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Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
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    Standard Router für Heimnetzwerk

    Moin, moin,

    ich suche einen Router für mein Heimnetzwerk, Aktuell nutzen wir den Speedport W 303V (wegen VoIP) und DSL 6000, das bei nächster Gelegenheit vermutlich auf DSL 16000 (vlt. Entertain) aufgestockt wird. Ziel ist es die Reichweite des Wlans zu erhöhen und die Verbindungsqualität zu steigern. Schön wäre außerdem, wenn eine Festplatte anschließbar wäre, sodass übers W-Lan 24/7 auf diese zugegriffen werden kann. Da nun einige mobile Geräte bei uns vorzugsweise im Wohnzimmer genutzt werden und ein HTPC ins Haus steht, der Speedport aber im Arbeitszimmer eine Etage höher und zirka 10-15Meter entfernt steht, ist die Verbindung teilweise mehr als miserabel.
    Hierzu habe ich den Asus RT-N56U ins Auge gefasst, der alle meine Wünsche zu vereinbaren scheint und optisch auch so einiges zu bieten hat. Bleibt jedoch ein Problem: Das Modell unterstützt kein VoIP, was wir aber aufgrund des Vertrages bzw. unserer Anschlusssituation wohl oder übel nutzen müssen.
    Hierzu habe ich mir folgendes gedacht: Ich behalte den Speedport W303V, deaktiviere dort das W-Lan und schließe den neuen Router dahinter. So kann ich weiterhin das VoIP des Speedport nutzen und habe mit dem Asus-Router den besseren Router fürs W-Lan bzw. die gewünschten Features.

    1.- Funktioniert das alles so wie ich mir das vorstelle?
    2.- Drosselt der zwischengeschaltete Speedport womöglich die Verbindung?
    3.- Muss ich was besonderes beachten?
    4.- Gibt es sinnvolle Alternativen? Wäre vlt sogar der Nachfolger RT-N66U sinnvoll?

    Grüße

    JayJay

  2. #2
    Gefreiter
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    zu 1. die Frage ist abschließend nur soweit mit Ja beantwortbar, als dass hier die Einschränkung gilt, ob du zufrieden bist

    zu 2. der W303V drosselt insoweit, als dass er an seinen switch angeschlossene Geräte an einen RT-N56U nur mit max. 100mbit durchreicht, du also auch bei Wlan mit 300mbit unter besten Voraussetzungen nicht mehr als ~12mByte/s Datentransfer erreichen wirst. Dieser Wert reduziert sich, soweit mehere Clients das Wlan nutzen, da es ein Shared Medium ist. Hinsichtlich DSL drosselt der W303V nicht, da die 16K in dieser Zusammenstellung kein Problem darstellen.

    zu 3. deine Wlan Clients müssen eine gute Empfangsempfindlichkeit haben, da die von dir genannte Entfernung von 10 bis 15m vermutlich auch noch durch bauliche Infrastruktur beeinflusst wird. Das 5GHZ Band (was der RT-N56U verfügbar macht) wird darunter leiden (hinsichtlich der Datentransferleistung), soweit du überhaupt 5GHZ Wifi Adapter verfügbar hast.
    Die USB Datentransferleistung liegt bei vielen Routern um die ~ 10 mByte/s, nur ein Linksys E4200 v2 mit 1.2 GHZ Marvell CPU/SoC (nicht der E4200v1!!! mit einer Broadcom 480 MHZ CPU/SoC) schafft zurzeit mehr als 20mByte/s (NTFS), stellt sich aber die Frage, ob das wirklich das Geld wert ist. Inwieweit Access Points und Router mit dem Telekom Entertainkram klarkommen, ist nochmal ein anderes Thema.
    Für deinen HTPC wirst du, falls per Wlan angebunden, jedes bit brauchen, daher wird das sehr schwierig, soweit der RT-N56U (oder sonst ein performantes Gerät) eine Etage darüber steht.

    zu 4. ich würde ein Kabel vom Obergeschoss in die Etage darunter legen (falls Wohneigentum). Das ist wenig Aufwand, ein Loch durch die Deckenbodenplatte und zwei Aufputzdosen (eine oben, eine unten) setzen und dort einen Gigabyte Access Point positionieren.. Eine USB Platte würde ich vermeiden (da durchweg grottige Performance) und auf eine Lan Variante setzen.

