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Test: HTC Legend - Durchschnitt oder doch legendär?

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Seite 4: Ersteindruck - Features und Zubehör

Neben dem Handy werden eine Kurzanleitung, ein USB-Kabel mit Ladegerät, ein Headset mit Fernbedienung sowie eine 8-GB-SD-Karte mitgeliefert. Damit bleiben fast keine Wünsche mehr offen. Zum Preis von mindestens 340 Euro hätte man jedoch noch eine Tasche oder zumindest ein Mikrofasertuch zur Reinigung des Handys beilegen können. Das Headset ist durchschnittlich, sollte man hier höhere Erwartungen haben, wird man leider enttäuscht. Dafür bietet es eine Kabelfernbedienung mit Medienkontrolle.

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Zuerst fällt natürlich das Display ins Auge - es spielt zwar mit einer Größe von 3,2-Zoll nicht in der Spitzenliga, kann dafür aber durch die AMOLED-Technologie mit satten Farben überzeugen. Der Touchscreen ist sehr akkurat und gibt - auf Wunsch - haptisches Feedback in Form von Vibration bei erfolgreicher Eingabe über die Bildschirmtastatur. Diese ist übrigens ausreichend dimensioniert und lässt sich auch mit größeren Fingern gut bedienen. Für Sonderzeichen verweilt man einfach auf einem Buchstaben und bekommt dann eine Reihe akzentuierter Buchstaben oder eben ein entsprechendes Sonderzeichen, ohne erst in ein anderes Tastaturmenü wechseln zu müssen.

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Das Handy strotzt nur so vor Funktionen: HSPA, WLAN, GPS, Bluetooth und verschiedenste Sensoren lassen das Handy zu einem Multitalent werden, wobei das WLAN in unserem Test des Öfteren mit Empfangsproblemen zu kämpfen hatte. Internetberichte bestätigen diese Probleme, ob ein Softwareupdate Abhilfe schafft, ist nicht bekannt. Dank der Anpassbarkeit des Betriebssystem (Android 2.1) lässt sich über die Aktivität der Funktionen frei und einfach entscheiden. Für ein noch besseres Erlebnis bringt HTC die Sense-Oberfläche, den Nachfolger des TouchFLO aus Windows-Mobile, auf die Android-Plattform. Wird sie in Fachkreisen oft als beste Android-Oberfläche gelobt, behalten wir uns vor, dem Nutzer einen eigenen Einblick zu ermöglichen. Im späteren Verlauf werden wir ein Video des Handys in Aktion zeigen. Weiterhin bietet das Handy eine 5-Megapixel-Kamera, die neben Fotos auch Videos aufnehmen kann.

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Um diese Featurevielfalt zu stemmen setzt der Hersteller auf einen 600-MHz-Qualcomm-Prozessor sowie 384-MB Arbeitsspeicher. Android-Kenner werden merken, dass dies relativ geringe Spezifikationen für ein solches Handy sind. Man könnte befürchten, dass das Handy Probleme mit der flüssigen Darstellung von Animationen und z.B. Videos hat. Dass dem nicht so ist, wird im späteren Verlauf geklärt.

Auf den nachfolgenden Seiten werden wir sämtliche Features näher betrachten. Zudem werfen wir einen Blick auf das Android-Betriebssystem in Kombination mit der HTC-Oberfläche.