> > > > Test: Acer Iconia Tab W500 (inkl. Video)

Test: Acer Iconia Tab W500 (inkl. Video) - Docking-Station

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 9: Docking-Station

Die Dockingstation kann optional oder direkt im Paket mit dem Tablet erworben werden - der Preis beläuft sich dann auf rund 600 Euro. Eine stattliche Summe, wenn man überlegt, dass es für 600 Euro auch schon richtige Notebooks gibt. Trotzdem hat man entscheidende Vorteile: Touch-Bedienung, die Option auf ein Tablet und die daraus resultierende Flexibilität. Anders als ASUS verlässt sich Acer beim "andocken" auf einen USB-Port und zwei Metallstifte. Das führt dazu, dass die Docking-Aktion deutlich schneller vonstattengeht, aber auch nicht ganz so robust wirkt. Ebenso fehlen der Dockingstation ein Touchpad und ein Akku, dafür hat Acer einen Trackpoint in die Tastatur gesetzt und der Dockingstation neben zwei USB-Ports (eben die beiden, die durch das Andocken verloren gehen) und einen Ethernet-Port beschert. Weitere Anschlüsse finden sich nicht.
Anders als beim Eee Pad Transformer kann man das Tablet mit Dockingstation nicht einfach zuklappen und hat dadurch ein kleines Netbook. Hier muss zunächst das Tablet aus der Halterung gezogen und mit der Displayseite auf die Tastatur gelegt werden. Dann halten zwei Magnete das Tablet an der Rückseite fest, sodass man es an der Vorderseite nur noch mechanisch arretieren muss - theoretisch. Denn bei unserem Sample war dies nicht der Fall - die Magneten waren falsch herum eingebaut und somit stießen sie das Tablet ab und zogen es an, wenn es mit der Rückseite auf lag. Hier sollte die Qualitätskontrolle von Acer noch einmal greifen und den Fehler entsprechend beheben.

 
Videoreview des Iconia Tab W500 - HTML5-Version auf YouTube

Die Tasten selbst haben einen recht kurzen Hubweg und damit verbunden auch einen straffen Anschlag - das ist Geschmackssache, kam aber unserer Meinung nach nicht an aktuell sehr gute Notebooktastaturen ran. Ebenfalls hat Acer einige Tasten mit Sonderfunktionen belegt. So lassen sich Funkverbindungen auf Knopfdruck ein- und ausschalten, Mediafunktionen und die Displayhelligkeit steuern sowie ein Numblock hinzuschalten. Auch bei dieser Tastatur sind uns die Pfeiltasten deutlich zu klein Geraten und somit nur für absolute Notfälle zu gebrauchen. Die Verarbeitungsqualität ist insgesamt sehr gut - es gibt keine scharfen Kanten oder Ecken, an denen man sich verletzen könnte. Durch das fehlende Trackpad hingegen fehlt auch eine Handauflage - dies ist gerade für das Arbeiten "unterwegs" problematisch, da dort oft eine entsprechende Unterlage fehlt. 

Mit angedocktem Tablet ist die ganze Konstruktion stark kopflastig, sodass man im oberen Bereich des Bildschirms nicht zu stark tippen sollte - das Tablet könnte sonst umfallen. Das Gewicht beläuft sich inklusive Tablet auf 1,56 kg und ist damit rund 240 Gramm schwerer als das Eee Pad Transformer, dass aber noch einen zusätzlichen Akku beherbergt.