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Test: Samsung Wave S8500 - Mit Bada zum Sieg?

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Seite 3: Ersteindruck - Optik, Haptik und Impressionen

Im Ersteindruck kann das Samsung Wave S8500 zeigen, was in ihm steckt. Die Verpackung kommt relativ schlicht daher und zeichnet sich durch keinerlei Besonderheiten aus. Innerhalb des Pappschubers findet sich jedoch die eine oder andere Überraschung. So legt man neben einem Ladegerät (micro-USB, nicht demontierbar) noch ein micro-USB-Kabel zur Datenübertragung sowie ein In-Ear-Headset zum angenehmen Telefonieren oder eben Konsumieren von Multimediainhalten bei. Bislang fanden sich in den Lieferumfängen meist nur normale Kopfhörer - die Beigabe einer In-Ear-Variante ist löblich. Schade: zu dem Headset gibt es keine verschiedenen Aufsätze, obwohl diese demontierbar sind.

Bei genauerem Blick auf den eigentlichen Packungsinhalt, das Mobiltelefon, fällt direkt die geringe Dicke von nur 11 mm auf. Auch insgesamt ist das Handy aufgrund des 3,3-Zoll-Displays uneingeschränkt hosentaschentauglich. Die Verarbeitung liegt hier auf einem sehr hohem Niveau und es erfreut sehr, dass man bei der Entwicklung auf eine Metallhülle gesetzt hat. Diese lässt das Handy sehr hochwertig und zugleich robust erscheinen. Die Vorderseite wird natürlich vom großen Multitouch-Display dominiert. Zusätzlich finden sich noch Knöpfe um einen Anruf anzunehmen bzw. abzuweisen sowie ein mehrfach belegter Home-Button auf der Vorderseite.

 
 
 

 

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Die linke Seite bietet wenig Spannendes - lediglich eine Lautstärkewippe hat man hier untergebracht. Sie besitzt einen sehr guten Druckpunkt und kann zudem bestens erfühlt werden. Im oberen Bereich sind die Frontkamera sowie die verschiedenen Sensoren und die Ohrmuschel angebracht.

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Die andere Seite ist etwas interessanter. So hat man hier neben dem mechanischen Auslösebutton für die Kamera, den sich viele Nutzer immer wünschen, noch den Sperrknopf für den Bildschirm angebracht. Die seitliche Platzierung ist definitiv gewöhnungsbedürftig und erfordert einiges an Training, wenn man sich an die auf der Oberseite angebrachten Buttons gewöhnt hat. Traditionell ist der Power-Knopf bei Samsung mit der Auflegen-Taste verbunden.

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Beim Blick auf die Oberseite des Mobiltelefons ist klar, wieso der Button keinen Platz mehr gefunden hat. Neben einer 3,5-mm-Klinke-Buchse findet sich hier die micro-USB-Schnittstelle, die hinter einer Klappe versteckt ist. Diese dient sowohl zur Datenübertragung als auch zum Aufladen des Handys. Damit ist man schon für die Ankündigung des "Mobile World Congress" in Barcelona gerüstet, der bekannt gegeben hat, dass bis 2012 der Großteil der Mobiltelefone eine standardisierte Schnittstelle, nämlich micro-USB, für den Aufladevorgang verwenden werden. Ebenfalls auf der Oberseite: Der recht kräftige Lautsprecher, dem es aber, wie wir später noch feststellen werden, etwas an Tiefen fehlt.

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Die Rückseite ist wenig spektakulär: neben der Kamera inklusive LED-Blitz findet sich hier die Akku-Klappe, die natürlich auch aus Metall besteht und durch die Plastiklasche am unteren Ende geöffnet werden kann. Glücklicherweise passiert dies in der Hosentasche nicht, da ein erhöhter Kraftaufwand für die Öffnung der Klappe vonnöten ist. Insgesamt kann das Samsung Wave S8500 im Ersteindruck überzeugen. Sehr gute Verarbeitung trifft auf intelligente Ideen - zumindest rein äußerlich ist man hier schon auf einem guten Weg.

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Das Äußerlichkeiten alleine nichts bedeuten und man natürlich auch innen ein stimmiges Konzept haben sollte, wollen wir nun sehen, was Samsung dem Handy spendiert hat.