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Dji Phantom 2 Vision+ im Test

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Seite 3: Dji Phantom 2 Vision+ - Impressionen (2)

Weiter geht es mit der detaillierten Betrachtung der Dji Phantom 2 Vision+.

Dji Phantom 2 Vision+
Dji Phantom 2 Vision+

Um die Drohne selbst und auch deren Ausrichtung besser erkennen zu können, verwendet Dji an den vier Armen verschiedenfarbige LEDs hinter einem halbtransparenten diffusen Gehäuse. Außerdem wird über diese LEDs eine aktive GPS-Erkennung sowie der Zustand des Akkus angezeigt. In mittleren Flughöhen sowie bei einsetzender Dunkelheit ist die Drohne über die LEDs auch besser zu finden - ab 200 m oder mehr gelingt die Erkennung der Ausrichtung aber nur noch über die Kamera.

Dji Phantom 2 Vision+
Dji Phantom 2 Vision+

Einige der Sensoren hat Dji am Landegestell der Phantom 2 Vision+ untergebracht. Dazu gehört auch der digitale Kompass, der für eine stabile Fluglage sorgen soll. Er sollte vor jedem Flug kalibriert werden. Dieser Prozess wirkt auf den ersten Blick etwas umständlich, im Gegenzug aber zeigt die Drohne eine wesentlich stabilere Fluglage.

Dji Phantom 2 Vision+
Dji Phantom 2 Vision+

Der zweite externe Sensor, ein Barometer, ist ebenfalls außerhalb des Gehäuses angebracht und hilft dabei die richtige Flughöhe zu finden. Allerdings kamen uns dessen Werte etwas verfälscht vor, während das Delta, also der Unterschied vom Startpunkt zur tatsächlichen Flughöhe, relativ präzise war.

Dji Phantom 2 Vision+
Dji Phantom 2 Vision+

Um die Vibrationen der Rotoren bereits an der Halterung selbst etwas abzufedern, hängt Dji diese an vier Gummifedern auf. Diese gleichen die schwerwiegendsten Vibrationen bereits aus, bevor der Gimbal mit seiner Arbeit beginnen muss.

Dji Phantom 2 Vision+
Dji Phantom 2 Vision+

In niedrigen Flughöhen helfen farbliche Markierungen auf den Rotorarmen, um Vorder- und Rückseite der Drohne besser erkennen zu können. Links der beiden Markierungen ist auch noch die Beschriftung für die Drehrichtung der Rotoren zu erkennen.

Dji Phantom 2 Vision+
Dji Phantom 2 Vision+

Mit im Lieferumfang befindet sich, wie bereits angesprochen, ein Akku mit einer Kapazität von 5.200 mAh. Damit ist eine Flugdauer von etwa 20 Minuten möglich - etwas Varianz in Abhängigkeit der gewählten Flugmanöver kann für eine längere oder kürzere Flugdauer sorgen. Ein originaler Zweitakku kostet 109 Euro.

Dji Phantom 2 Vision+
Dji Phantom 2 Vision+

Gesteuert wird die Phantom 2 Vision+ über eine Fernbedienung, die auf 5,8 GHz mit der Drohne funkt. Über die zwei Steuerknöpfe erfolgt die Steuerung, zwei Kippschalter lassen zwischen verschiedenen Flugmodi wechseln. Vier AA-Batterien sorgen für die Stromversorgung. Inzwischen ist aber auch eine Fernbedienung erhältlich, die über einen integrierten Akku verfügt.

Dji Phantom 2 Vision+
Dji Phantom 2 Vision+

Die Steuerung der Drohne erfolgt wie gesagt über eine 5,8-GHz-Verbindung. Die Übertragung des Kamera-Signals allerdings wird über eine WLAN-Verbindung zum Smartphone realisiert. Damit die Reichweite in etwa an die der Fernbedienung heranreicht, verwendet Dji einen WLAN-Extender, der die Verbindung zwischen Drohne und Smartphone erweitert.

Dji Phantom 2 Vision+
Dji Phantom 2 Vision+

An einer Halterung der Fernbediendung wird das Smartphone festgemacht, auf welches das Kamerasignal übertragen wird. Über die optionale App können zahlreiche Einstellungen vorgenommen werden - dazu aber später mehr.

