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Test: ASUS Eee Pad Transformer (Update: Android 3.1 & Docking-Station)

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Seite 8: Android Honeycomb 3.0

Über Honeycomb wurde schon vieles erwähnt. So ist die Version 3.0 von Google speziell für Tablets angepasst worden. Eine neue Notification-Bar, die immer sichtbar ist, ist am unteren Rand des Screens angeordnet. So fallen die Hardware-Buttons für Funktionen wie "Zurück", "Home" oder den "App Switcher" weg - diese finden sich als drei Icons in der linken Ecke. Die rechte Ecke ist mit einer Uhr, WLAN-Signalanzeige sowie dem Akkustand ausgestattet. Ein kurzer Tipp darauf bietet weitere Informationen wie das aktuelle Datum oder die Akkustärke in Prozent und den Namen des WLANs. Klickt man auf das Einstellungsicon, so werden einige Schnellzugriffsfunktionen angeboten - u.a. die Regulierung der Bildschirmhelligkeit, Einstellen der Funkverbindungen sowie ein Link in die Einstellungen des Tablets. Links neben der Uhr werden ggf. Icons von laufenden Applikationen oder Notifikationen angezeigt. Bekommt man eine neue E-Mail, sieht man dies direkt und kann darauf reagieren. Insgesamt gefällt uns die Notificationbar sehr gut, wenngleich sie auch ein Stück des zur Verfügung stehenden Platzes einnimmt.
Da Google die Anpassung mit eigenen Oberflächen bislang verboten hat, hat ASUS nur einige kleine Änderungen vorgenommen - so wurden die drei Buttons der Notification-Bar unten links ausgetauscht. Dies ist unserer Meinung nach nicht sonderlich gut gelungen, da die Stock-Icons zur Uhr gepasst haben - die von ASUS bereitgestellten Icons jedoch nicht. Während der Videowiedergabe verwandeln sich die Buttons sowie die Uhr in kleine Punkte - störend leuchtende Icons braucht man somit nicht zu befürchten.

 
Wie im Video zu sehen, läuft Honeycomb noch nicht ganz rund. Das berühmte Android-Ruckeln fällt gerade beim Wechsel der Homescreens auf und vermittelt einen doch etwas unfertigen Eindruck. ASUS hat ein Update auf die Version 3.1 für Anfang Juni angekündigt, mit dem sich die meisten Probleme in Luft auflösen dürften. Probleme mit abstürzenden Applikationen oder nicht funktionierenden Widgets sollte es dann nicht mehr geben. Zudem wird Google die App-Switcher-Leiste erweitern, sodass deutlich mehr Applikationen als bislang angewählt werden können. Weitere wichtige Features sind ein USB-Host-Modus sowie ein genereller Performance-Schub in Sachen HD-Wiedergabe und der Beseitigung der angesprochenen Ruckler.
 

Weniger gefallen hat uns der Market, der keine klare Trennung zwischen Tablet und Smartphone kennt (zumindest außerhalb der USA). Gefeaturete Tablet-Applikationen findet man nicht, bislang ist man auf Listen von Nutzern angewiesen, wie sie in einschlägigen Foren zu finden sind. Hier sollte Google dringend nachbessern - aber auch die Entwickler sind gefragt, denn bislang finden sich nur wenige Tablet-Applikationen im Market. Insgesamt ist Honeycomb noch am Anfang - dafür ist das System schon sehr weit. Trotzdem braucht es noch einige Optimierungen um in Sachen Smoothness an Systeme wie iOS heranzukommen.