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Test: TT eSports Shock Spin Headset - estsystem und Testaufbau

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Seite 4: Testsystem und Testaufbau

Für Audio-Reviews haben wir einen eigenständigen Testparcours zusammengestellt. Auch wenn das Testsystem für den Audioeindruck eine eher untergeordnete Rolle spielt, geben wir es der Vollständigkeit halber mit an.

Testsystem
Prozessor Intel Xeon W5590 3,33 GHz
Mainboard Asus P6X58D Premium
Arbeitsspeicher 3x 2GB Kingston ValueRAM DDR3-1333
Grafikkarte XFX Radeon HD 6870 1GB
Festplatte Super Talent Teradrive CT 120GB
Netzteil Corsair TX650
Gehäuse Lancool PC-K62 Dragonlord
Betriebssystem Windows 7 Ultimate 64bit

Natürlich benötigt man für die teils hochwertigen Kopfhörer auch eine entsprechend gute Audiokette, was nützt der beste Kopfhörer, wenn der Zuspieler eine mindere Qualität liefert? Um möglichst viele Einsatzszenarien abdecken zu können, setzten wir auf insgesamt drei vollkommen unterschiedlich abgestimmte Zuspieler beziehungsweise Audioketten.

M-Audio 2496

Bei der M-Audio 2496 handelt es sich um eine Soundkarte, die speziell für digitales Recording am PC entwickelt wurde. Charakteristisch ist die sehr lineare Wiedergabequalität, die nur von ungemein teureren HiFi-Soundkarten getoppt werden kann. Ihre stets neutrale und verzerrungsfreie Codierung ermöglicht die genaue Analyse des individuellen Klangbildes und verfälscht dieses nicht. Da die M-Audio nicht über einen integrierten Kopfhörerverstärker verfügt, müssen wir hier auf eine Adapterlösung zurückgreifen (Y-Kabel, Cinch auf 3,5 Millimeter Klinke). Für sehr hochohmige Kopfhörer ist die Soundkarte demnach nicht geeignet, da der maximale Lautstärkepegel zu gering ausfällt.

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Auzentech X-Fi Bravura 7.1

Diese Soundkarte von Auzentech konnte bereits in der Redaktion überzeugen und räumte den begehrten Excellent-Hardware-Award ab (zum Test). Besonderes Kennzeichen ist die sehr dynamische und direkte Wiedergabeart, das differenzierte Herauslösen einzelner Passagen besonders im Hochtonbereich und der tiefe wie präsente Bassbereich.

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Kenwood KR-720 Röhrenverstärker

Bei diesem Verstärker handelt es sich um ein Modell, das, statt mit Transistoren oder reiner Digitaltechnik, noch mit Elektronenröhren arbeitet. Unter HiFi-Puristen gilt diese Verstärkerart nach wie vor als Referenz im Bereich Akustik, da solche, entsprechende Lautsprecher oder Kopfhörer vorausgesetzt, ein zumeist harmonischeres Klangbild erzeugen können. Charakteristisch ist die relativ warme und gefühlvolle Wiedergabe. Als Zuspieler für das analoge Signal dient die M-Audio 2496 Soundkarte, die per Cinchkabel (Oehlbach Beat!) angeschlossen wird. Ihre lineare Abstimmung garantiert, dass das Klangbild nicht durch andere Faktoren verfälscht wird.

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Nach einer anfänglichen Einspielzeit werden die Kopfhörer an der M-Audio 2496 getestet, um den reinen und unverfälschten Klangcharakter analysieren zu können. Danach folgt ein Test an der X-Fi Bravura 7.1 und dem Kenwood KR-772. Als Audiomaterial kommen 192 kbit/s WMA-Files, CD-Aufnahmen und 320 kbit/s MP3-Dateien zum Einsatz, außerdem testen wir optional verschiedene "in-Game-Situationen". Zusätzlich testen wir den Klang auch mit dem integrierten Realtek ALC889 Audiodecoder des Mainboards.

Anmerkung: Die folgenden Analysen und geschilderten Klangeindrücke sind rein subjektiv und unterliegen keiner qualitativ repräsentativen Messung. Sämtliche digitalen wie analogen Verfahren zur vermeintlichen Soundaufbesserung sind während des Tests deaktiviert, außer dies ist gesondert angegeben.