Hallo!
An dieser Stelle nochmals mein Dank an die Luxx-Gemeinde für die tatkräftige Unterstützung und Hilfe bei der Auswahl der Komponenten, ohne euch wäre es vermutlich in der kurzen Zeit nicht so reibungslos durchführbar gewesen
Dieses User-Review bezieht sich auf meinen ursprünglichen Thread und hilft vielleicht anderen bei einer zukünftigen Entscheidung bei der Wahl der richtigen Hardware.
Viel Spaß beim Lesen
Verbaute Hardware (Luxx™ mini)
- Gehäuse: Streacom FC8
- Motherboard: ASUS P8H67-I Rev 3.0
- CPU: Intel Core i3 2120
- RAM: Kingston PC3-10600 Arbeitsspeicher 8GB 1333 MHz
- System-HDD: Crucial m4 SSD 64GB
- Netzteil: picoPSU-160-XT inkl. 150W Netzteil
- WLAN-Stick: Asus USB-N53 n600 Dual-Band USB WLAN Adapter
Erster Eindruck
Das alles ist hier natürlich meine rein subjektive Meinung, was mir (nicht) gefällt, heißt nicht, dass es für jeden so sein muss
Die Pakete waren allesamt gut verpackt, besonders gut gefallen hat mir, dass das Streacom FC8 nicht nur in Karton eingepackt, sondern zusätzlich noch von einem Baumwolltuch eingewickelt war, um es vor Kratzern zu schützen.
Als ich sämtliche Hardware vor mir hatte dachte ich gleich einmal, wow das Gehäuse sieht echt schick aus, super Verarbeitung, optisch echt top. Beim hochgeben musste ich dann halt doch zugeben, dass man es aufgrund seiner relativ kleinen Größe nicht im Gewicht unterschätzen sollte, da es doch relativ schwer ist (vielleicht bin ich auch nur von den Lian Li Gehäusen verwöhnt).
Im Vergleich zu meinem letzten PC-Kauf musste ich über die kleine CPU-Verpackung des Core i3 lachen, das letzte Mal (beim Core i7) war das eine Schachtel so groß wie diesmal die vom ITX-Board, wobei aber auch nicht mehr drinnen war.
Also mein erster Eindruck war durchaus positiv, konnte eigentlich nichts bemängeln, aber noch wusste ich zu dem Zeitpunkt ja auch noch nicht ob auch wirklich alles funktionsfähig ist, oder ob vielleicht doch ein Bauteil einen Defekt aufweist.
Zusammenbau
Sämtliche Schrauben, der CPU-Kühlkörper, die Wärmeleitpaste und ein Zettel mit einer Auflistung aller enthaltenen Komponenten liegt dem Gehäuse im Inneren bei. Also galt es als erstes das Gehäuse zu öffnen, dazu werden 2 Schrauben zwischen den Kühlrippen (rechte Seite, wenn man es von vorne betrachtet), sowie mehrere Schrauben an der Unterseite entfernt.
Der eigentliche Einbau geht sehr zügig und problemlos von statten:
- Gehäuse öffnen
- HDD/Slimdrive Halterung entfernen
- CPU einsetzen
- Wärmeleitpaste auf die CPU auftragen
- CPU-Kühlkörper auf das Motherboard schrauben
- Motherboard ins Gehäuse schrauben
- CPU-Kühlkörper aufschrauben (oberes Teil abnehmen)
- Wärmeleitpaste auf die Innenseite des geöffneten CPU-Kühlkörpers auftragen
- Kühlstangen vom Gehäuse reinlegen
- Wärmeleitpaste auf die Kühlstangen auftragen
- CPU-Kühlkörper zusammenschrauben
- Festplatten auf die HDD/Slimdrive Halterung schrauben
- HDD/Slimdrive Halterung ins Gehäuse einbauen
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Benchmarks / Tests
Die ersten Benchmarkversuche mit Prime95 haben gezeigt, dass die CPU unter Voll-Last in sehr hohe Temperaturen vordrang, darum habe ich für sämtliche weiteren Benchmarks nicht mit dem Standard-Takt von 3,3GHz sondern mit dem gedrosselten Takt von 2,6GHz.
