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Test: Apple iPhone 4 - Evolution oder Revolution?

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Seite 5: Im Detail - Konnektivität

Im folgenden Abschnitt wollen wir auf die Konnektivität des Handys eingehen. So sind die verschiedenen Schnittstellen zur Außenwelt durch das mobile Internet deutlich erweitert worden. Auch das iPhone 4 muss sich in den Bereichen "Schnittstellen", "Browsing", "Syncing" und "Messenging" beweisen.

Schnittstellen:

Neben dem Dock-Connector und der 3,5-mm-Klinke-Buchse stattet Apple das Handy mit WLAN nach n-Standard, Bluetooth 2.1+EDR und GPS aus, auf den veralteten Infrarot-Anschluss wird wie schon seit jeher verzichtet. Wieso man hier aber nicht auf den neuen Bluetooth-3.0-Standard gesetzt hat, bleibt wohl Apples Geheimnis. Über den Dock-Connector lässt sich nun auch der Dock-to-VGA-Adapter nutzen, sodass man Inhalte mit einer Auflösung von bis zu 1024 x 768 Pixeln auf größere Anzeigegeräte übertragen kann.

Browsing:

Browsen – das war das Feature zur Veröffentlichung des ersten iPhones. Auch heute, vier Jahre später, ist das Smartphone noch immer eine der besten Lösungen, um mobil zu surfen. Mobile Safari gilt als einer der besten und schnellsten Browser – gerade was die Anzeige einer Website „wie auf dem PC“ angeht, setzt man hier Maßstäbe. Schnelligkeit wird beim iPhone 4 groß geschrieben, so wird die Ladegeschwindigkeit einer Webseite maßgeblich durch die entsprechende Bandbreite limitiert. Mehr zur Performance lesen Sie in den weiteren Benchmarks.

Syncing:

Der Sync zwischen Mac und Windows funktioniert natürlich nicht immer perfekt, mit dem iPhone kann man aber problemlos über iTunes und das Dock-Connector-Kabel mit Outlook synchronisieren. Die Synchronisierung hingegen dauert noch immer deutlich länger als man es von anderen Handys über den USB-Standard gewohnt ist.

Wer es gerne „Over-the-Air“ mag, findet mit einem Microsoft-Exchange-Server oder dem hauseigenen Dienst „MobileMe“ die richtige Lösung. Beide Dienste ermöglichen die kabellose Synchronisation von Kalendern, Kontakten, E-Mails und Notizen. „MobileMe“ bringt zudem noch die „Find-my-iPhone“-Funktion mit (siehe Test: iPhone 3GS).

Gerüchten zufolge ist schon bald im heimischen WLAN mit einer erweiterten, kabellosen iTunes-Synchronisation zu rechnen, ob sich diese Spekulationen jedoch Bewahrheiten, wird sich zeigen.

Messenging:

Dank der neuen Unified-Inbox wird die Mail-Applikation nun noch besser und einfacher zu bedienen. Auch SMS und MMS werden mit einem Zähler bereichert, der einen immer die Übersicht behalten lässt. Insgesamt lassen sich die neuen Möglichkeiten eher als Evolution bezeichnen und ziehen durch die neue Software auch auf den älteren Geräten ein. Trotzdem bleibt das iPhone hier eine der besten Möglichkeiten, Messenging zu betreiben.

Auf der nächsten Seite wollen wir uns auf das "neue Standbein" der Mobiltelefone konzentrieren. Apps und Multimedia folgen nun.