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Dji Phantom 3 Professional im Test

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Seite 3: Die Dji Phantom 3 Professional - Teil 2

Bevor wir zur Fernbedienung kommen noch ein paar Details der Dji Phantom 3 Professional:

Dji Phantom 3 Professional
Dji Phantom 3 Professional

Im Vergleich zu den kleineren Modellen und auch dem Vorgänger verfügt die Dji Phantom 3 Professional über ein sogenanntes Vision Positioning. Damit ist auch das Fliegen in Innenräumen, in niedriger Höhe und ohne GPS jederzeit sicher möglich. Optische und Ultraschallsensoren tasten den Bereich unterhalb der Drohne ab und können damit die Höhe bestimmen. Im Bereich von 50 bis 300 cm erfolgt die Abtastung und mit Hilfe dieser Sensoren ist die Drohne auch in der Lage selbständig zu starten und zu landen. Dies war im Notfall zwar auch beim Vorgänger möglich, allerdings wurde die Bodenhöhe hie nur recht ungenau über das Barometer und die GPS-Information bestimmt.

Dji Phantom 3 Professional
Dji Phantom 3 Professional

Mit im Lieferumfang befindet sich, wie bereits angesprochen, ein Akku mit einer Kapazität von 4.480 mAh. Damit ist eine Flugdauer von etwa 20 Minuten möglich - etwas Varianz in Abhängigkeit der gewählten Flugmanöver kann für eine längere oder kürzere Flugdauer sorgen. Wem diese Zeit nicht ausreicht, der kann für jeweils 149 Euro weitere Akkus ordern.

Die Akkus verfügen über eine gewisse Intelligenz und entladen sich selbständig, wenn sie über längere Zeit gelagert und nicht verwendet werden. Daher war es auch neu für uns einen Akku mit einer neuen Firmware ausstatten zu müssen.

Dji Phantom 3 Professional
Dji Phantom 3 Professional

Die zur Steuerung der Phantom 3 Professional notwenige Fernbedienung liefert Dji natürlich gleich mit und auch hier zeigen sich große Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger. So arbeitet dieses nun im Frequenzbereich von 2,4 bis 2,483 GHz und soll damit Reichweiten von 2.000 m ermöglichen. Weiter weg als 1.000 m haben wir uns aber nicht getraut, da nur dann noch ein Sichtkontakt zur Drohne sichergestellt werden konnte.

Entscheidend ist aber, dass die Signale der Kamera nun nicht mehr über einen eigenen WLAN-Hotspot an das Smartphone oder Tablet übertragen werden, sondern über den gleichen Kanal wie die Steuersignale und somit erhöht sich auch die Reichweite der Übertragung des Videosignals. Per USB wird ein Smartphone oder Tablet mit der Fernbedienung verbunden und die Bilder landen in der entsprechenden App.

Dji Phantom 3 Professional
Dji Phantom 3 Professional

Über die beiden Steuerknöpfe wird die Fluglage der Drohne angepasst. Während über den linken der beiden Hebel eine Änderung der Höhe sowie ein Drehen um die eigene Achse ermöglicht wird, sorgt der rechte Hebel für ein Kippen der Drohne in alle vier Richtungen, die sich dann auch in diese Richtung bewegt, so dass alle Freiheiten gegeben sind.

Unten sind die beiden Knöpfe zu sehen, über welche die Fernsteuerung ausgeschaltet werden kann oder die Drohen zu ihrem Landeplatz gerufen wird. Wie genau dies funktioniert, erläutern wir später noch.

Dji Phantom 3 Professional
Dji Phantom 3 Professional

Die Halterung an der Fernsteuerung nimmt Smartphones jeglicher Größe auf und auch kleinere Tablets können daran befestigt werden. Die Bilder der Kamera werden in einem 720p-Livestream mit einer Verzögerung von etwa 200 ms übertragen.

Dji Phantom 3 ProfessionalDji Phantom 3 Professional

Dji Phantom 3 Professional

Über mehrere Schulterknöpfe und Drehregler können weitere Einstellungen vorgenommen werden, die bei der Vorgänger-Generation noch größtenteils über die App gemacht werden mussten. Nun aber kann sich der Pilot vollständig auf das Fliegen konzentrieren und dennoch die Aufnahme der Kamera starten, die Belichtungszeit oder den ISO-Wert ändern, ohne die Hände von der Fernsteuerung nehmen zu müssen.

Dji Phantom 3 ProfessionalDji Phantom 3 Professional

Dji Phantom 3 Professional

Noch einmal ein genauer Blick auf die Bedienelemente an den Schultern der Fernsteuerung, die allesamt sehr gut zu erreichen sind und für die Steuerung der Kamera eine deutliche Erleichterung sind. Für komplexe Aufnahmen bietet es sich an, die Flugkontroller und die Steuerung der Kamera auf zwei Personen aufzuteilen. Geladen wird der 6.000 mAh-Akku der Fernsteuerung über das gleiche Ladegerät wie für den Akku. Fünf LEDs geben jederzeit Auskunft über den Ladezustand des Akkus.

Dji Phantom 3 Professional
Dji Phantom 3 Professional

Auf der Unterseite der Fernsteuerung befinden sich zwei USB-Anschlüsse. Während der kleinere der beiden einzig und alleine für ein Firmware-Update der Fernbedienung benötigt wird, wird über den zweiten das Smartphone oder Tablet an die Fernbedienung angeschlossen. Hinter dem Metallbügel, auf den die Fernbedienung abgesetzt werden kann, befinden sich noch zwei weitere Schulterwippen, die mit verschiedenen Funktionen belegt werden können.

 

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Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar198273_1.gif
Registriert seit: 04.11.2013
M'Gladbach
Moderator
Beiträge: 3695
Danke für den Test. Ich bleib trotzdem eher interessiert an der Solo....
#2
Registriert seit: 25.02.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1258
Danke für den Test! Finde die Drohnen von Dji sehr interessant. In meinem Fall weniger im Sinne des RC Modellfliegens als vielmehr als Mittel zur Produktion von Video und Fotomaterial. Sicherlich sind diese Drohnen auch genau dafür konzipiert. Mal schauen ob ich mich irgendwann mal zu einem Kauf durchringen kann. Derzeit könnte ich sie wahrscheinlich nicht oft genug verwenden um den Preis zu rechtfertigen. :)
#3
Registriert seit: 18.03.2012

Matrose
Beiträge: 16
Mal eine reine Verständnisfrage, fällt das Fliegen für so einen Test eigentlich schon unter gewerbliche Nutzung oder ist das noch als Privat eingestuft?
Hat ja auf bestimmte Vorschriften die dann eingehalten werden müssen Auswirkungen.

Machen bei so einem Test in einer Ortschaft eigentlich alle Nachbarn mit? Immerhin müssen alle Eigentümer der überfliegenden und aufgenommen (wenn erkennbar) Grundstücke, ggf. ja sogar Architekten um Erlaubnis gefragt werden, stelle mir das jedenfalls recht aufwändig und kompliziert vor.
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