Die Drosselung habe ich erreicht, indem ich den Multiplikator von 33 auf 26 abgesenkt habe. An den Spannungseinstellungen habe ich keine Änderungen vorgenommen. Es ist also sicher, dass man noch Optimierungspotenzial beim Stromverbrauch hat, allerdings fehlt mir im Moment die Zeit das ganze auszuloten. Darum nehme ich die paar Watt Mehrverbrauch in Kauf, denn mir ist es wichtiger hier ein absolut stabiles System zu haben.
Die Stromverbrauchsmessungen wurden mit einem Techno Line Cost Control Gerät durchgeführt (genaue Bezeichnung weis ich leider nicht mehr). Die genaue Toleranz dieses Messgerätes kann ich euch nicht sagen, sicher ist, es ist keines mit der besten Genauigkeit, da es ziemlich günstig war, aber für eine Einschätzung des Verbrauchs sollten es reichen.
Die Temperaturmessungen beziehen sich auf eine Raumtemperatur von ~22-25°C ganz genau kann ich das nicht sagen, weil ich kein Raumthermometer hier habe.
BIOS
Temperaturmessung: direkt nach dem Einschalten - 24°C
Temperaturmessung: 30 Minuten Idle - 46°C
Windows 7
Bootzeit: ~15,8 ms
Temperaturmessung: Idlezeit nach 15 Minuten - ~40°C
Temperaturmessung: HD-Videowiedergabe nach 30 Minuten - ~55°C
Temperaturmessung: HD-Videowiedergabe nach 60 Minuten - ~57°C
Temperaturmessung: Prime95 nach 75 Minuten - ~80°C
Temperaturmessung: Prime95 nach 120 Minuten - ~80°C
Stromverbrauchsmessungen
ausgeschalteter Zustand 3 Watt Idle - Windows 20 Watt Idle - BIOS 31 Watt HD-Videowiedergabe ~27-33 Watt Volllast - Prime95 48 Watt
WLAN
Die Einrichtung des Asus USB-N53 verlief zügig und problemlos. Software (Treiber + Utility) installiert, Stick angesteckt, funktioniert. Mehr wollte ich auch nicht. In meinem Fall habe ich bezüglich Perfmance keinerlei Anforderungen an den WLAN-Stick gestellt, er soll einfach nur die Verbindung halten
Aber um euch doch ein paar Werte zeigen zu können habe ich ein bisschen rumgetestet.
Etwas komplizierter ist es bei meinem WLAN. Ich habe einen Durchsatz-Test zwischen 2 PCs im Heimnetz mittels Iperf (danke für den Tipp an sandreas) über einen TP-Link WR1043ND mit DD-WRT Firmware gemacht. Anzumerken sei hier, dass der TP-Link 1043ND keine 5GHz kann, sondern nur 2,4GHz und im Mixed-Mode läuft -> keine 300MBit/s möglich. Der 1 PC hatte einen Linksys WUSB600N WLAN-Stick und der HTPC wie oben geschrieben den Asus USB-N53.
Die Messung ergab ~30Mbit/s, also eine sehr sehr niedrige Rate wie ich finde, da beide PCs im selben Raum waren und der Weg zum Router durch 1-2 Mauern geht.
Da ich eine ich sag mal unschöne Konstellation in meinem Netzwerk habe, in der das Modem den DHCP-Server spielt, kann ich nicht sagen woran es jetzt wirklich liegt, dass der Durchsatz so unterirdisch ist. Für mich spielt es keine Rolle, da ich keine großen Datenmengen übers WLAN übertrage, darum habe ich mich auch nicht länger damit rumgespielt die Problemursache zu finden -> never touch a running system
Vielleicht liegt es auch am Zusammenspiel der unterschiedlichen Hardware-Hersteller (Asus, Linksys, TP-LINK, ...), vielleicht auch wegen der DD-WRT Firmware, es könnten so viele Faktoren sein, ich weis es wirklich nicht.
Was ich damit sagen will, dieser Messung sollte nicht allzu viel Aussagekraft zugesprochen werden!!!
