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Test: ASUS PadFone (inkl. Video)

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Seite 3: Benchmarks, Kameratest, Akkulaufzeit

Akkulaufzeit

Unser Test basiert auf keiner Software, geschweige denn auf einem patentierten Verfahren. Wir geben Erfahrungswerte wieder, wobei wir an einem für uns "normalen" Tag einige kurze Telefonate führen, Messenger nutzen, die Synchronisation von E-Mails, Kontakten und Kalender sowie UMTS und WLAN aktiviert haben. Die Tests werden in einem Gebiet mit sehr gutem Empfang durchgeführt, was sich positiv auf die Laufzeit auswirkt.

Dank 1520 mAh kommt man einigermaßen über die Runden - die Zusatzakkus in Tablet und Dockingstation sind aber nicht ohne Grund verbaut worden.

Der etwas kleine Akku im Smartphone bringt einen zwar über den Tag, durch die massive Akkupower von Tablet und Dockingstation muss man aber auch am langen Wochenende nicht ohne Smartphone auskommen. Alleine die 6600 mAh im Tablet können das Smartphone locker aufladen, wer das Tablet aber exzessiv nutzt, verbraucht dadurch natürlich auch ordentlich Akkuleistung.

Schade: Tablet und Dockingstation haben einen proprietären Anschluss, während das Smartphone auf microUSB setzt. So muss man immer - wenn man das Padfone nicht ausschließlich im Tablet laden will - zwei Kabel mitnehmen.

Benchmarks

  SunSpider JavaScript Rightware Browsermark
ASUS Padfone 1784,5 ms 104712 Pkt.
Samsung Galaxy S3 1440,7 ms 171056 Pkt.
Apple iPhone 4 3522,3 ms 52882 Pkt.
Nokia Lumia 900 7243,8 ms 33096 Pkt.
Übersicht der Messergebnisse aller getesteten Mobiltelefone: SunSpider / Browsermark

Unsere Ergebnisse werden immer nach dem gleichen Prinzip ermittelt: Getestet wird generell über eine WLAN-Verbindung mit DSL 50.000 Leitung, in puncto Software werden der Standard-Browser sowie die aktuellste, offizielle Systemversion genutzt. Achtung: Die ermittelten Zahlen sagen etwas im Vergleich zu anderen Geräten aus, können aber natürlich keine Aussage über die wirkliche Performance geben - zur gefühlten Performance geben wir unsere Eindrücke im Bereich "Software" wieder.

Kamera und Applikation

Insgesamt liefert die 8 MP Kamera, die auch FullHD-Videos aufnehmen kann, eine ordentliche Qualität. Nichts, was man nicht schon bei Wettbewerbern gesehen hat, hat ASUS hier versteckt. Aber dennoch spielt man in der besseren Klasse der Smartphonekameras. Bei entsprechenden Einstellungen und Lichtverhältnissen ist diese sicherlich für den einen oder anderen besseren Schnappschuss zu gebrauchen.

Die Frontkamera nutzt natürlich eher für Videochats, löst sie doch nur mit VGA-Qualität auf - umso erfreulicher, dass im Tablet selbst eine 1,3-MP-Frontkamera sitzt. 

Um die tatsächliche Qualität der Kamera zu beurteilen, haben wir die Originaldaten sowie ein Video der rückseitig verbauten Kamera direkt vom Mobiltelefonspeicher auf unsere Server hochgeladen.

Die dazugehörige Applikation ist reichhaltig und kann mit vielen Features aufwarten. Anpassbar ist sie jedoch nicht. Auf der rechten Seite lassen sich zwischen Foto-, Video- und Panoramamodus umschalten, der Auslöser betätigen (es gibt keinen physischen Auslöser), zwischen Front- und Hauptkamera wechseln, der Blitz einstellen sowie die letzten geschossenen Fotos betrachten.

Die linke Seite hat einen Zoom parat sowie per einfachem Swipe erreichbar: Timer, Effekte, Modus, Weißabgleich, Helligkeitseinstellungen und einen Knopf für erweiterte Einstellungen. Hinter diesem verstecken sich Optionen für die Auflösung, ISO, den Touch-Shutter, das Seitenverhältnis, den automatischen Fokus, Face Detection, Selbstauslöser, Review Time, GPS, Anti-flicker und ein Power-Saving-Mode. Es gibt also viel einzustellen in der mitgelieferten App.

Wäre diese jetzt noch anpassbar, wären fast keine Wünsche mehr offen.