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Test: ASUS Eee Pad Transformer (Update: Android 3.1 & Docking-Station)

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Seite 4: Im Detail (1) - Konnektivität & Akkulaufzeit

Im folgenden Abschnitt wollen wir auf die Konnektivität und Akkulaufzeit des Tablets eingehen. So sind die verschiedenen Schnittstellen zur Außenwelt durch das uns ständig umgebende Internet deutlich erweitert worden. Auch das Eee Pad Transformer muss sich in den verschiedensten Bereichen beweisen.

Schnittstellen: 

Über den 3,5-mm-Klinkeanschluss lassen sich sowohl Mikrofone als auch Kopfhörer oder eben ein Kabelheadset anschließen (bspw. für Videotelefonie). Dies klappte in unserem Test ausgezeichnet. Ein weiterer Anschluss ist der Docking-Port. Hier waren wir etwas enttäuscht, dass man auf einen proprietären Anschluss gesetzt hat, da dieser auch zum Laden des verbauten Akkus genutzt wird. Eine micro-USB-Schnittstelle hätte dem Tablet noch besser gestanden. 

miniHDMI im 1.3a-Standard ist ebenfalls integriert. Die Ausgabe an einen externen Bildschirm war in unserem Fall kein Problem. Dank des gefälligen miniHDMI-Standards sind Adapterkabel auf normales HDMI für wenig Geld zu erstehen. Ein solches liegt dem Transformer nämlich nicht bei. Für die Schnittstelle wird es laut ASUS noch einen miniHDMI-to-VGA-Adapter geben, was besonders für Besitzer älterer Geräte interessant sein dürfte. 

Der microSDHC-Slot lässt die Kapazität des Tablets um bis zu 32 GB anwachsen. Insgesamt kann das Tablet also maximal auf 64 GB aufgestockt werden. In der optional erhältlichen Dockingstation finden richtige SD-Karten nach SDXC-Standard Platz, die noch weit mehr Speicherplatz als 32 GB ermöglichen.

Synchronisierung:

Android-üblich lässt sich das Tablet problemlos mit einem Google Account synchronisieren. Kontakte, Kalender und E-Mails sind dann synchron auf allen Plattformen vertreten. Andere kabellose Möglichkeiten bieten sich z.B. durch den Einsatz eines Exchange-Accounts an. 

Per USB an den Computer angeschlossen, meldet sich das Tablet als Massenspeicher, der einfach über den Explorer befüllt werden kann. Dass einem hier keine Software aufgezwungen wird, ist sicherlich ein Pluspunkt, der jedoch nicht auf ASUS' Bemühungen beruht, sondern einen Grundbestandteil der Android-Philosophie darstellt. Dass man für die Verbindung jedoch ein proprietäres Kabel benötigt ist etwas enttäuschend.

Internet & Nachrichtendienste:

Der Internetzugang ist derzeit nur über WLAN oder ein Smartphone mit Tethering-Funktion möglich. Beides funktioniert problemlos. Das Tabbed Browsing in Android 3.0 funktioniert wunderbar und lässt fast das Gefühl aufkommen, am heimischen PC zu sitzen. Eine UMTS-Variante sollte laut ASUS rund 2 Monate später erscheinen als die WLAN-Version. Da sich diese in Deutschland jedoch auch noch verzögert und bislang kein Termin bekannt ist, sollen die UMTS-Varianten knapp nach dem Launch der WLAN-Version erscheinen. Preise gibt es jedoch bislang nicht. 

Dank des ausgeprägten Webbrowsers und der vielen Applikationen (von denen leider erst wenige für Honeycomb angepasst wurden) ist auch Social Networking gar kein Problem mit dem Tablet - zumindest wenn man in Reichweite eines bekannten WLAN-Netzwerks ist. Die Verbindung zu einem WLAN mit Cisco-VPN ist mit Android leider noch nicht möglich. So können bspw. viele Studenten mit dem Tablet trotz WLAN-Funktion nicht in das Hochschulnetz - Alternativen in Form von WebVPN sowie Eduroam-Netzwerken sind zwar an vielen Hochschulen vorhanden, jedoch nicht immer ganz einfach einzurichten bzw. zu benutzen.

Akkulaufzeit:

Die Akkulaufzeit eines Tablets ist zumeist zwar höher als die eines Smartphones, kann für viele jedoch nicht hoch genug sein. Das ist sicherlich verständlich, doch keines der aktuellen Tablets kommt deutlich über die 10-Studen-Marke. So gibt auch ASUS für das Eee Pad Transformer eine typische Laufzeit von 9,5 Stunden an. Erfreulich - zumindest für Besitzer der Dockingstation - ist, dass sich die Laufzeit mit dieser nochmals erhöht und man laut Hersteller auf eine typische Laufzeit von 16 Stunden kommt. Letzteres können wir mangels Dockingstation aktuell leider nicht testen. Sobald wir jedoch eine deutsche Version bekommen, wird der Test nachgeliefert. 

Die 9,5 Stunden Dauerbelastung konnten wir durchaus bestätigen. Morgens von der Ladestation genommen, konnte man einen kompletten Tag mit WLAN und 80% Displayhelligkeit überbrücken. Dabei wurde nicht nur gesurft, auch Flash-Inhalte, Videos, Spiele und Musik musste das Tablet über den Tag hergeben. Dabei war das automatische Update von Daten über den Googlemail-Account ebenso aktiviert wie Standortdaten, die in der Maps-Applikation sowie Google Earth zum Einsatz kamen. Einziger Haken: das Aufladegerät liefert eine Spannung von 5V/15V bei 2/1,2A - das Aufladen über einen USB-Port am PC oder mit einem anderen USB-Ladegerät geht dadurch gar nicht oder nur sehr langsam vonstatten. Vergisst man das Ladegerät bei einer längeren Reise, hat man definitiv ein Problem.