Weiters habe ich noch einen Test mit dem Soft-AP (der Asus USB-N53 bietet diese Möglichkeit) gemacht. Im Wireless-Utility von Asus einfach den Modus von "Station" auf "Soft-AP" ändern und schon erscheint ein neues WLAN. Damit habe ich mich von meinem Stand-PC verbunden -> funktioniert wunderbar.
Hier ein kleiner Test:
Wobei wieder anzumerken ist, dass diese Werte nicht in Stein gemeiselt werden sollen. Zumal ich z.B. feststellte, dass Windows beim PC mit dem Linksys WUSB600N im Status eine 130Mbit/s Verbindung anzeigt, beim HTPC allerdings eine 144Mbit/s Verbindung.
Grundsätzlich finde ich die Möglichkeit mit dem Soft-AP Modus als ein Feature, welches man in den meisten Fällen wohl nicht benötigt, es aber durchaus für den einen oder anderen in Gewissen Lagen die Rettung ist.
Ubuntu
Temperaturmessung
durchschnittliche Belastung (~ 30-50%) - 17h 30min 49°C - Core 1, 52°C - Core 2
Bei dieser Stromverbrauchsmessung ist anzumerken, dass hier im Vergleich zur Windows - Messung auch eine WD Caviar Green 2TB HDD verwendte wird, was der Grund für die Differenz bei der Messung sein sollte.
Stromverbrauchsmessungen
ausgeschalteter Zustand 3 Watt Idle - Unity 30 Watt Mittelmäßige Last - Virtuelle Maschine + VNC + SSH (Auslastung ~ 50%) ~33-42 Watt
Probleme unter Ubuntu 11.10
Leider konnte ich wie ursprünglich geplant den Asus USB-N53 doch nicht verwenden, da der Stick zwar grundsätzlich erkannt wurde, allerdings wurden keine Wireless-Netzwerke gefunden und ich konnte mich somit nirgends verbinden. Auch eine manuelle Eingabe der Daten (SSID + Key) half nichts.
Nach einer Rücksprache mit sandreas habe ich auch noch versucht Änderungen an den Energieeinstellungen vorzunehmen, da machne damit schon das Problem umgingen, konnte mir aber auch nicht den erwünschten Erfolg bringen. Unter Ubuntu 10.10 funktioniert(e) der Stick aber noch tadellos, bei sandreas läuft er auch wie eine 1.
Lange Rede kurzer Sinn, ich habe vieles versucht, konnte aber keine WLAN-Verbindung unter Ubuntu 11.10 herstellen. Als Lösung habe ich dann den "alten" Linksys WUSB600N verwendet. Dieser hatte damals (Ubuntu 10.10) mit doppelten Treibermodulen rumgezickt, wurde aber unter Ubuntu 11.10 problemlos out-of-the-box erkannt und läuft seitdem 1A.
Fazit
Ich bin sehr positiv überrascht von diesem neuen System. Vor allem die Sandy-Bridge CPU ist echt der Wahnsinn, enorme Leistung bei minimalem Energieverbrauch, damit macht das Arbeiten wieder Spaß. Die SSD und der RAM sind auch gut und günstig, kein Thema. Was ich an der Stelle keinesfalls vergessen darf zu erwähnen ist das Streacom Gehäuse! Ich muss sagen es ist echt ein Traum (Verarbeitung + Design). In der Hinsicht bin ich leider leicht verwöhnt, da ich bis jetzt nur LianLi Gehäuse gekauft habe wenn es um Prestige ging, aber das Streacom FC8 braucht sich hier wahrlich nicht verstecken. Genial, so eine Ausführung kann sich überall sehen lassen
Um kurz den Stromverbrauch anzusprechen, wie oben gezeigt liege ich mit ~35W um gute 10W niedriger als das alte Atom-Setup bei weitaus mehr Leistung (4x mehr RAM, flottere CPU und zusätzlich eine SSD).
Da das System absolut passiv betrieben wird hört man nichts außer der HDD, aber dieses Geräuschpegel ist nur in einem Raum wo wirklich GAR nichts zu hören ist wahrnehmbar (sollten in Zukunft die SSD Preise sinken, dann löse ich diese durch eine 512GB SSD ab und das System ist wirklich azu 100% unhörbar).
