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  1. #26
    Vizeadmiral Avatar von Techlogi
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    Zitat Zitat von H_M_Murdock Beitrag anzeigen
    Wenn der Upstream schneller werden soll muss der Downstream gleichzeitig langsamer werden (bei gleicher zugrunde liegender Technik).
    Und wo genau liegt das Problem? Ob nun 32, 50 oder 128Mbit macht doch überhaupt keinen Unterschied, sofern da nicht IPTV drüber läuft oder man täglich bei Steam Shoppen geht. 2/3 der Gesamtbandbreite für DL und 1/3 für Upload (so wie bei FTTH von der Telekom) wäre doch schon mal wesentlich brauchbarer. Ob sich das mit bestehender Hardware aber überhaupt umsetzten lässt, ist natürlich eine andere Frage.

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  3. #27
    Moderator Avatar von fdsonne
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    Zitat Zitat von Los Beitrag anzeigen
    Es gibt auch beim Onlinebackup Möglichkeiten, eine komplette Verschlüsselung zu gewährleisten:
    Einfach einen XX(hier Verschlüsselungssoftware deiner Wahl einsetzen)-Container auf den Speicherplatz hochladen, das Onlinebackup (Verbindung per OpenVPN->IPsec/TLS/was auch immer dein Anbieter anbietet verschlüsselt) als Netzlaufwerk einbinden und dann den XX-Container mit deiner Verschlüsselungssoftware einbinden.
    Die Pakte der xx-Software, die deinen PC verlassen, kann niemand lesen, der den Schlüssel nicht kennt (auch wenn ein "Mann in der Mitte sitzt und zuhört").
    Was mich aber sehr interessieren würde, wäre, wie bei einer TLS-verschlüsselten Verbindung mit vorliegendem Serverzertifikat (im Open-VPN-Ordner gespeichert) ein Man-in-the-middle-Angriff erfolgen soll - dafür müsste der entsprechende Server schon gehackt worden sein.
    Neja du machst es dir zu einfach...
    Beim Thema Online Backup hast du eben genau das Problem, wenn du einen riesigen Container hast, das du tage-, wenn nicht wochenlang dran sitzt um diesen hochzuschieben.
    Das heist wiederum, entweder du splittest deine Daten in mehrere kleine Container (sehr hoher Aufwand) oder du lädst bequem inkr. deine Backups im Klartext hoch. Logisch das du jetzt sagst, mach doch VPN für ne verschlüsselte Verbindung, aber:
    Es ging mir nicht primär drum Zugriffe von "Außen" zu blockieren. Das Problem sitzt hinter den Servern, niemand kann dir als Kunde garantieren, das die Betreiber dort nicht mitlesen... Und das wäre mir persönlich nix
    Da hilft nur die Container Methode um einen einzigen oder mehrere kleine Container vorverschlüsselt auf nen Server zu uploaden. Mit allen Nachteilen die es gibt dabei...

    Zu deiner Frage, wie schon gesagt, das Problem sitzt hinter dem VPN Tunnel. Dort wo deine Daten den Tunnel verlassen sind sie wieder lesbar. Und du hast im Fremdnetz absolut keinerlei Möglichkeiten mehr dies zu verhindern.
    Klar kann man das auch umgehen, man nehme nen Root Server oder miete sich nen Host im Netz mit ausreichend Platz und schotte das VPN zu ihm komplett ab. Aber das Thema kosten pro Monat steht dort in keinem Verhältnis zum klassischen Offline Backup Zuhause. Und selbst für Einflüsse von Außerhalb ala Brand/Wasser/"Bombe" usw. kannst du dich deutlich kostengünstiger Schützen und ne externe HDD einfach im Bankschließfach einschließen...