 

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Kommentare (16)

#7
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Registriert seit: 04.10.2007

Oberbootsmann
Beiträge: 967
Diese Modelle sind ja zum Glück recht leicht zu fliegen. Der Gyro übernimmt da sehr viel Arbeit.

Spielzeug ist es def. nicht, denn wenn man das Teil mal "unsanft" auf den Boden aufkommen lässt, verfällt es in tausend Stücke :). Ich selbst fliege 3D Helis mit 6 und mehr Kanälen, und das gibt einen richtigen "Aufschlag" wenn der unsanft landet. Selbst meine 100er 3D Helis gehen da schon mal gerne kaputt und die wiegen etwas über 50 Gramm.

Mit dem großen Heli bin ich einmal zu nah an einen Baum geraten und der hat dort alles "wegrasiert". Also Finger sind bei dem Teil kein großes Hindernis.

Ansonsten ein Quadcopter ist ein schönes Teil, weil der für Anfänger auch gut geeignet ist (vielleicht nicht gerade das Modell).
#8
Registriert seit: 13.06.2010

Obergefreiter
Beiträge: 109
Return to home ist alles andere als ein Sicherheitsmechanismus. Das Problem dieser DJI Quadcopter ist dass Leute sich die Teile kaufen ohne auch nur die geringsten Grundkenntnisse zu haben. So entstehen dann tolle Videos wo die Quadcopter in Bürogebäude krachen usw.

RTH funktioniert nur wenn der Quad einen 100% GPS lock hat, DJI ist vor allem für flyaways bekannt
#9
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Registriert seit: 10.06.2008
Emsland / Bochum
Admiral
Beiträge: 10403
Naja wie so oft am Ende halt ein teures Spielzeug das viel kaputt machen kann.

Man kann nur hoffen, dass solche Geräte allgemeines Interesse wecken das dann auch zum weiteren Vertiefung des "Hobbys" animiert. Ich glaube die wenigsten kaufen sich sowas einfach um damit direkt out-of-the-box ohne Vorkenntnisse rumzuspielen.
Dazu ist die Technik erstens zu teuer, und zweitens weiss jeder, dass man dann schnell den Spaß daran verliert. Einfach nur Abheben, Landen und das Haus von oben sehen macht nach dem zweiten Mal sicher keinen SPaß mehr.

Bleibt aber abzuwarten, was der Gesetzgeber mit den Dingern macht. Wurde ja kürzlich erst bekannt, dass in GB so eine Drohne kurz vor einem landenen Flugzeug aufgetaucht ist.
Das Ding kann ins Triebwerk fliegen und da große Schäden anrichten - und wenn man mit so einer Drohne wirklich problemlos hunderte Menschenleben gefährden kann sehe ich das kritisch.
#10
Registriert seit: 05.01.2014
Dorfen
Obergefreiter
Beiträge: 76
Zitat Feivel;22948455
Es gibt eine 5kg Grenze. (bzgl. Aufstiegsgenehmigung)
Die ein Phantom auch mit Cam nicht erreicht.

Dennoch ist das Teil auch kein Spielzeug mehr. Wenn den jemand aus 100 Metern auf den Kopf kriegt oder einen drehenden Prop abbekommt. Dann gute Nacht.