Die Temperaturen sind seit ich den Core i3 2120 von seinen 3,3GHz auf 2,6GHz gedrosselt habe in keinster Weise mehr kritisch selbst bei ständiger Belastung von 100% OHNE einen einzigen Lüfter!!!
Meine Anforderungen wurde alle erfüllt, ich kann nicht klagen. Wieder ein Setup, dass einen zufriedenen Anwender gefunden hat.
Abschließend gilt mein Dank all jenen die mich von der Auswahl der notwendigen Hardware bis hin zur Fertigstellung mit Rat und Tat unterstützt haben!!! Ohne euch wäre das nicht so schnell und perfekt von statten gegangen, ich danke euch Leute
Wenn jemand noch irgendwelche Infos haben möchte meldet euch, ich werde versuchen alles zu Beantworten so gut es geht.
Hier noch ein kleines Final-Foto
Changelog:
- 12.02.2012 - WLAN hinzugefügt
- 26.02.2012 - Ubuntu Daten hinzugefügt
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 25 von 42
- 11.02.12, 23:20 #1Hauptgefreiter
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Luxx Mini; Streacom FC8; Core i3 2120; Win 7 / Linux
Geändert von Macer89 (26.02.12 um 14:09 Uhr)
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12.02.12, 00:46 #2
Sehr schönes Review. macht mir die Suche nach entsprechender Hardware etwas leichter. Für mich ist allerdings noch Linux hochinteressant, da ich Serverseitig nur noch auf Debian/Ubuntu setze.
weiter so -> /abo

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20.02.12, 16:56 #3Matrose
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Sehr hübsch, dank diesem Artikel habe ich nur erfahren, dass man Streacom-Gehäuse (Wesena) auch in DE bekommt. Ich schwanke jetzt nur noch zwischen dem FC5 und dem FC8.
26.02.12, 14:10 #4Hauptgefreiter
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Themenstarter
Lange hat es gedauert, aber jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden um die fehlenden Daten fürs Review einzutragen
26.02.12, 15:49 #5
Nettes Gerät! Ist die Vollast Messung eigentlich mit angeschlossenem WLAN-Stick gemacht, oder ohne? Ich möchte nämlich etwas ähnliches basteln, hätte aber nur ein 60W NT zur Verfügung (dafür würde ich dann wohl nur einen 35W Pentium G630T mit 2x 2.30GHz einbauen).
Hexa-Core @X4 1,2-4,0 Ghz (0,73-1,27v) - HD7770 - 8 GB RAM - 128 GB SSD (Win 7) - 2 TB HDD - WLAN - 80+ NT
Stromverbrauch Long Idle: 39W, Idle: 47W und 23" PVA TFT (@120 cd/m2): 24 W
1. Platz SuperPi 1M AMD@Luftkühlung: 15,241s @ 4,5 Ghz (1,45v)
26.02.12, 15:59 #6
26.02.12, 18:16 #7Hauptgefreiter
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Jap die Volllastmessung ist mit angestecktem WLAN-Stick. Aber wie omnium schon gesagt hat, der macht das Kraut nicht mehr fett, zieht fast gar nix.
Da ist die Toleranz meines Messgerätes sogar zu hoch um genaue Werte zu liefern ^^
26.02.12, 19:03 #8
Hmmh, mein alter Fritz Stick hat immer ziemlich viel gezogen. Allerdings war er auch recht weit von der Basisstation entfernt und musste deshalb bestimmt immer auf voller Pulle funken. Unter XP ist der Stromverbrauch jedenfalls nach dem Anstecken und Verbinden mit dem Internet um sage und schreibe ca. 10 Watt gestiegen und nach dem Rausziehen ist er nur ca. 5 Watt gefallen. Jetzt unter Win 7 habe ich eine PCIe WLAN Karte, da kann ich das nicht mehr so leicht testen, aber ich meine, die zieht auch ganz gut Strom (ist aber immer noch weit zur Basisstation...).
