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Test: Acer Iconia Tab W500 (inkl. Video) - Ersteindruck - Optik, Haptik und Ausstattung

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Seite 3: Ersteindruck - Optik, Haptik und Ausstattung

Mit der Iconia Tab W500 bringt Acer ein absolutes Nischenprodukt auf den Markt - ein Tablet mit Windows 7 und optionaler Dockingstation zu einem Preis von rund 600 Euro bzw. 475 Euro nur für das Tablet. Für diesen Preis kann man schon etwas erwarten. Dass hier aber keine Aluminiumgehäuse eingesetzt werden, sollte klar sein. Stattdessen greift der Hersteller auf der Rückseite zu Hartplastik mit einer Lackierung - aufgrund der verschiedenen Geschmäcker verzichten wir hier auf eine Wertung. Weiterhin findet sich am oberen Rand die Kamera mit 1,3 MP - für Videochats sicherlich ausreichend. Genaueres klären wir im weiteren Verlauf dieses Tests. Ansonsten beherbergt die Rückseite noch einen der beiden Lautsprecher, die mit Dolby Advanced Audio Zertifizierung kommen.

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Die Vorderseite unterscheidet sich radikal und wartet mit blankem Schwarz auf. Während das 10,1-Zoll-Display die Vorderseite dominiert, finden sich dort noch eine zweite Kamera mit ebenfalls 1,3-Megapixel sowie eine Windowstaste, die im Betrieb das Startmenü öffnet. Erfreulich: auf dem Display findet sich ab Werk eine Schutzfolie. Nach einer ersten Betrachtung können wir die Verarbeitung als wertig bezeichnen - die Spaltmaße sind an allen Stellen in Ordnung, es gibt keine scharfen Kanten und das Tablet gibt bei einer Torsion nur einige wenige Geräusche von sich. Dafür ist das Gerät mit 19,5 mm Dicke und 950 Gramm Gewicht nicht gerade filigran. 

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Die verbaute Hardware beläuft sich auf einen AMD C-50-Prozessor mit zwei Kernen à 1 GHz und 64-bit-Unterstützung. Wieso der Hersteller hier also nur eine 32-bit-Version der Windows-Lizenz beilegt, ist unverständlich. Der Arbeitsspeicher ist mit 2 GB DDR3 gerade ausreichend dimensioniert, da sich die im Prozessor integrierte Radeon HD 6250 noch fast 400 MB Speicher abzwackt. Bluetooth 3.0 und WLAN nach n-Standard sind ebenso verbaut, wie ein Licht- und Lagesensor. Die 32 GB SSD beschleunigt das System deutlich, lässt aber nicht viel Freiraum für Multimediainhalte - der SD-Kartenslot bietet hier Abhilfe. Am Tablet selbst finden sich zwei USB-2.0-Slots, ein Kartenleser, ein Stromanschluss, HDMI, zwei Lautsprecher, ein Lüfter, ein 3,5-mm-Klinkeanschluss sowie der Power-Schalter und eine Lautstärkewippe. Wie schon erwähnt, findet sich auch ein Windows-Button am Tablet, der standardmäßig das Startmenü aufruft. Vor dem Windowsstart dient er aber bspw. auch als Enter-Taste, falls man in ein Auswahlmenü gelangt. Ein weiterer Schieberegler dient als Rotationssperre. 

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Die beiliegende Dockingstation behandeln wir ausführlich im weiteren Verlauf des Tests. Das Tablet an sich kann hardwareseitig schon punkten, wenngleich es unserer Meinung nach deutlich zu schwer ist.