Gemäß Gesetz ist dieses Teil ein Luftfahrzeug. Hier findet wie bei allen Modellflugzeugen die keine Spielzeuge sind der §2 Abs1 Ziff. 3 des LuftVG Anwendung: "der Halter des Luftfahrzeugs eine Haftpflichtversicherung zur Deckung der Haftung auf Schadensersatz wegen der Tötung, der Körperverletzung oder der Gesundheitsbeschädigung einer nicht im Luftfahrzeug beförderten Person und der Zerstörung oder der Beschädigung einer nicht im Luftfahrzeug beförderten Sache beim Betrieb eines Luftfahrzeugs nach den Vorschriften dieses Gesetzes und von Verordnungen der Europäischen Union unterhält". Übliche Privathaftpflichtversicherungen decken Schäden aus dem Betrieb eines solchen Quadkopters nicht ab. Kernpunkt ist hier "Das Teil ist kein Spielzeug". Dieser Satz steht bei Modellen dieser Art auch in der BDA, damit ist die Privathaftplicht aussen vor. Modellflugvereine bieten mit ihrem Mitgliedsbeitrag Versicherungen unterschiedlicher Ausprägung (nur auf Flugplatz, im Aussengelände bis 5 kg, im Aussengelände über 5 kg etc). JEDER der auf dem freien Feld ohne gültige Versicherung erwischt wird ist potentiell dran. WEiterhin tut jeder Pilot gut daran, die örtlichen Vorschriften zu prüfen. Bei uns in der Umgebung herrscht z.B. überall ausserhalb des Modellflugplatzes Aufstiegsverbot für Flugmodelle aus Naturschutzgründen. Auf die 1,5km Grenze um Flughäfen wurde ja schon hingewiesen, in den Ein- und Ausflugschneisen von Grossflughäfen gibt es aber zusätzliche Flugsicherungszonen, die sollten auch vor Aufstieg bekannt sein.
Ich bin kein Freund von zuvielen Vorschriften. Im Moment habe ich aber das Gefühl dass die Verfügbarkeit der PnP Modelle dazu führt, dass die ernsthaften Modellflieger, die sich an selbige Vorschriften halten in Verruf kommen. Da trägt auch der Artikel dazu bei, der zwar auf die Gefahren des Modells hinweist, aber nciht darauf wie demzufolge damit umzugehen ist (Modellflugverein, Versicherung, Aufstiegserlaubnis prüfen etc.).

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Zitat Hardwarekäufer;22949201

Bleibt aber abzuwarten, was der Gesetzgeber mit den Dingern macht. Wurde ja kürzlich erst bekannt, dass in GB so eine Drohne kurz vor einem landenen Flugzeug aufgetaucht ist.
Das Ding kann ins Triebwerk fliegen und da große Schäden anrichten - und wenn man mit so einer Drohne wirklich problemlos hunderte Menschenleben gefährden kann sehe ich das kritisch.


Das konnte man mit jeglichem Flugmodell schon immer. Mein Segler z.B. wiegt mehr als doppelt soviel wie der Quad und hat fast 3m Spannweite. Im Artikel steht ja auch klar dass in der1,5km Umgebung von Flughäfen Aufstiegsverbot herrscht. Problematisch ist halt "nur", dass durch das über den Modellfliegerkreis hinaus geweckte Interesse an solchen Teilen auch die Zahl derer, die sich eben nicht um Rahmenbedingungen für Aufstiege kümmern wächst. Ich zitiere aus meinen anderen Beitrag: "Im Moment habe ich aber das Gefühl dass die Verfügbarkeit der PnP Modelle dazu führt, dass die ernsthaften Modellflieger, die sich an selbige Vorschriften halten in Verruf kommen.".
Nebenbei: In DE ist die Überwachung der Zone um den Flughafen schon ziemlich gut, ich denke so was würde bei uns schnell dazu führen dass der "Täter" geschnappt würde.
#11
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Registriert seit: 20.06.2005
Berlin
Hauptgefreiter
Beiträge: 218
Gähhn alter hut die Dji Phantom 2 das die Revision 2 die alte V1 kam genauso auch 1000 € das zum Thema richtig recherchieren das ding war schon immer für Consumer Markt Profis bauen sich das ding alleine zusammen.

Auch kann man die Reichweite erhöhen mit ein Basis Sender zum üben sollte man sich so Billig drohne holen sonnst wird Dji Phantom 2 zum Brief beschwörer hält schon was aus aber wenn man die verbindung verliert oder die Kontrolle.

Wie bei RC Modellen sollte man das ding nicht in der City nutzen am besten Fußball Platz oder oder außerhalb der Stadt so richtig ist es noch nicht gesetzlich geregelt bei den Drohnen.
#12
Registriert seit: 05.01.2014
Dorfen
Obergefreiter
Beiträge: 76
Zitat PussyCat;22954771

Wie bei RC Modellen sollte man das ding nicht in der City nutzen am besten Fußball Platz oder oder außerhalb der Stadt so richtig ist es noch nicht gesetzlich geregelt bei den Drohnen.