Aber gut zu wissen, dass das schon mit drin ist, danke für die Info!Hexa-Core @X4 1,2-4,0 Ghz (0,73-1,27v) - HD7770 - 8 GB RAM - 128 GB SSD (Win 7) - 2 TB HDD - WLAN - 80+ NT
Stromverbrauch Long Idle: 39W, Idle: 47W und 23" PVA TFT (@120 cd/m2): 24 W
1. Platz SuperPi 1M AMD@Luftkühlung: 15,241s @ 4,5 Ghz (1,45v)
26.02.12, 20:17 #9Hauptgefreiter
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Ja bei den Messungen war der WLAN-Stick immer angeschlossen, er hängt auch jetzt ständig dran und eine Netzwerkverbindung wird ja quasi nie deaktiviert darum wäre es nur eine Beschönigung des Ergebnisses wenn ich ihn abgezogen hätte. Ich werde aber mal versuchen bei Gelegenheit zu messen wie viel der WLAN-Stick alleine zieht.
26.02.12, 21:01 #10
Danke für den Bericht ! Welches Slot-In Laufwerk würde zu dem Case passen (Auswurftaste links) ?
27.02.12, 22:26 #11
Sehr schön.
Genau so stelle ich mir meinen HTPC vor.
Die Hardware dazu hab ich schon, nur kein Gehäuse...
Wo hast du deins gekauft?
27.02.12, 23:37 #12
Sehr wahrscheinlich da:
Streacom FC8 Series Fanless Home Theatre Aluminium Chassis
27.02.12, 23:39 #13
27.02.12, 23:50 #14
28.02.12, 08:44 #15
Asche auf mein Haupt
28.02.12, 12:27 #16Leutnant zur See
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@Macer89: Hab mich noch einmal damit beschäftigt... Man kann den USB-N53 mit etwas Geschick unter Linux nutzen. Kannst ja mal berichten, obs geklappt hat... ich helfe auch gerne bei weiteren Problemen mit diesem kurzen Howto (bitte immer Fehlermeldung mit posten!)
Dazu folgende Hintergrundinformation:
Im Linux-Kernel wurden seit 2.6.15 zwei Funktionsnamen geändert. Deshalb klappt der alte Treiber nicht mehr. Um das zu beheben, muss man den Treiber selbst kompilieren. Ab Ubuntu 12.04 dürfte es dann wieder ohne manuelles Zutun gehen.
Um manuell zu kompilieren, benötigt man folgendes:
1. Treiber herunterladenCode:sudo apt-get install linux-headers-`uname -r` sudo apt-get install build-essential
2. Ins Download-Verzeichnis wechseln und die Datei entpacken
3. Ins entpackte Verzeichnis wechselnCode:tar -C . -xf 2011_0427_RT3572_Linux_STA_v2.5.0.0.DPO.bz2
4. Die Konstanten HAS_WPA_SUPPLICANT und HAS_NATIVE_WPA_SUPPLICANT_SUPPORT auf 'y' ändern (config.mk):Code:cd 2011_0427_RT3572_Linux_STA_v2.5.0.0.DPO
5. Hersteller- und Produkt-ID in die supported list aufnehmen:Code:sed -ir -e 's/^HAS_WPA_SUPPLICANT=n/HAS_WPA_SUPPLICANT=y/' -e 's/^HAS_NATIVE_WPA_SUPPLICANT_SUPPORT=n/HAS_NATIVE_WPA_SUPPLICANT_SUPPORT=y/' ./os/linux/config.mk
6. Die Funktionsnamen ändern:Code:sed -ir -e 's!^#endif // RT2870 //! {USB_DEVICE(0x0B05,0x179D)}, /* Asus USB-N53 */\n#endif // RT2870 //!' ./common/rtusb_dev_id.c
7. Modul installieren:Code:sed -ir -e 's/\tusb_buffer_alloc/\tusb_alloc_coherent/' -e 's/\tusb_buffer_free/\tusb_free_coherent/' include/os/rt_linux.h
8. modprobe.d config erzeugen:Code:make && sudo make install
9. Modul ladenCode:sudo su -c "echo -e 'alias ra0 rt3572sta\nblacklist rt2800usb' > /etc/modprobe.d/rt3572sta.conf"
Jetzt sollte es gehen...Code:sudo modprobe ra0
Problembehebung:
Klappt das ganze nicht, muss man sich die Fehlermeldungen genau anschauen. Wenn dort etwas in der Art steht: <xxx> not found, sind es meist fehlende Abhängigkeiten. Dies lässt sich oft mit einem simplen googlen nach der Fehlermeldung lösen oder wahlweise mit:
Findet man so ein Paket, was sich ähnlich anhört oder passen könnte, steht vorne immer der paketname und man kann mitCode:# sucht nach dem fehlenden paket apt-cache search <xxx>
das Paket installieren.Code:sudo apt-get install <paketname>
Quellen:
11.10 - How do I install an Asus USB-N53 WiFi adapter? - Ask Ubuntu - Stack Exchange
Linksys AE1000 drivers - FedoraForum.orgGeändert von sandreas (28.02.12 um 12:53 Uhr)
28.02.12, 12:32 #17
28.02.12, 16:50 #18
Das F7C ist ohne Netzteil und ohne Kühlung.