    Zitat Zitat von Los Beitrag anzeigen
    Aber egal, Glasfaser wird sich durchsetzen. Vielleicht nicht auf dem Land, aber mit Sicherheit in den Ballungsräumen. Ich hoffe nur, dass das so schnell wie möglich passiert (und ich in absehbarer Zeit in so einem Ballungsraum leben werde ). Die momentan verfügbaren Ausbaugebiete sind ja noch recht mager und mMn recht willkürlich gesät...
    Durchsetzen gut und schön... Bei uns liegt seit über 15 Jahren LWL im Boden... Und die Betreiber haben nix anderes zu tun als Kupferkabel hinterher zu buddeln um den möglichen Kunden wenigstens DSL zu verpassen

    Zitat Zitat von icebeer Beitrag anzeigen
    Doch, denn bei privaten Anschlüssen gibt es keine akzeptable SLA. Da zahlen die Firmen lieber ein paar Euro mehr und haben eine zugesicherte Verfügbarkeit. Ist ja bei Server-Hardware oder generell Netzwerk-Infrastruktur nix anderes.
    Neja ich sag mal so, ich komme zufälligerweise aus dem Bereich... Wir haben primär mit Kundennetzwerken zu tun über große Bereiche weltweit.
    Der Trend geht im Moment eher in Richtung mehr Bandbreite als in Sachen absolute Verbindungsverfügbarkeit.
    MPLS Anbindungen zum Beispiel garantieren dir extreme Verfügbarkeit... Aber sind sowas von schweine teuer, das die Kunden teils lieber normale Leitungen nutzen mit deutlich mehr Speed und dann diese einfach doppelt bis x fach auslegen. Techniken ala BGP machen das absolut stressfrei möglich sofern die nötige Hardware dahinter steht. Du kannst über mehrere Leitungen gleichzeitg bzw. verschiedene Sessions verteilt usw. deine Verfügbarkeit genau so erhöhen. Nur bringt dir das eben in Summe neben der hohen Verfügbarkeit auch deutlich günstigere Kosten.
    Logisch nutzt man dann nicht die Leitungen vom gleichen Provider, sollte klar sein
    Workstation: Intel Core i7 2600K@4500MHz@1,368V | Asus P6P67 Evo Rev. B2 | 4x4GB G.Skill DDR3-1333 CL9 | Zotac GeForce GTX 680 SLI + MSI Geforce GTX 470 | Audigy 2 ZS | HPT RocketRaid 2300 | 1x320GB WD SATA; 1x1TB Hitachi SATA; 1x160GB Samsung SATA; 4x1TB Samsung SATA@Raid5 | Corsair HX 850W | Windows 7 Prof. 64Bit
    ESX Server: Intel Pentium DualCore E5500@2,8GHz@1,05V | Asus P5Q-VM | 4x2GB Corsair DDR2-1066 CL4 | OnBoard IGP | 1x250GB WD SATA; 1x1TB Hitatchi SATA | BeQuiet 450W | ESXi 4.1.0
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  4. #28
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    Zitat Zitat von fdsonne Beitrag anzeigen
    Neja ich sag mal so, ich komme zufälligerweise aus dem Bereich... Wir haben primär mit Kundennetzwerken zu tun über große Bereiche weltweit.
    Der Trend geht im Moment eher in Richtung mehr Bandbreite als in Sachen absolute Verbindungsverfügbarkeit.
    MPLS Anbindungen zum Beispiel garantieren dir extreme Verfügbarkeit... Aber sind sowas von schweine teuer, das die Kunden teils lieber normale Leitungen nutzen mit deutlich mehr Speed und dann diese einfach doppelt bis x fach auslegen. Techniken ala BGP machen das absolut stressfrei möglich sofern die nötige Hardware dahinter steht. Du kannst über mehrere Leitungen gleichzeitg bzw. verschiedene Sessions verteilt usw. deine Verfügbarkeit genau so erhöhen. Nur bringt dir das eben in Summe neben der hohen Verfügbarkeit auch deutlich günstigere Kosten.
    Logisch nutzt man dann nicht die Leitungen vom gleichen Provider, sollte klar sein
    Bei einem privaten Anbieter bekommt man in der Regel gar keine Verfügbarkeit zugesichert. Damit kann man nicht arbeiten, auch nicht wenn man das ganze zweimal als Fail-Over hat. Es können im Worst Case immer noch beide Leitungen für 'ne Woche ausfallen. Eine SLA ist absolute Pflicht - die muss ja nicht gleich bei 99,99% liegen.

