> > > > Test: HTC One S - der Neuanfang für HTC

Test: HTC One S - der Neuanfang für HTC

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 2: System und Software

Interaktiver Lockscreen: Schon von älteren Sense-Versionen kennt man ihn - Schnellzugriffe und Widgets sind anpassbar.

Android 4.0 haben wir schon bei unserem Galaxy Nexus-Test vorgestellt - weshalb wir uns in diesem Abschnitt eher auf das neue Sense 4.0 beschränken wollen. Schneller, schlanker, schicker - so lautet die Devise. Und das kann auf den ersten Blick auch bestätigt werden. Das One S kommt mit einer aufgeräumten, schnellen Oberfläche und kann daher gerade im Alltagseinsatz überzeugen. Kein Ruckeln, geringe Warte- und Ladezeiten sind das Aushängeschild des neuen Geräts.

Masse: Bis zu 7 Homescreens gibt es - bei allen ist natürlich das Dock am unteren Rand eingeblendet.

Sense im neuen Glanz - so oder so ähnlich könnte man das 4.0-Update beschreiben. Schneller, flüssiger und weniger überladen wirkt die neue Oberfläche. Natürlich erinnert bspw. der Lockscreen mit anpassbaren Widgets und Schnellzugriffen noch immer an alte Tage - aber das neue Dock ist gut durchdacht und funktional. Ebenso trifft dies auf die Benachrichtigungsleiste zu, der man ihren eigentlichen Job wiedergegeben hat. Die Schnellzugriffe sind nun in den Einstellungen, die über einen kleinen Button in der Leiste erreicht werden können. Man hat Hand angelegt bei der neuen Oberfläche - selbst den App-Switcher, der in "Ice Cream Sandwich" schon sehr gut ist, hat man weiter verändert. Nun zeigt er genau in Displaygröße die laufenden bzw. eingefrorenen Programme an.

App-Swichter: Von Google neu eingeführt, verändert ihn HTC sofort - aber zum Positiven. Man sieht jetzt die ganze laufende Applikation.

Widgets lassen sich jetzt natürlich vergrößern - unter anderem auch einige der HTC-eigenen. Ebenso lassen sich Homescreens entfernen und hinzufügen, wobei man die Grenze von 7 Screens nicht überschreiten kann. Ein kurzer Tipp auf den Home-Button zeigt die Übersicht an, ein längerer Druck auf eines der dann erscheinenden Übersichtsbildchen bewirkt, dass man die Screens löschen oder verschieben kann. Leider ist bei der neuen Version das Infinity-Scrolling verloren gegangen - ist man nun also am linken Ende angekommen, muss man wieder zurückscrollen oder die Übersicht zum Wechsel bemühen.

Insgesamt gefällt uns die neue Sense-Oberfläche sehr gut - sie ergänzt die aktuelle Android-Major-Version sinnvoll und ist ansprechend designt. Wir hoffen nur, dass dies die Update-Geschwindigkeit für diese Geräte-Reihe nicht beeinträchtigt.