> > > > Fitbit Charge und Withings Activité Pop im Doppeltest

Fitbit Charge und Withings Activité Pop im Doppeltest

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 2: Fitbit Charge - Software

Auf der folgenden Seite schauen wir uns die zum Fitbit Charge zugehörige Software etwas genauer an. Die dazugehörige Software ist sowohl für iOS wie auch Android verfügbar.

Fitbit Charge
Fitbit Charge

Fitbit verwendet für alle seine Fitness-Tracker die identische Software. Diese stellt sich in der Übersicht wie oben zu sehen dar. Die wichtigsten Werte sind auf den ersten Blick zu erkennen. Dazu gehören auch Werte, die nicht direkt über die Uhr abrufbar sind. Zudem lassen sich Trainings-Sessions hier genauer bestimmen bzw. Namen vergeben, sodass eine bessere Zuordnung erfolgen kann. Die Balken unter der jeweiligen Kategorie zeigen den Fortschritt des Tagesziels. Diese Tagesziele lassen sich individuell festlegen.

Fitbit Charge
Fitbit Charge

Klickt man auf die einzelne Kategorien, können weitere Details, wie die Entwicklung in den vergangenen Tagen, genauer betrachtet werden. Wird das Tagesziel erreicht, wird dies durch einen Stern markiert. Ebenfalls verfügbar ist eine Ansicht mit einer Wochen- und Monatszusammenfassung.

Fitbit Charge
Fitbit Charge

Wer noch weiter ins Detail gehen möchte, der kann sich auch in der Tagesansicht den Verlauf der Aktivität stundengenau anschauen. Rote, orange und grüne Balken zeigen bei die Intensität der Aktivität.

Fitbit Charge
Fitbit Charge

Auch der Schlafrhythmus lässt sich mithilfe des Fitbit Charge überwachen. Wie genau diese Überwachung dabei allerdings stattfindet, lässt sich für uns nicht abschätzen. Schlafforscher werden über den Detailgrad wohl nur schmunzeln können. Alleine aber schon eine grobe Orientierung über die Dauer des Schlafs kann hilfreich sein. Außerdem analysiert werden kurze Wachphasen bzw. Ruhelosigkeiten.

Fitbit Charge
Fitbit Charge

Die Motivation spielt für einen Fitness-Tracker eine entscheidende Rolle. Die App selbst bietet dazu einige Wettkämpfe an, die bestimmte Ziele vorsehen. Mal geht es dabei um einzelne Tagesziele, mal um längerfristige Vorgaben für mehrere Tage. Natürlich ebenfalls möglich ist die Verbindung mit anderen Nutzern, sodass die einzelnen Ergebnisse untereinander verglichen werden können.

Fitbit Charge
Fitbit Charge

Wie bereits angesprochen können die einzelnen Tagesziele selbstständig festgelegt werden. Neben der Anzahl an Schritten und den Etagen, die über Treppen erklommen wurden, nutzt Fitbit auch die Verbindung zu weiteren Daten. So können die zu sich genommenen Kalorien ebenso mit einfließen wie die Menge Flüssigkeit, die getrunken wurde. Legt der Nutzer ein Zielgewicht fest, versucht die App den Nutzer über festgelegte Bewegungs-Profile auf dieses Zielgewicht zu bringen. Natürlich kann dies alles nur eine Hilfestellung sein.

Fitbit Charge
Fitbit Charge

Durch einen längeren Druck auf den Knopf des Fitbit Charge wird eine Trainings-Session gestartet. Diese kann im Nachgang in der App genauer beschrieben werden. Außerdem können im Vorfeld einige Parameter definiert werden, über die dann in der App während des Trainings informiert wird. Ist zum Beispiel eine Laufstrecke von 10 km erreicht, meldet sich die App via Sprachmitteilung.

Fitbit Charge
Fitbit Charge

In den Einstellungen können einige für das Setup wichtige Optionen vorgenommen werden. Unter anderem ist es wichtig, ob der Fitbit am primär oder sekundär genutzten Handgelenk hängt. Auch die Schlafempfindlichkeit lässt sich hier festlegen, um die Erkennung zu optimieren.

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 16.02.2012

Fregattenkapitän
Beiträge: 3071
Zitat

Mit einem Preis von 150 Euro liegt die Withings Activité Pop preislich über der Konkurrenz, aber noch deutlich unter dem, was für vollwertige Smartwachtes derzeit aufgerufen wird. Die Withings Activité Pop macht also vor, auf was wir uns in nächster Zeit von den etablierten Herstellern freuen dürfen. Mit diesen Smartwatches dürften dann auch die Liebhaber analoger Anzeigen ihre Freude haben.


Deutlich unter dem Preis vollwertiger Smartwatches??

Also die Moto 360 liegt derzeit bei ~195€, die G Watch R bei um die 200€.
#2
customavatars/avatar3377_1.gif
Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 29102
25 Prozent darunter würde ich bereits als deutlich bezeichnen. So manchen erfasst schon wegen wenigen Euro der Geiz, da sollten 50 Euro durchaus als "deutlich" durchgehen.
#3
Registriert seit: 31.12.2006

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
Hat die spitze Klammer direkt im ersten Satz des Artikels irgendeine Bedeutung oder ist das nur ein Fehler?