    Ich arbeitete mal in einem kleinen mittelständischen Unternehmen, die das ganze ebenfalls über zwei Leitungen lösten. Einmal ein DSL Business von der Telekom (6 Mbit/s down meine ich) und dann noch eine symetrische SDSL-Leitung (2.5 Mbit/s). Das DSL war eher zum Surfen gedacht, das SDSL für alle wirklich wichtigen Sachen.
    Auf die Idee, dort anstelle dessen zu 1&1 und Kabel Deutschland zu gehen, würde da wohl niemand kommen. Mehr Bandbreite, deutlich billiger, aber die Verfügbarkeit...
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  5. #29
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    Zitat Zitat von fdsonne
    Zu deiner Frage, wie schon gesagt, das Problem sitzt hinter dem VPN Tunnel. Dort wo deine Daten den Tunnel verlassen sind sie wieder lesbar. Und du hast im Fremdnetz absolut keinerlei Möglichkeiten mehr dies zu verhindern.
    Dass dieses Problem besteht, damit hast du natürlich Recht - aber das wäre keine man-in-the-middle-Attacke, die du weiter oben befürchtet hast

    Auf der anderen Seite muss man das so sehen - wer seine Daten schon zu Hause verschlüsselt (aus welchen Gründen auch immer), wird das bei auswärts gelagerten Daten mit Sicherheit nicht anders handhaben. Insofern ist das nicht mehr Aufwand, als man nicht normal auch schon hätte.
    Was die Größe des Containers angeht - man legt beim ersten Hochladen auch automatisch ein erstes Backup an, da ja in dem Container, den man hochläd, schon Daten vorhanden sein können. So habe ich es zumindest gemacht, sonst müsste ich jetzt nochmal extra 400GB Dateien hochladen, was ja bekanntlich wesentlich langsamer ist als eine große Datei.
    Geändert von Los (26.07.11 um 10:36 Uhr)
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  6. #30
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    Zitat Zitat von icebeer Beitrag anzeigen
    Bei einem privaten Anbieter bekommt man in der Regel gar keine Verfügbarkeit zugesichert. Damit kann man nicht arbeiten, auch nicht wenn man das ganze zweimal als Fail-Over hat. Es können im Worst Case immer noch beide Leitungen für 'ne Woche ausfallen. Eine SLA ist absolute Pflicht - die muss ja nicht gleich bei 99,99% liegen.

    Ich arbeitete mal in einem kleinen mittelständischen Unternehmen, die das ganze ebenfalls über zwei Leitungen lösten. Einmal ein DSL Business von der Telekom (6 Mbit/s down meine ich) und dann noch eine symetrische SDSL-Leitung (2.5 Mbit/s). Das DSL war eher zum Surfen gedacht, das SDSL für alle wirklich wichtigen Sachen.
    Auf die Idee, dort anstelle dessen zu 1&1 und Kabel Deutschland zu gehen, würde da wohl niemand kommen. Mehr Bandbreite, deutlich billiger, aber die Verfügbarkeit...
    Bei derartigem Leistungsspeed vllt nicht unbedingt. Aber wie schon angesagt, wenn es etwas größer ist, dann kommt sowas heutzutage öfers vor.
    Wir haben Kunden mit MPLS Anbindung in Deutschland und diese gehen reihenweise über deutlich schwächer supportete CompanyConnect Leitungen zu nutzen. Einfach weil ne 2MBit MPLS Anbindung extrem viel Asche kost und man für den gleichen Preis 5-10fach schnellere Leitungen bekommt.

