9495
Zitat SamSerious;22957150
Juhu, über nacht durch die Uhrzeit auf einem OLED anzeigen lassen, bis es irgendwann eingebrannt ist - da freut man sich doch :)
Gott-sei-dank muss nach einem Jahr dann ja ohnehin wieder ein neues Handy her, sodass sich der Effekt vielleicht noch nicht allzu sehr innerhalb der Nutzungsdauer bemerkbar machen wird...


Zitat monosurround;22957569
...und aufgehört zu lesen xD


Ach hättet ihr beide doch nur weitergelsen :rolleyes:
Zitat
Warum dieser Modus allerdings nur innerhalb eines einstellbaren 12-Stunden-Fensters und nicht permanent nutzbar ist, bleibt Samsungs Geheimnis.
#4
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Registriert seit: 25.12.2013
Hoch im Norden
Hauptgefreiter
Beiträge: 246
Ich weiß nicht, aber irgendwie finde ich diese Designidee eigentlich ganz cool. Mal schauen was sie daraus machen. Außer der Nachtuhr :D
#5
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Registriert seit: 07.06.2011

Banned
Beiträge: 344
genial mit der Nachtuhr nie wieder Handy entsperren um die Uhrzeit zu erfahren die Funktion die ich 12 mal am Tag mache.
#6
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Registriert seit: 02.02.2012
72202
Korvettenkapitän
Beiträge: 2074
"-klare Nachteile für Linkshänder"
an sich coole Idee ...mal schaun was noch kommt
#7
Registriert seit: 16.11.2014

Banned
Beiträge: 391
Komischer Test, kein Sony Z3 dabei.
#8
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Registriert seit: 26.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1366
"die Pixel-Dichte würde damit von 525 auf 530 ppi steigen (Galaxy Note 4: 515 ppi)"

Muss man das verstehen? Warum sollte die Pixeldichte vom Display höher werden, nur weil da noch 160 Pixel am Rand dazukommen? Diese Werte kommen zwar razus, wenn man die Pixeldichte mit den genannten Werten berechnet, aber habt ihr schon mal dran gedacht, dass die 5,6" bzw 5,7" gerundet sein könnten?
#9
Registriert seit: 20.07.2010

Oberbootsmann
Beiträge: 779
Zitat SamSerious;22957150
Juhu, über nacht durch die Uhrzeit auf einem OLED anzeigen lassen, bis es irgendwann eingebrannt ist - da freut man sich doch :)
Gott-sei-dank muss nach einem Jahr dann ja ohnehin wieder ein neues Handy her, sodass sich der Effekt vielleicht noch nicht allzu sehr innerhalb der Nutzungsdauer bemerkbar machen wird...


Deswegen hasse ich AMOLED und das Galaxy S2 war mein letztes AMOLED gerät. Nicht nur brennt sich das Bild schnell ein sondern der Bildschirm nutzt sich auch noch schnell ab was dann in einer Tönung des Displays resultiert, besonders bemerkbar bei Kontrasten. Die leute die mir immer erzählen dass sie dieses Problem nicht hätten haben es dann komischerweise doch wenn ich mir deren Bildschirme angucke. Totaler schrott, sogar mein uraltes nokia N95 hat perfekte Kontraste. LCD halt. Aber bei meinem S2 gibt es nur noch blau und grün anstatt Kontraste.

Und das mit den gebogenen Displays wird doch eh nur gemacht als Vorbereitung auf faltbare/einrollbare Displays, um die Produktion und Forschung und Entwicklung auszureifen bzw damit die Sachen erschwinglich bleiben. Genauso wird die Pixeldichte immer weiter gesteigert damit das ganze dann irgendwann für VR taugt, für smartphones an sich ist so hohe ppi nur ein Nachteil. Aber naja egal, solange die Plebs drauf reinfallen...
#10
Registriert seit: 20.07.2010

Oberbootsmann
Beiträge: 779
Zitat Artiom;22958160
genial mit der Nachtuhr nie wieder Handy entsperren um die Uhrzeit zu erfahren die Funktion die ich 12 mal am Tag mache.


Aber das sieht man doch schon auf dem Sperrbildschirm. Und wenn die wirklich dauerhaft angezeigt wird, wird sich das eh einbrennen (laut artikel kann man sie nur 12 stunden am tag aktivieren). ich wette die bewegt sich natürlich nicht, wodurch einbrand vorprogrammiert ist. Es ist echt nicht schwer, einfach alle X minuten den text verschieben und es gibt keinen einbrand.
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