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Test: Sony Ericsson Vivaz pro - Neue Version, neuer Versuch?

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Seite 4: Hardware-Tastatur

Die Hardware-Tastatur ist hier wohl die interessanteste Neuerung. Mit der beleuchteten Slider-Tastatur sollen sich Texte deutlich besser tippen lassen. Dies ist trotz der geringen Tastengröße von 5 x 7 mm relativ gut möglich. Die vom Vivaz bekannte, unzufriedenstellende Onscreen-Tastatur hat somit weitestgehend ausgedient.

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Der Slider-Mechanismus funktioniert, ist aber teilweise etwas leicht, sodass man - gerade wenn man das Telefon in der linken Hand hält - ein leichtes Wackeln vernehmen kann. Schiebt man die Tastatur nur mit dem Daumen auf, entstehen leichte Schleifgeräusche, die aber keine Spuren auf dem Hochglanzmaterial der Tastatur hinterlassen.

Problematisch wird es bei 3rd-Party-Apps, wie z.B. dem Opera Mobile. Schaltet man hier die von Opera mitgelieferte Tastatur aus, kann man zwar Adressen eingeben, aber mit der Enter-Taste nicht aufrufen. Hierzu muss die "Los"-Taste der Opera-Tastatur verwendet werden. Ist diese jedoch aktiv, können die Buchstaben der Hardware-Tastatur nicht genutzt werden. Hier gibt es also noch Nachbesserungsbedarf.

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Nach kurzer Eingewöhnzeit tippt es sich schneller als auf dem Display, die Hintergrundbeleuchtung hilft, auch im Dunkeln immer die richtige Taste zu treffen. Über zwei Sondertasten lassen sich weitere Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen aufrufen. Leider ist die Hintergrundbeleuchtung etwas ungleichmäßig - das ist zwar kein Bedienungsmangel, stört aber gerade Nachts etwas die sonst recht schicke Optik des Handys.

Ansonsten kann man hier ein Lob aussprechen, denn die Tasten lassen sich gut treffen, geben ein angenehmes Feedback und verschwinden auch schnell wieder, wenn sie nicht benötigt werden.