    Und seien wir mal ehrlich. Verfügbarkeit hin oder her... Ich arbeite in dem Bereich nun schon ein paar Jahre. Neben temporären Ausfällen habe ich bis dato noch keine Wochenlangen Ausfall gesehen.
    Das würde ich mir selbst als privat Kunde nicht gefallen lassen...

    Zitat Zitat von Los Beitrag anzeigen
    Dass dieses Problem besteht, damit hast du natürlich Recht - aber das wäre keine man-in-the-middle-Attacke, die du weiter oben befürchtet hast
    War ja oben in Anführungsstrichen geschrieben. Ob der Betreiber des Online Backups transparent Proxys irgendwo im Einsatz hat um eben die Sessions zu terminieren und an den Verkehr im Klartext zu kommen weis halt niemand. Und genau in dem Fall wäre es ein "man-in-the-middle" Angriff. Denn der Proxy fungiert als Zwischenstelle (ob gewollt oder ungewollt spielt ja keine Rolle)
    Denn es steht nicht festgeschrieben wer bei "man-in-the-middle" der Angreifer ist. Fakt ist, sofern man die Session nicht am Zielendpunkt terminiert, kann es jemanden geben der Mitließt. Eben der Man in der Mitte

    Wir machen sowas ähnliches auf der Arbeit. Nutzen Astaro Kisten mit SSL Scanning usw. Die Astaro ansich terminiert dabei die Session von UserPC zur ihr und baut gleichzeitig ne verschlüsselte Verbindung zur Zielwebsite von sich selbst auf. Und genau dort kann es zu Problemen kommen... Als fundierter Admin kann man den kompletten Traffic im Klartext genau an der Schnittstelle zwischen User-Astaro und Astaro-Zielwebseite abfassen

    Zitat Zitat von Los Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite muss man das so sehen - wer seine Daten schon zu Hause verschlüsselt (aus welchen Gründen auch immer), wird das bei auswärts gelagerten Daten mit Sicherheit nicht anders handhaben. Insofern ist das nicht mehr Aufwand, als man nicht normal auch schon hätte.
    Was die Größe des Containers angeht - man legt beim ersten Hochladen auch automatisch ein erstes Backup an, da ja in dem Container, den man hochläd, schon Daten vorhanden sein können. So habe ich es zumindest gemacht, sonst müsste ich jetzt nochmal extra 400GB Dateien hochladen, was ja bekanntlich wesentlich langsamer ist als eine große Datei.
    Schön und gut... Aber wie bekommst du nen x hundert GB Container auf das Online Share? Entweder tagelanges Upload oder du suchst dir jemanden mit schnellerem Upload.
    Ne Containerdatei die einmal zusammen gepackt ist, lässt sich so ohne weiteres nicht mehr inkrementel uploaden. Und genau das ist ja der Sinn des Online Backups. Jedesmal ein Vollbackup macht den User adlig

    Und hier hast du eben das Problem, das du nicht inkrementel hochladen kannst, denn hängst du dir den Container über ne vllt verschlüsselte Verbindung ein, bleibt das Problem von oben weiterhin bestehen. Du kannst nicht garantieren, wo deine VPN Session terminiert wird. Und dementsprechend ist aller Verkehr zwischen VPN Entpunkt und Container unverschlüsselt und somit lesbar.
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  7. #31
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    Also wenn man die Möglichkeit hat könnte man den Container in der Uni hochladen. Bei uns in der Uni-Bibliothek erreicht man fast die vollen 100 MBit/s wenn man nen Netzwerkkabel benutzt. Sonst halt entsprechend weniger.

    Oder zumindest bei Strato kann man gegen Gebühr (30 €?!) auch ne Festplatte einschicken die dann auf das Backup-Laufwerk kopiert wird.

