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Acer Liquid E3 Plus und Acer Liquid Z4 im Test

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Seite 2: Display, Akkulaufzeit

Display & Akkulaufzeit - Acer Liquid E3

Das E3 kommt mit einem 4,7-Zoll Display und HD Auflösung, also durchaus einer Kombination, die vor zwei Generationen in den Flaggschiffen genutzt und seinerzeit für mehr als ausreichend angesehen wurde. Mit einer Pixeldichte von 313 ppi ist die Qualität des Displays für jeden Einsatzzweck gut geeignet. Das IPS-Panel verspricht zudem gute und stabile Blickwinkel, einen Umstand, den wir in unserem Test durchaus nachvollziehen konnten. Etwas enttäuscht waren wir von der maximalen Durchschnitts-Helligkeit des Displays. Die liegt nämlich nur bei 334 cd/m² und damit etwas zu niedrig für den komfortablen Außeneinsatz. Der Kontrast ist bei einem für IPS-Panels typischen Schwarzwert von 0,31 cd/m² mit 1078:1 durchaus akzeptabel. Insgesamt verbaut Acer hier ein ordentliches Display - es gibt sicherlich bessere, durchaus aber auch viele schlechtere in dieser Preisklasse.

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Die Akkulaufzeit des E3 Plus ist mit 476 Minuten, also 7 Stunden und 55 Minuten, bei einem Dauer-Videotest und 200 cd/m² Helligkeit eher unterdurchschnittlich. Andere Geräte dieser Preisklasse laufen hier länger, insgesamt liegt die Laufzeit aber im Rahmen. Bedauerlicherweise lässt sich der Akku bei diesem Gerät nicht austauschen. Eine Verlängerung durch Mitführen eines zweiten Ersatzakkus ist also nicht möglich. 

Display & Akkulaufzeit - Acer Liquid Z4

Anders als das E3 kommt der günstige Einstieg natürlich nicht mit einem IPS-Panel. Das macht sich auch direkt in den Blickwinkeln bemerkbar. Gerade der Blick von oben auf das Smartphone ist nicht wirklich zu empfehlen, da Helligkeitsverlust und Farbverfälschung recht schnell auftreten. Die seitlichen Blickwinkel hingegen sind absolut in Ordnung. Weniger Spaß, aber in dieser Preiskategorie nicht anders zu erwarten, macht die Auflösung. 800 x 480 px dürfte für viele überholt sein, mit 233 ppi Pixeldichte liegt man auch deutlich unterhalb des E3 Plus. Dennoch: Für Einsteiger und diese Preiskategorie geht die Auflösung in Ordnung. Erstaunlich: Die Durchschnittshelligkeit bei maximaler Einstellung ist sogar höher als beim teureren IPS-Gerät. 352 cd/m² stehen auf der Anzeige - der Schwarzwert liegt mit 0,43 cd/m² aber um einiges höher, wodurch sich ein Kontrast von nur 817:1 ergibt.

display

Trotz der deutlich schwächeren Hardware, dem kleineren Display und der geringeren Auflösung kommt das Z4 ebenfalls auf nur 430 Minuten, also 7 Stunden und 10 Minuten, bei unserem Video-Dauertest. Auch hier gilt die Aussage von oben: Durchschnittlich in Ordnung, insgesamt könnte es aber für aktuelle Verhältnisse bitte etwas mehr sein.

 

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Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 03.04.2014

Matrose
Beiträge: 7
Durch Zufall (Angebot über 79€ bei Amazon) habe ich meinem Schwiegervater das Z4 besorgt und ich kann die hier genannten Kritiken nicht so recht nachvollziehen. Abgesehen vom Dual SIM, was nicht benötigt wird, ist das Handy rundum gelungen. Für "so wenig" Geld bekomme ich eine kaum langsamere Oberfläche, als es z.B. beim viel teureren Samsung Galaxy S3 der Fall ist, eine für Fotos ausreichende Kamera (für Anrufbilder oder das schnelle Teilen in Whatsapp & Co. allemal) und die - leider nicht großartig anpassbaren - Schnellmodi haben meinem bei Smartphones noch völlig unerfahrenen Schwiegervater binnen weniger Tage die Scheu von dem Gerät genommen, sodass mittlerweile schon das "normale" Android läuft.
Das Display ist groß genug, hell genug und auch gut ablesbar, lediglich die Positionen der nicht beleuchteten Soft-Tasten am Bildschirm sind oft nur zu erraten.
Akkulaufzeit ist OK (wieder im Vergleich zu einem Samsung Galaxy S3) und der mit 4GB für Normalanwender ausreichende Speicher kann durch Micro-SD Karte erweitert werden.
Wenn wie anderswo mal erwähnt wurde wirklich Android 4.4 für das Z4 kommen sollte, wird man mit dem Handy noch lange Freude haben. Besonders die hier angesprochenen Alternativen werden es da schwer haben.

Ansonsten danke für das Review.
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