Welchen Prozessor willst du verwenden?
28.02.12, 17:18 #19
Ein Zotac ION Board, was ich schon länger habe. NT ist im Lieferumfang des Boards

09.03.12, 00:36 #20
Sieht sehr schön aus das Gehäuse.
ABER:
Gar kein Luftdurchzug mehr im Gehäuse... wie siehts denn da mit den Spannungswandlern/dem Chipsatz aus? Oder der Festplatte?
Feines Review ansonsten!
09.03.12, 01:02 #21
Ich beschäftige mich seit einigen Tagen mit dem F7CB - der Aufbau/Montage vom Slot-IN LW und SSD/HDD ist ja ziemlich ähnlich. Problem bei mir: Wenn ich das LW einbaue mit passendem SATA Adapter bekomme ich keine Kabel mehr dahinter, wenn noch eine SSD quer dahinter montiert werden soll. Man müsste die SSD verschieben. Unten drunter habe ich eine 3,5" HDD montiert. Nun hab ich mir einen 2,5" -> 3,5" Adapter bestellt und damit will ich dann eine 2,5" HDD drunter montieren statt der 3,5" HDD, sodass die SSD auch unten quer montiert werden kann - so der Plan

Geändert von bundymania (09.03.12 um 01:03 Uhr)
09.03.12, 01:59 #22Hauptgefreiter
- Registriert seit
- 26.01.2006
- Beiträge
- 205
Das Problem mit den ausladenden Slimline SATA Adaptern kenne ich auch. Die vorgefertigten Kabel sind da besser, weil die nicht so viel Platz nach hinten und zur Seite brauchen. z.b. sowas
Akasa AK-CB050 S-ATA Slimline ALL-in-One Anschlusskabel: Amazon.de: Computer & Zubehör
DeLock Slimline SATA 7+6pin Bu > SATA Power Adapter (4043619844180) | eBay
Damit sollte SSD und das Laufwerk zusammen oben reinpassen.
09.03.12, 15:36 #23
23.04.12, 21:36 #24
Hi,
hab ne Frage, ist das Case nur mit mit dem 1155 Sockel kompatibel? find irgdwie nix ob AMD FM1 unterstützt wird ....
04.05.12, 09:48 #25Matrose
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- 4
hallo,
fande die review echt super, was mich bewegt hatte auch einen sehr ähnlichen rechner nachzukaufen
Da ich auch im Großen Rechner ein Asus-Board verbaut habe, und ich sehr damit zufrieden bin sollte es auch für den passiven HTPC eines von ASUS werden. Jedoch sind im Moment keine Boards lieferbar, die in das Streacom FC8 gehäuse passen. Hatte das ASUS P8H67-I Deluxe bestellt (unbekannter Liefertermin). Nun zur Frage:
Da die Kompatibilitätsliste auf der Seite von Streacom relativ alt ist wollt ich fragen ob auch das P8H77-I verbaut werden kann und vll auch eine kleine erläuterung was der Unterschied zur H67 Variante wäre
vielen Dank...beim Support von ASUS und Streacom meldet sich keiner auf meine Fragen...
Edit: wäre dieses Board eine gute alternative? Asrock Z68M-ITX/HTGeändert von jojopuppe (04.05.12 um 09:51 Uhr)

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