  8. #32
    Los
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    Hatte ich in meinem Post weiter oben beschrieben - per 2,5MB/s Upload in der Uni.
    Der erste Upload ist nunmal zeitkritisch, und genau hier versagen alle normalen privaten Internetanbieter. Auf dem Land gibt es kein VDSL, und ohne das bekommt man höchstens 32/2 über Kabelanbieter - damit dauert es dann mehrere Wochen, um die Datei hochzuhiefen.
    Was meinst du mit inkrementellem Upload? Wenn der Server ein Wiederaufnehmen des Uploads gewährt, ist der Upload an sich kein Problem, ich hab bei der 450GB-TC-Datei bestimmt über 100mal den Upload unterbrochen und wiederaufgenommen, was mit filezilla bei Strato gar kein Problem war. Strato ist echt vollkommen unproblematisch und dank TC auch (im Rahmen der Sicherheit von TC) wirklich sicher.

    Wer seine Sicherungen nicht über manuelle direkte Dateibackups, sondern über Container laufen lässt, fährt exakt die gleiche Schiene - das erste Vollbackup muss eben in einem sehr großen verschlüsseltem Container hochgeladen werden, alle nachfolgenden imkrementellen Backups werden in kleinen Containern hochgeladen. Vorteil dabei ist, dass man bei dem großen Container nicht für kommenden Backups vorsorglich das maximal mögliche Volumen nehmen muss, sondern exakt die Größe nutzt, die die Dateien des Vollbackups in Anspruch nehmen.
    Ich betreibe manuelle Backups und deswegen ist der Container etwa 50GB größer als die darin enthaltenen Dateien. Mein großer Nachteil ist einfach, dass ich, sollte ich mal auf ein größeres Paket umsteigen, einen neuen Container mit der maximalen Größe der Onlinefestplatte hochladen muss. Sollte es soweit sein, muss ich mir mein Backupschema gründlich überdenken...
    Die 30€ Gebühren für den Festplattenservice konnte ich mir dank meinem Uni-Account sparen

    Was das Nutzen einer Festplatte im Bankschließfach (oder, wie ich es mache, 200km entfernt im Haus meiner Eltern) angeht: (Das Bankschließfach) Kostet vermutlich mehr als das Onlinebackup und ist viel unkomfortabler - um ein Backup anzulegen muss man einmal im Monat zweimal zur Bank fahren. Hat man gerade mal wichtige Dateien verarbeitet und System gibt beim Sichern der Daten zusammen mit dem Backup den Geist auf, sind diese Daten unwiderbringlich verloren. Wenn man allerdings seine Daten zuerst auf das Onlinebackup sichert und dann erst auf die im Haus vorhandene HDD und später auf die extern gelagerte HDD, sind die Daten wirklich gesichert.

    ps: Dabei fällt mir ein, muss mal nachgucken, wie das mit der Redundanz der Daten bei Strato vertraglich geregelt ist...
    edit: Die Daten sind zwischen zwei Rechenzentren gespiegelt, hier kann man also von sehr guter Redundanz ausgehen
    Geändert von Los (26.07.11 um 16:01 Uhr)
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  9. #33
    Moderator Avatar von fdsonne
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    Zitat Zitat von Blacktron Beitrag anzeigen
    Also wenn man die Möglichkeit hat könnte man den Container in der Uni hochladen. Bei uns in der Uni-Bibliothek erreicht man fast die vollen 100 MBit/s wenn man nen Netzwerkkabel benutzt. Sonst halt entsprechend weniger.
    Student sein gut und schön... Spätestens nach der Uni hast du ein Problem...

    Zitat Zitat von Los Beitrag anzeigen
    Hatte ich in meinem Post weiter oben beschrieben - per 2,5MB/s Upload in der Uni.
    Der erste Upload ist nunmal zeitkritisch, und genau hier versagen alle normalen privaten Internetanbieter. Auf dem Land gibt es kein VDSL, und ohne das bekommt man höchstens 32/2 über Kabelanbieter - damit dauert es dann mehrere Wochen, um die Datei hochzuhiefen.
    Darum gings ja nicht... Ich halte das Online Backup für einen einzigen möglichen Fall wo mehr Upload benötigt wird. Viel mehr gibts dann aber auch nicht. Die zukommenden Probleme durch das Online Backup stellen gar diesen Punkt in Frage (aus meiner Sicht)

