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Kurztest: ASUS uBoom - ein Soundgewitter für Notebooks?

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Seite 1: Kurztest: ASUS uBoom - ein Soundgewitter für Notebooks?

asus_uboom_teaserGuter Sound am Notebook, das ist so eine Sache. Auch wenn Anbieter immer häufiger damit werben, ihre nicht mehr ganz mobilen Boliden mit Satelliten-Subwoofer-Systemen auszustatten, Abstriche müssen dennoch in Kauf genommen werden. Diesem Problem möchte sich ASUS mit seinem Soundsystem uBoom annehmen. Der Name verrät es bereits – ASUS legt dabei insbesondere Wert auf den Bass. Aber stellt ein solches Konzept eine wirkliche Alternative zu normalen Sound-Lösungen dar?

Anwender, die in den Genuss externer Soundlösungen am Notebook kommen möchten, haben zwei Möglichkeiten. Entweder sie greifen auf die im Notebook integrierte Soundkarte zurück, die in der Regel genügend Klangreserven für durchschnittliche Boxensysteme besitzt, oder es muss ein System angeschafft werden, das über eine integrierte USB-Soundkarte verfügt, wie wir es vor Kurzem beim Teufel Concept B gesehen haben, dem wir in Hardwareluxx [printed] 02/2010 genauer auf den Zahn fühlen. Letzteren Weg geht auch ASUS und integriert in sein uBoom-Set eine solche USB-Variante. Entsprechend muss das Boxensystem einfach via USB mit dem Notebook verbunden werden, schon kann es losgehen mit dem Soundgewitter. Für sein nobles Notebook-Set verlangt ASUS 100 Euro. Das mag einerseits ein angemessener Preis sein, wenn ein echter klanglicher Aufstieg gewünscht wird, stellt auf der anderen Seite aber gleichzeitig ein Problem dar. Für 100 Euro gibt es bereits „normale“ Boxensets der etablierten Konkurrenten, die alles andere als schlecht klingen.

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ASUS rechtfertigt den aufgerufenen Preis nicht nur mit der Soundqualität, sondern auch mit der Materialwahl. Das uBoom besitzt ein massives Aluminium-Gehäuse, welches nicht nur schick aussieht, sondern auch ein stattliches Kampfgewicht von 3 kg auf die Waagschale bringt. Das hat den Vorteil, dass auch wirklich nur die Teile schwingen sollen, die Töne von sich geben, also die Membranen. Auf der anderen Seite ist das uBoom auf diese Weise natürlich alles andere als transportabel. Ein Vorteil gegenüber einen normalen Boxenset besteht hier also nicht.

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Als Hochtöner setzt ASUS auf 2-Zoll-Treiber, die seitlich positioniert sind und nach außen abstrahlen. Das soll den Vorteil bieten, dass der Hörer in eine Klangwolke eingehüllt wird. Genau genommen sind für ein solches Unterfangen jedoch Wände in unmittelbarer Nähe vonnöten, sodass die Schallwellen reflektiert werden.

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Der Tieftöner des uBoom fällt mit einem Durchmesser von 2,5 Zoll kaum größer als die Hochtöner aus. Es ist also davon auszugehen, dass der Frequenzkeller in einem gewissen Rahmen ausgeblendet werden wird. Als Bauform hat sich ASUS für eine Bandpasskonstruktion entschieden, was in der Regel für einen tiefen Bassbereich sorgt.

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Notebooks werden beim uBoom auf eine kleine Erhöhung gestellt, sodass das Gerät leicht schräg steht. Dank einer gummierten Oberfläche steht das Notebook sicher und rutscht auch nicht hinunter – es reichen nur wenige Millimeter, um einen sicheren Halt zu gewährleisten.

 

 

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