Mir persönlich fehlen da so einige Aspekte. Beispiel Display und Vibrationsmotor vom Fitbit Charge: Wenn ich das korrekt gelesen habe (leider ja nicht hier im Artikel), gibt es keine Benachrichtigungen über eingehende Nachrichte. In der Preisklasse imho sehr enttäuschend; zumindest die fehlende Vibration. Das kann schließlich schon selbst ein billiges MiBand.

Und wie es ist mit der Schlafanalyse? Kann ich, wie z. B. bei MiFit, auch die einzelnen Phasen anwählen, um genauer zu sehen, von wann bis wann die Phase genau ging?

Dass überhaupt nicht auf die Anbindung an Google Fit und/oder Apple Health Kit (oder wie das heißt) eingegangen wird, finde ich auch sehr schade. Für mich kein unwichtiges Kriterium, wenn ich Daten Programmübergreifend nutzen möchte (so wie z. B. Runtastic in Google Fit schreibt und Withings wiederum die Aktivitäten aus Google Fit auslesen kann).

"Testen konnten wir dies natürlich selbst nach einer mehrwöchigen Testphase noch nicht" (Batteriestand der Withings)
Aber doch vielleicht (grob) hochrechnen oder gibt es keine prozentuale Anzeige der Batterie innerhalb der Withings-App? (so ist das jedenfalls bei der Withings Waage)

"Anders als bei vielen Fitness-Trackern verzichtet Withings noch auf einen Herzfrequenzmesser"
Sind das wirklich so viele, die das bieten? Und ich meine damit, wirklich integriert für eine dauerhafte Messung und nicht wie beim Withings Pulse für eine kurze Messung am Finger oder mittels separatem Brustgurt. Geräte mit Bio-Impedanz-Messungen sind soweit ich weiß nicht gerade in einer Vielzahl enthalten. Auf die Schnelle würden mir nur das UP3, Fitbit Charge HR und das Microsoft Band ein. Gibt sicher mehr, aber die Anzahl an Geräten ohne kontinuierliche Herzfrequenz-Messung ist deutlich in der Überzahl.

"Auf Wunsch kann der Vibrationsmotor den Nutzer auch sanft zu einer bestimmten Uhrzeit wecken" (Withings)
Aber nicht in Abhängigkeit zur aktuellen Schlafphase, um den Träger nicht aus der Tiefschlafphase zu reißen. Ebenfalls etwas, das selbst ein MiBand beherrscht.

"An mehr oder weniger professionelle Systeme[..]" (Fazit)
Die da wären? Das Beispiel mit dem Brustgurt und der Uhr passt hier ja nicht mal, weil keines der beiden Modelle überhaupt die Herzfrequenz messen kann.

Blieben die Aspekte der Schlafüberwachung und der Aktivitätsmessung. Für ersteres wüsste ich nicht mal Alternativen. Ein Schlaflabor ist ja nichts, was man für die tägliche Auswertung nutzen könnte. Und für Aktivitätsmessung wäre das einzige, das mir einfallen würde, sonst ein Smartphone mit passenden Sensoren für die Schrittmessung (wie z. B. beim Nexus 5) und GPS für die Distanz.

"Allerdings sollen sie sich weder im Anspruch noch in der Nutzung großartig unterscheiden."
Ich finde die Ausrichtung doch schon sehr unterschiedlich. Die Withings ist für mich schon mehr eine Uhr, während die Fitbit durch die ständige BT-Verbindung und dem Display deutlich mehr Informationen bieten kann. Die Withings hat ja gar nicht mal die Möglichkeit, über irgendwelche Ereignisse (Anrufe, Benachrichtigungen etc.) zu informieren. In meinen Augen entsteht daraus automatisch eine ganz andere Nutzung.

Worauf auch überhaupt nicht eingegangen wurde: Wie läuft das Schlaftracking ab? Erkennt er automatisch, wann ich schlafen gehe, oder muss ich das manuell einstellen? Denn jedes Mal manuell einzustellen, ob gerade Tag- oder Nachtmodus o. ä. ist, finde ich nervig.

Für mich müssen sich die Tracker noch mit einem MiBand messen. Das Teil kostet keine 20 Euro und bietet Vibration bei Anrufen/SMS, ca. einen Monat Akkulaufzeit (dafür kein Display), erkennt den Schlafmodus automatisch (zumindest Nachts) und weckt mich (optional) etwas früher, wenn ich nicht gerade in eine Tiefschlafphase bin. Und bei (fast?) keinem anderen Band bis 150 Euro werden diese Features abgedeckt. SMS-Benachrichtigungen bei Fitbit hat offenbar nur das Surge-Modell für 250 Euro.

