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Test: Luxus für die Ohren - Beyerdynamic DT 990 PRO - Testverfahren

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Seite 4: Testverfahren

Für dieses Review haben wir einen eigenständigen Testparcours zusammengestellt, den wir in eventuell leicht veränderter Form auch für zukünftige Reviews zum Thema HiFi nutzen wollen. Auch wenn das Testsystem für den Audioeindruck eine eher untergeordnete Rolle spielt, geben wir es der Vollständigkeit halber mit an.

Eckdaten: Testsystem
 
Prozessor: AMD Phenom II 940 BE @ 3,0 GHz bei 1,312 V
Prozessorkühler: Prolimatech Super Mega
Mainboard: Gigabyte MA770-UD3
Arbeitsspeicher: 4 x 2 GB DDR2 TakeMS, 800 MHz und CL5 bei 1,8 V
Festplatte: Seagate Barracuda 7200.12 500 GB
Grafikkarte: Sapphire ATi Radeon HD4870 1 GB
Netzteil: be quiet straightpower E6 550 W
Betriebssystem: Windows 7 Ultimate 64 bit
Gehäuse: SilverStone Crown CW02

Natürlich benötigt man für solch hochwertige Kopfhörer auch eine entsprechend gute Audiokette, was nützt der beste Kopfhörer, wenn der Zuspieler eine mindere Qualität liefert? Um möglichst viele Einsatzszenarien abdecken zu können, setzten wir auf insgesamt drei vollkommen unterschiedlich abgestimmte Zuspieler beziehungsweise Audioketten.

M-Audio 2496

Bei der M-Audio 2496 handelt es sich um eine Soundkarte, die speziell für digitales Recording am PC entwickelt wurde. Charakteristisch ist die sehr lineare Wiedergabequalität, die nur von ungemein teureren HiFi-Soundkarten getoppt werden kann. Ihre stets neutrale und verzerrungsfreie Codierung ermöglicht die genaue Analyse des individuellen Klangbildes und verfälscht dieses nicht.

Da die M-Audio nicht über einen integrierten Kopfhörerverstärker verfügt, müssen wir hier auf eine Adapterlösung zurückgreifen (Y-Kabel, Cinch auf 3,5 Millimeter Klinke). Für sehr hochohmige Kopfhörer ist die Soundkarte demnach nicht geeignet, da der maximale Lautstärkepegel zu gering ausfällt. Die 250 Ohm des DT 990 Pro stellen aber kein Problem dar und die Maximallautstärke ist schon auf einem nicht mehr erträglichem Niveau, wirklich problematisch wird es erst ab einem Widerstand von etwa 500 Ohm.

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Auzentech X-Fi Bravura 7.1

Diese Soundkarte von Auzentech konnte bereits in der Redaktion überzeugen und räumte den begehrten Excellent-Hardware-Award ab (zum Test). Besonderes Kennzeichen ist die sehr dynamische und direkte Wiedergabeart, das differenzierte Herauslösen einzelner Passagen besonders im Hochtonbereich und der tiefe wie präsente Bassbereich.

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Kenwood KR-720 Röhrenverstärker

Bei diesem Verstärker handelt es sich um ein Modell, das, statt mit Transistoren oder reiner Digitaltechnik, noch mit Elektronenröhren arbeitet. Unter HiFi-Puristen gilt diese Verstärkerart nach wie vor als Referenz im Bereich Akustik, da solche, entsprechende Lautsprecher oder Kopfhörer vorausgesetzt, ein zumeist harmonischeres Klangbild erzeugen können. Charakteristisch ist die relativ warme, leidenschaftliche und gefühlvolle Wiedergabe, die noch heute ihresgleichen sucht. Als Zuspieler für das analoge Signal dient die M-Audio 2496 Soundkarte, die per Cinchkabel (Oehlbach Beat!) angeschlossen wird. Ihre lineare Abstimmung garantiert, dass das Klangbild nicht durch andere Faktoren verfälscht wird.

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Nach einer anfänglichen Einspielzeit werden die Kopfhörer an der M-Audio 2496 getestet, um den reinen und unverfälschten Klangcharakter analysieren zu können. Danach folgt ein Test an der X-Fi Bravura 7.1 und dem Kenwood KR-772. Als Audiomaterial kommen 192 kbit/s WMA-Files, CD-Aufnahmen und 320 kbit/s MP3-Dateien zum Einsatz.

Anmerkung: Die folgenden Analysen und geschilderten Klangeindrücke sind rein subjektiv und unterliegen keiner qualitativ repräsentativen Messung. Sämtliche digitalen wie analogen Verfahren zur vermeintlichen Soundaufbesserung sind während des Tests deaktiviert, außer dies ist gesondert angegeben.