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Angespielt: Griffin Helo TC

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Seite 3: Fazit

Was schon für die AR.Drone galt, lässt sich auch auf den Helo TC übertragen. Beides sind Spielzeuge, die vor allem eines können: sie machen Spaß. Wer keine 300 Euro für eine AR.Drone ausgeben möchte, der sollte sich den Helo TC einmal genauer anschauen, muss allerdings im Vergleich auch einige Abstriche machen.

Griffin wählte ein relativ simples mechanisches System für einen stabilen Flug. Der koaxiale Rotor stabilisiert nach einer erfolgreichen Trimmung den Helo TC und so können selbst Anfänger von einem stabilen Schwebeflug aus die ersten Manöver starten. Dies übernehmen bei der AR.Drone vier Rotoren und zahlreiche Sensoren, die selbst die Flughöhe überwachen. Nicht weniger schwierig ist dies allerdings mit dem Helo TC, hier muss nur der Regler für die Motordrehzahl entsprechend eingestellt werden. Über den virtuellen Stick kann der Helo TC nach vorne oder hinten gekippt werden, was ihn in eben diese Richtungen fliegen lässt. Ein seitlicher Flug ist nicht möglich, dazu wird der Helo TC erst in die gewünschte Richtung ausgerichtet und kann dann wiederum durch das Kippen nach vorne und hinten die gewählte Flugrichtung fliegen.

Aufgrund des geringen Gewichts eignet sich der Helo TC nur zum Flug in geschlossenen Räumen. Bereits die durch die Rotoren erzeugten Winde lassen den Helikopter instabil werden, wenn man zu dicht an einer Wand vorbeifliegt. Eine weitere Einschränkung ist die Übertragung der Steuersignale, die über Infrarot erfolgt. Es muss also immer ein direkter Sichtkontakt zum Helo TC bestehen. Ob die Steuerung nun durch ein iPhone geschehen muss oder eine einfache Fernbedienung, darüber lässt sich sicher streiten, das iPhone bietet aber zumindest noch die Möglichkeit den Helo TC über den Neigungssensor zu steuern. Dies ist etwas direkter als Touch auf den virtuellen Steuerelementen auf dem Display.

Die Flugzeit mit einer Akkuladung beträgt in etwa 6-8 Minuten. Danach muss der Akku für 30 Minuten geladen werden. Ein ähnliches Verhältnis bietet auch die AR.Drone, hier lässt sich der Akku allerdings auch austauschen. Das Thema Akku ist auch ein guter Punkt, denn die Sendeeinheit, die am iPhone angeschlossen wird, muss mit vier AAA-Batterien oder Akkus bestückt werden, die sich nicht im Lieferumfang befinden. Dort sind nur ein USB-Kabel zum Laden des Helo TC sowie einige Ersatzteile für die Rotoren zu finden.

Der Helo TC erfüllt seinen Zweck, er sorgt für viele Stunden Flugspaß und das zu einem annehmbaren Preis. Das größte Manko ist die Datenübertragung per Infrarot, hier könnten Griffin aber mit einer Bluetooth-Variante nachrüsten. Wer noch auf der Suche nach einem kleinen Weihnachtsgeschenk für sich selbst oder einen verspielten Bekannten ist, sollte sich den Griffin Helo TC einmal genauer anschauen.

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