Also es wäre wirklich schön wenn nicht NOCHMALS solche Informationen verbreitet werden! Es gibt eine gesetzliche Regelung für Luftfahrzeuge (nämlich die Luftverkehrsordnung und das Luftfahrtgesetz), in §16 der Luftverkehrsordnung steht was mit Flugmodellen gemacht werden darf. Auch für Luftbildaufnahmen gibt es rechtliche Vorschriften, die z.B. sicherheitsrelevante Einrichtungen wie Kasernen etc., aber auch den Schutz der Privatsphäre regeln. Jeder der mit einem solchen Modell in die Luft geht tut gut daran, sich entsprechenden kundig zu machen. Er gefährdet sonst sich selbst und andere!
Ich möchte auch noch mal darauf hinweisen, dass das Fliegen mit einem Modell mit Geschwindigkeiten um die 50km/h nicht trivial ist. Auch wenn das Teil sich selbst stabilisiert und daher ein wesentliches Risiko beim Modellfliegen entfällt. Wer weiß wie zu reagieren ist wenn das Modell auf einen zufliegt (z.B. weil man es vorher um 180 Grad gedreht hat)? Dann sind rechts und links vertauscht. Ein Steuerfehler -> zackbum. Also, vor dem Kauf überlegen ob man dem gewachsen ist oder besser noch Einführungshilfe beim nächsten Modellflugverein suchen.

viele Grüße, Christian
#13
Registriert seit: 16.09.2008

Matrose
Beiträge: 34
Warum genau würde das Teil denn als Luftfahrzeug und nicht als Spielzeug klassifiziert werden?
#14
Registriert seit: 05.01.2014
Dorfen
Obergefreiter
Beiträge: 76
Zitat tobi1449;22956433
Warum genau würde das Teil denn als Luftfahrzeug und nicht als Spielzeug klassifiziert werden?

Weil in der BDA ziemlich sicher drin steht "Dieses Modell ist kein Spielzeug". Ich kenne zumindest kein Modell dieser Grössenordnung was als Spielzeug klassifiziert wird.
#15
Registriert seit: 20.07.2010

Oberbootsmann
Beiträge: 779
Das Ding ist zwar gut, aber ein selbst gebauter Quadrocopter ist immernoch viel besser und meistens auch deutlich günstiger. Es soll Probleme mit der Verbindung geben, es gibt unzählige Leute bei denen der Quadrocopter sich plötzlich nichtmehr steuern lässt und einfach davon fliegt. Prost Mahlzeit wenn das Ding irgendwo im Wasser oder in den Bäumen landet. Normalerweise sind Quadrocopter so gemacht, dass wenn die Verbindung abbricht das Quad mithilfe von GPS zur Position von der es gestartet ist zurückfliegt, komisch warum das beim Phantom 2 nicht funktioniert.

Und so schwer ist es jetzt auch nicht sich einen Quadrocopter selbst zusammenzubauen. Aber wenn man reich ist kann man mit Sicherheit sich zum Spaß sowas für über 1000 euro kaufen. Ich staune, dass Leute die nicht so viel Geld verdienen sich sowas einfach zum Spaß kaufen.
#16
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9451
Zitat Frozenthunder;23104824

Und so schwer ist es jetzt auch nicht sich einen Quadrocopter selbst zusammenzubauen. Aber wenn man reich ist kann man mit Sicherheit sich zum Spaß sowas für über 1000 euro kaufen. Ich staune, dass Leute die nicht so viel Geld verdienen sich sowas einfach zum Spaß kaufen.


Naja, ist halt ein Hobby!
Nicht wenige geben hier so viel für einen Gamingrechner aus ;)
Hab selbst nur ~60€ für meinen Mini-copter ausgegeben, aber es macht halt Spaß ihn zu fliegen und so ein Teil hällt auch einige Jahre wenn man aufpasst, denke ich.
Der Phantom heir oben, kann seine Vorteile aber nur ausspielen wenn man ihn als Kameraträger benutzt und auch was interessantes zum Filmen hat. SOnst reichen günstigere Exemplare für den Flugspaß sicher auch!
Conrad bietet für ~300 einen Quadrokopter an der auch solche GPS Funktionen behrschen soll: http://www.conrad.de/ce/de/product/1278011/Blade-350-QX2-30-Quadrocopter-RtF-inkl-GPS-Funktion?ref=searchDetail

Selbstbau?.. Naja, kriegt man das halbwegs hin wenn man nicht grad studierter Elektroniker ist? Das stell ich mir dann doch etwas komplizierter vor als einen PC zusammenzustecken... Und wirklich günstig sind die Teile auch nicht, soweit ich das gesehen habe. 50€ und mehr für einen einzigen Motor...
Bei Selbstbau hätte ich viel eher Angst dass das teil abstürtzt, etc.
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