    Zitat Zitat von Los Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit inkrementellem Upload? Wenn der Server ein Wiederaufnehmen des Uploads gewährt, ist der Upload an sich kein Problem, ich hab bei der 450GB-TC-Datei bestimmt über 100mal den Upload unterbrochen und wiederaufgenommen, was mit filezilla bei Strato gar kein Problem war.
    Ich mein damit eben die Möglichkeit Daten inkrementell zu uploaden. Nicht bei jedem mal ein Vollbackup machen zu müssen, sondern nur die Änderungen. Klar man könnte jetzt jedesmal offline nen Container erstellen und über ne Backup Software eben die geänderten Daten dort rein sichern. Und dann den Container hoch schieben. Der Aufwand dies zu tun ist aber ziemlich hoch... Die Möglichkeit zur Upload Wiederaufnahme ist aber schonmal ein Anfang...

    Ein weiteres Problem bei inkrementeller Sicherung ist leider, du brauchst jeden Stand inkl. dem Vollbackup und restlos alles wiederherstellen zu können. Man sollte es also mit der Anzahl nicht übertreiben. Sonst wirds schnell unübersichtlich und schlecht händelbar. Gerade wenn sich Daten schnell ändern und das in großen Mengen.
    Besser wäre hier differenziel zu sichern. Oder in Abständen ein neues Vollbackup nachzuschieben. Was dich dann wieder vor ein Problem stellt.

    Zitat Zitat von Los Beitrag anzeigen
    Was das Nutzen einer Festplatte im Bankschließfach (oder, wie ich es mache, 200km entfernt im Haus meiner Eltern) angeht: (Das Bankschließfach) Kostet vermutlich mehr als das Onlinebackup und ist viel unkomfortabler - um ein Backup anzulegen muss man einmal im Monat zweimal zur Bank fahren. Hat man gerade mal wichtige Dateien verarbeitet und System gibt beim Sichern der Daten zusammen mit dem Backup den Geist auf, sind diese Daten unwiderbringlich verloren. Wenn man allerdings seine Daten zuerst auf das Onlinebackup sichert und dann erst auf die im Haus vorhandene HDD und später auf die extern gelagerte HDD, sind die Daten wirklich gesichert.
    Muss ja kein Bankschließfach sein... Jeder Aufbewahrungsort extern der Quelldaten bietet sich an. Nimmt man halt die HDD mit auf Arbeit oder schafft sie ins Nachbarhaus zu nem Bekannten oder oder oder.

    Und zu der Aussage, das Online Backup wäre sicherer. Was machst du wenn es dir wärend des Upload Vorgangs den PC zerhaut?
    Dann stehst du vor dem gleichen Problem...
    Ein Grund warum man ein Backup nach Generationsprinzip aufbaut. Und um so wichtiger die Daten, desto weniger die Rolle spielen die Kosten das Backup zu realisieren.

    Zitat Zitat von Los Beitrag anzeigen
    ps: Dabei fällt mir ein, muss mal nachgucken, wie das mit der Redundanz der Daten bei Strato vertraglich geregelt ist...
    edit: Die Daten sind zwischen zwei Rechenzentren gespiegelt, hier kann man also von sehr guter Redundanz ausgehen
    Auch das ist eine Sache, auf die man sich nicht 100% verlassen sollte... IdR steht bei sowas doch immer dabei, man hat für Backups selbst zu sorgen. Lass dort mal durch nen dummen Fehler die Replikation schief laufen. Im ernstfall stehst du dann auch dumm da...

    Wie man schön sieht, ist sich auf eine Sache zu verlassen und dann noch was, auf das man selbst keinen Einfluss hat, ziemlich heiß. Dann lieber mehrgleisig fahren
    Geändert von fdsonne (26.07.11 um 18:30 Uhr)
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