    Das wären Aspekte, die eine Überlegung wert sind. Alternative Varianten gibt es natürlich noch massig, ggfs. auch mit Dlan, falls ein einziges Loch in der Deckenbodenplatte nicht möglich ist.

  3. #3
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    Zuersteinmal vielen Dank dür die Antwort.

    Ich habe schon geahnt, dass die Voraussetzungen nicht gerade optimal sind.

    zu 3. zwei sind mit Asus W-Lan-Karten ausgerüstet, wie das MacBookPro bestückt ist weiß ich nicht. I-Phone und S2 haben glaube ich auch beide 5ghz?!
    Bescheuert ist halt, dass der Router VoIP nutzen können muss, gibt es dahingehend kaufenswerte Möglichkeiten?

    zu 4. werde drüber nachdenken, allerdings macht sich sowas immer nicht so gut, weil es einfach bescheuert aussieht. Die Lan-variante gestaltet sich dann wie? Als NAS System, bin da ehrlich überfragt.

    Zum Thema DLan hab eich persönlich noch nicht soviel gutes gehört, wenn die Performance stimmt und die Verbindung stabil ist, wäre es aber ne Überlegung wert.

    Zwei Router ans Modem funktioniert vermutlich auch nicht gescheit, richtig?

  4. #4
    Gefreiter
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    Dlan hatte ich nur genannt, soweit ein Kabel nicht möglich wäre, die Dinger kosten ja auch Geld und fressen Strom ~ 6 Watt/h x24x365.

    Man kann ein Kabel schon sauber verkleidet legen, durch die Decke ist das ja kein Problem gegenüber dem Durchziehen durch Leerrohre. Du beabsichtigst ja in der unteren Etage eine Verfügbarkeit, da ist das eine Kabel nach unten schon "Gold" wert.

    Bescheuert ist halt, dass der Router VoIP nutzen können muss, gibt es dahingehend kaufenswerte Möglichkeiten?
    Du brauchst ja eh einen Router mit DSL Modem, da nur Annex B Router (Deutschland ist Annex B Land) in Frage kommen und die Auswahl sehr bescheiden ist, wirst du wohl Speedports oder Fritzboxen verwenden müssen. Die können ja durchweg VOIP.

    Zwei Router ans Modem funktioniert vermutlich auch nicht gescheit, richtig?
    An den Router mit dem DSL Modem W303V (oder spätere Speedports/Fritzboxen) schließt du einfach (an den einzigen/einen Lan Port) einen anderen Router z. B. den RT-N56U, als Access Point konfiguriert, an. Soweit du zwei Router/APs verwenden möchtest muss ein Switch dazwischen, da der W303V ja nur einen Lan Port hat.

    Die Lan-variante gestaltet sich dann wie? Als NAS System, bin da ehrlich überfragt.
    Du hattest ja von einem HTPC geschrieben, der per Wlan geplant ist. Diesen könntest du ja auch als NAS verwenden. Dann sollte aber ein Kabel zwischen oberer und unterer Etage liegen. Du kannst das ja auch sauber legen lassen, das sollte max. eine Stunde Arbeitszeit kosten.

    Es hängt ja auch stark davon ab, wie das Nutzerprofil aussieht. Die NAS im unteren Preissegment bringen kaum Leistung, ab da wo sie brauchbare Leistung bringen, kosten sie schon wieder gutes Geld, da würde ich mir lieber gleich z. B. einen HP ProLiant MicroServer N36L kaufen.

    Die Geschichte mit dem Stromverbrauch ist auch relativ, ich schalte mein Zeugs fast nur am Wochenende ab Fr 13:00 bis So 22:00 ein, andere lassen es durchlaufen (jeder hat ein anderes Nutzerprofil).

  5. #5
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    Ja wie gesagt vielen Dank, ich werd mir das mal durch den Kopf gehen lassen!

  6. #6
    Korvettenkapitän
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    reden wir von provider voip? kriegst du die daten überhaupt?

  7. #7
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    Also wir beziehen unser Internet/Festnetz von der Telekom(Call&Surf Comfort 6000), der Speedport-Router unterstützt VoIP und die 'Telefon'-Leuchte leuchtet auch, daher denke ich erhalten wir die Daten auch.

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