Da wäre eine G Watch R optisch schöner (gerade die Möglichkeit, Watch Faces frei zu wählen, finde ich geil), die hat aber natürlich wiederum nicht die Funktionen eines Fitness-Trackers hat.
#4
Registriert seit: 13.10.2007
Hinwil
Gefreiter
Beiträge: 38
Hi av3nger
die Fitbit Charge hat eine automatische Schlaferkennung (siehe http://help.fitbit.com/articles/de/Help_article/Informationen-zur-Schlafaufzeichnung-1405638444858) genau wie die Withings. Bei meiner Charge, die im Übrigen seit 2 Monaten unbenutzt herumliegt, war es im besten Fall auf +-0.5h genau. Das MiBand, egal wie günstig es ist, würde ich mir schon aus ästhetischen Gründen nicht zulegen. Ist ganz toll, dass das Ding einen Schlafphasenwecker hat, ohne Anzeige der Uhrzeit finde ich das Teil persönlich aber unnütz. Die schlichte Activité Pop werde ich mir wohl zulegen. Die Tatsache, dass Fitbit sich Apple Health verweigert finde ich übrigens auch absolut daneben.
#5
Registriert seit: 31.12.2006

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
Hallo boomslang,

danke für die Antwort. Sicher, ästhetisch ist das MiBand nicht. Es ging mir eher nur um Preis/Leistung. Wenn ich grob das 10-fache für ein Band bezahle, ist es ärgerlich, wenn mir dadurch Features fehlen. Der Schlafphasenwecker ist mir nicht wichtig (hätte aber trotzdem Test erwähnt werden können, können ja auch einige andere Bänder, z. B. von Jawbone), aber wenn ich Anrufe/Benachrichtigungen verpasse, weil ich das Smartphone beim Radfahren in der Tasche habe, finde ich das schon ärgerlich.

Wenn es um die Ästhetik geht, würde ich ohnehin nur Uhren nehmen. Da ist die Activité (Pop) natürlich hervorragend. Mit einer Benachrichtigungsfunktion hätte ich mir diese auch direkt gekauft. Aber gut, der Markt ist ja noch jung.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

AVM FRITZ!Fon C5 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/AVM_C5_TEASER_KLEIN

Im Spätsommer 2015 zeigte AVM mit dem FRITZ!Fon C5 die Erweiterung der Festnetz-Familie, die bis dahin aus drei Modellen bestand. Nach längerem Test zeigt sich nun, dass bahnbrechende Veränderungen fehlen. Eine Enttäuschung ist das neue Telefon deshalb aber nicht, denn entscheidend sind die... [mehr]

Gelid ZenTree im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/GELID_ZENTREE_TEASER_KLEIN

Wer mehr als nur Smartphone und Tablet per USB-Kabel aufladen muss, wird das Kabelwirrwarr kennen. Denn natürlich müssen meistens zwei oder mehr Geräte gleichzeitig geladen werden, was nicht selten in einer ganzen Ladegeräte-Batterie endet. Mit dem ZenTree will Gelid sich genau dieses Problems... [mehr]

HTC Vive in der Praxis: Aufbau und Funktionsweise

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/HTC-VIVE/HTC-VIVE-LOGO2

2016 soll das Jahr der virtuellen Realität werden. Kaum ein Thema hat in den vergangenen Monaten für einen solchen Hype sorgen können. Dabei haben sich die Hersteller wirklich auf das Jahr 2016 konzentriert, denn angefangen bei der Consumer Electronics Show Anfang Januar, über den Mobile World... [mehr]

Ohne Kabel: Bose QuietComfort 35 und B&O Beoplay H5 im Praxistest

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/BLUETOOTH-KOPFHOERER/QUIETCOMFORT_35_LOGO

Ist der 3,5-mm-Klinke-Anschluss überhaupt wegzudenken? Mit dieser Fragen werden sich ab dem Sommer sicherlich so einige Menschen beschäftigen müssen, denn offenbar plant Apple das Weglassen des Kopfhörer-Anschlusses. Doch eigentlich sollte es bei der drahtlosen Übertragung von Musik doch um... [mehr]

Smartwatch: Vom Hoffnungsträger zum Problemfall

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/APPLE-WATCH-ARMBAENDER-GUIDELINES-RS

Wann genau die Geburtsstunde der Smartwatch geschlagen hat, lässt sich schwer bestimmen. Einigt man sich auf das Datum, seitdem sie in der breiteren Öffentlichkeit eine wahrnehmbare Rolle spielt, hat sie gerade den sechsten Geburtstag erlebt. Denn so alt wurde vor wenigen Tagen die Sony Ericsson... [mehr]

Test: Eve Thermo ergänzt HomeKit-Setup von Elgato

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/ELGATO-EVE/ELGATO-EVE-THERMO-LOGO

Vor einigen Wochen haben wir uns einige der ersten HomeKit-Sensoren der Eve-Serie von Elgato angeschaut. Dabei warfen wir einen Blick auf Eve Room, Eve Door & Windows, Eve Energy und Eve Weather. Zur CES kündigte Elgato eine Ausweitung der Produktlinie an und präsentierte unter anderem den... [mehr]