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Test: Elgato Turbo.264 HD - Fazit

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Seite 5: Fazit

Der Preis von 150 Euro bildet eine gewaltige Hürde für die Anschaffung des Elgato Turbo.264 HD. Es müssen also gute Gründe gefunden werden, welche den Preis rechtfertigen. Die einfache Übernahme des Konvertier-Vorgangs sind sicher keine Rechtfertigung. Elgato versucht über Zusatzfunktionen den Mehrwert zu steigern.

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Beginnen wir aber mit der mitgelieferten Software. Sie bietet dem Anwender eine einfache und unkomplizierte Konvertierung von Videos aus beliebigen Formaten, um sie auf die eigene Hardware anzupassen. Der Prozessor wird dabei nicht belastet, die komplette Arbeit wird vom Stick übernommen und lässt somit Systemressourcen frei.

In Zusammenarbeit mit Drittherstellersoftware wie iMovie beschleunigt der Elgato Turbo.264 HD den Export. Dabei hatten wir allerdings keine Wunder erwartet und diese sind auch nicht eingetreten.

In der Praxis schon wesentlich gewichtiger sehen wir den Einsatz als Unterstützung für das TV-Streaming. EyeTV stellt dabei eine Rundumlösung dar, die man bereits nach kurzem Einsatz nicht mehr missen möchte. Das adaptive Streaming passt die Stream-Qualität an die zur Verfügung stehende Bandbreite an. Auch mobil ist der Fernsehempfang möglich, ohne dabei auf bestimmte Streaming-Dienste angewiesen zu sein.

Wer hauptsächlich Videos konvertieren möchte, der muss sich nicht zwingend einen Elgato Turbo.264 HD anschaffen. iMacs und MacBook Pros mit Intel-Core-i5- und i7-Prozessoren verrichten die Arbeit wesentlich schneller. Das erwähnte iMovie-Projekt wurde auf einem Mac Pro mit 2x 2,26 GHz Intel Xeon Prozessor in unter 15 Minuten exportiert. 

Positive Aspekte des Elgato Turbo.264 HD:

  • Reduzierung der CPU-Last bei HTTP-Streaming
  • einfache Bedienung der Software

Negative Aspekte des Elgato Turbo.264 HD:

  • hoher Preis
  • geringer Effekt bei Drittanbietersoftware

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