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Kurztest: Parrot AR.Drone 2.0

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Seite 3: Impressionen (2)

Parrot AR.Drone 2
Parrot AR.Drone 2

Jeder der vier Rotoren ist mit einem eigenen Motor sowie eigener Sensorik ausgestattet. Sie liefern bis zu 30 Watt pro Motor und Rotor und sind mittels Kohlenstofffaser-Rohre mit dem Rumpf verbunden. Bei maximaler Leistung drehen die Rotoren mit 3500 Umdrehungen pro Minute. Für jeden einzelnen Roter steht eine MIPS AVR-CPU zur Verfügung, welche die Steuerbefehle an den Motor weitergibt. Die Motoren sollen durch ihre schleiferlose Bauweise und dem selbstschmierenden Lager besonders langlebig sein.

Parrot AR.Drone 2
Parrot AR.Drone 2

Unter der Abdeckung befindet sich der Großteil der Elektronik, die allerdings unsichtbar bleibt. Im Schwerpunkt untergebracht ist aber auch der Akku. Dieser leistet 1000 mAh, was für einen 6-8 Minuten andauernden Flug ausreicht. Die Anschaffung von zwei oder mehr Akkus wird also empfohlen, um das Lade/Flug-Verhältnis so günstig wie möglich zu halten. Durch die enorme Leistung der vier Motoren ist es zumindest technisch nachvollziehbar, warum keine längere Flugdauer ermöglicht werden kann.

Hier ebenfalls zu sehen ist der USB-Anschluss, an dem ein USB-Stick angebracht werden kann. Bilder und Videos der eingebauten Kamera können also nicht nur auf dem Smartphone oder Tablet aufgezeichnet werden, sondern auch direkt und mit deutlich höherer Bildrate von der AR.Drone 2.0 selbst.

Parrot AR.Drone 2
Parrot AR.Drone 2

Hier im Bild zu sehen ist die Freeflight-Software zur Steuerung der AR.Drone 2.0. Parrot bietet mit der Software aber auch die Möglichkeit spezielle Spiele zu spielen oder Fotos und Videos auszutauschen.

Parrot AR.Drone 2
Parrot AR.Drone 2

Ist die Drohne mit der Software verbunden, werden die Steuerelemente und das Bild der Kamera angezeigt. Über das rechte Pad wird die Höhe sowie Ausrichtung gesteuert. Das linke Pad muss nur gedrückt werden, um über eine Neigung des Smartphones oder Tablets die gewünschte Flugrichtung vorzugeben. Wählt der Nutzer "Take Off", startet die AR.Drone 2.0 und verbleibt zunächst einmal auf einer Höhe von etwa 50 cm an Ort und Stelle. Erst wenn der Nutzer die Höhe, Ausrichtung und Flugrichtung ändern will, greift er auf die Steuerung zu. Dies macht die ersten Flugversuche mit der Drohne sehr einfach, da die Steuerung einfach nur losgelassen werden muss, um die AR.Drone 2.0 zu stabilisieren.

Der "Emergency"-Knopf sollte nur im Notfall gedrückt werden. Dann schalten sich alle Motoren ab und die Drohne fällt vom Himmel. Über die beiden Pfeile rechts daneben wird zwischen der nach unten und vorne gerichteten Kamera gewechselt. "REC" startet die Aufnahme eines Videos. Ist ein USB-Stick angeschlossen, wird hier auch die Rest-Aufnahmedauer angezeigt. Das Foto-Symbol dürfte selbsterklärend sein.

Links vom "Emergency"-Knopf wird die Verbindungqualität des WLANs angezeigt. Sollte die WLAN-Verbindung abbrechen, verbleibt die AR.Drone 2.0 an Ort und Stelle, bis die Verbindung wiederhergestellt werden konnte oder der Akku leer ist. Sollte der Akku leer sein, landet die Drone selbstständig. Wiederum links von diesem Symbol können einige Einstellungen vorgenommen werden, die wir im nächsten Bild sehen werden. Auch die restliche Akkukapazität wird nun angezeigt und somit kann der Nutzer auch die restliche Flugdauer recht gut abschätzen.

Parrot AR.Drone 2
Parrot AR.Drone 2

Bereits erwähnt haben wir die zahlreichen Flugeinstellungen. Hier können nahezu alle Flug- und Leistungsparameter der AR.Drone 2.0 eingestellt werden. Dazu gehören auch die maximale Flughöhe, Winkelgeschwindigkeit und Steig- bzw. Sinkraten. Auf vier weiteren Seiten sind noch weitere Optionen zugänglich. Vor dem ersten Flug sollte man sich mit den Einstellung etwas beschäftigen, um die Möglichkeiten der AR.Drone 2.0 auch abschätzen zu können.

 

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Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 25.06.2009
Hagen
Oberbootsmann
Beiträge: 875
Kauft euch lieber nen richtigen Quadcopter und ned den Parrot schrott.
Ein gescheiten QuadCopter wie den E-flite Blade mQX gibt es mit gescheiter Funke schon ab ~170 und ne Cam, kann man dann immer noch nach kaufen. Ihr werdet aber 100%ig ein besseres Flugerlebnis haben.
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