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Test: ASUS Eee Pad Transformer (Update: Android 3.1 & Docking-Station)

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Seite 9: Docking-Station

UPDATE 20.06.2011: Über das Wochenende konnten wir eine funktionierende Dockingstation mit dem Eee Pad Transformer testen. Hier funktionierte sowohl die Tastatur/Maus-Kombination als auch der Akku. Diesem können wir eine Zusatzlaufzeit von rund 6 Stunden zuschreiben, wodurch man je nach Nutzung insgesamt auf 14 - 16 Stunden kommt - eine unserer Meinung nach beachtliche Leistung.

Bislang ist noch keine deutsche Dockingstation verfügbar, der Preis jedoch wird bei 149 Euro liegen. Kauft man diese direkt im Bundle mit dem Transformer - wie es in unseren Nachbarländern möglich ist -, soll der Preis rund 50 Euro geringer sein. Zu Beginn wird es in Deutschland aufgrund der hohen Nachfrage laut ASUS aber keine Bundles geben - Tastatur und Tablet müssen einzeln erstanden werden, wodurch dem Käufer ein unnötiger Mehrpreis entsteht. Für den zunächst recht hohen Preis bekommt man nicht nur eine ansteckbare Tastatur sondern auch ein voll funktionsfähiges Multitouchpad, zwei USB-Anschlüsse, einen SDXC-Slot für vollwertige SD-Karten sowie die Möglichkeit, das Tablet direkt über die Dockingstation aufzuladen. Ein integrierter Akku soll zudem nochmals Laufzeit spenden, sodass man im "Netbook"-Modus ganze 16 Stunden mit dem Transformer arbeiten können soll.


In unserem Test konnte die Station durchaus überzeugen - das vollwertige Chiclet-Tastaturlayout war vor allem in Office-Anwendungen und beim Chatten hilfreich. Der Tastenhub ist ausreichend bemessen und nicht zu schwammig, wobei die Pfeiltasten unserer Meinung nach für Spiele o.ä. deutlich zu klein geraten sind. Die obere Leiste hat ASUS mit Funktionstasten für Mediasteuerung, Helligkeit oder Funkverbindungen ausgestattet - eine sehr gute Idee, da so die meisten Funktionen des Tablets auch über die Tastatur erreichbar sind. Zudem finden sich noch Tasten für die Funktionen Suchen, Menü, Home und Zurück auf der Tastatur. Deutsche Umlaute sind ebenso zu finden wie Capslock- und Tabulatortasten. Um die Tastatur vollständig nutzen zu können, muss die ASUS Softwaretastatur eingeschaltet sein - ansonsten wird das deutsche Layout nicht richtig erkannt. Bis auf die Möglichkeit der Aktualisierung einer Browserseite per Tastendruck vermissen wir nichts an der Tastatur - hier hat der Hersteller sehr gute Arbeit geleistet.

 

Das Touchpad ist mit 82 x 35 mm ausreichend dimensioniert und bietet Multitouchgesten, so z.B. 2-Finger-Scrolling. Mit einem Update sollen auch noch Pinch-to-Zoom-Gesten hinzugefügt werden. Ebenfalls an Bord: Tap-to-Click, wobei sich unterhalb des Touchpads auch noch zwei Maustasten befinden, von denen eine als "Zurück"-Taste fungiert. Während das Touchpad außerordentlich gute Gleiteigenschaften verbuchen kann, enttäuschen die Hardware-Tasten der Maus. Diese sind schwergängig und mit dem Daumen nur bedingt zu bedienen.
Die Aufladefunktion hat bei unserer Docking-Station leider nicht funktioniert, stattdessen gab sie einen hohen Pfeiffton von sich. Deshalb können wir an dieser Stelle leider keinen Test der Akkulaufzeit inklusive Docking-Station bieten - wir warten hier auf die Rückmeldung des Herstellers und einen Austausch des Produkts. Die USB-Ports sowie der SD-Kartenleser haben aber auf Anhieb funktioniert und werten das Tablet weiter auf. Dank der Metalloberfläche und der soliden Docking-Verbindung haben wir auch beim Transport des "Netbook"-Transformers keine Angst um das Tablet. Das Konstrukt bringt insgesamt 1329 Gramm auf die Waage und misst in der Grundfläche 271 x  185 mm sowie in der Höhe 30 mm.