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Test: ASUS Eee Pad Transformer (Update: Android 3.1 & Docking-Station)

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Seite 3: Ersteindruck - Optik, Haptik und Ausstattung

Das Eee Pad Transformer wird aktuell von vielen Augen beobachtet. Gerade die Dockingstation dürfte viele Nutzer derzeit noch vom Kauf eines Konkurrenzprodukts abhalten. Doch wie schlägt sich das Tablet mit der Plastikrückseite gegen Aluminiumpendants? Wenn es nach uns geht: sehr gut. Die griffige Rückseite bietet eine angenehme Haptik und ist zudem Kratzern gegenüber nicht so empfindlich, wie die metallenen Rückseiten der Konkurrenz. Wer jedoch zu schwitzigen Händen neigt, wird dies auch beim recht warmen Transformer zu spüren bekommen. Insgesamt liegen uns drei Modelle vor, wodurch wir im Folgenden differenzierter auf die Qualität eingehen können.

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Die Verarbeitung ist insgesamt als befriedigend zu beurteilen. So glänzt das Tablet zwar durchweg mit sauberen Spaltmaßen und gut eingepassten Anschlüssen, lässt bei der Steifigkeit aber teilweise zu wünschen übrig. Schon bei recht geringem Kraftaufwand gibt eines unserer Geräte knarzende Geräusche von sich und neigt zu starken Verformungen. Für ein Tablet dieser Preisklasse halten wir diesen Umstand für verbesserungswürdig, hier sollte die Qualitätskontrolle beim Hersteller reibungsloser funktionieren.

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Unter der Haube sitzen beim Transformer ein Tegra-2-Chipsatz von NVIDIA, 1024 MB Arbeitsspeicher, 32 GB Nutzspeicher sowie WLAN, Bluetooth 2.1 und ein mit 24,4 Wh ausreichend dimensionierter Akku. Das IPS-Display hat laut Hersteller einen Blickwinkel von 178 Grad - die gute Farbstabilität auch bei sehr schräger Betrachtung können wir bestätigen. Natürlich ist aber auch dieses Display verspiegelt und damit nur bedingt für den Außeneinsatz zu gebrauchen - ebenso konnten wir bei allen Exemplaren deutliche Lichthöfe ausmachen, was gerade in dunklen Umgebungen störend sein kann. Wieso man bei der übrigen Hardware nicht direkt auf Bluetooth 3.0 gesetzt hat wird wohl letzten Endes eine Preisfrage gewesen sein.

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Abschließend können wir über die Qualität trotz des einen oder anderen Mangels positiv urteilen. Insgesamt sieht das Gerät für den Preis ordentlich aus und fühlt sich keineswegs billig an. Sollte man bei ASUS die kleinen Qualitätsmängel beseitigen können, kann man hardwaretechnisch absolut zufrieden sein.