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  1. #1
    Oberbootsmann
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    Standard SSD im Server? schon jemand getestet?

    Bei uns steht bald neuer Server an. Der Händler meinte SSd kann er im Moment noch nicht empfehlen. Wie siehts aus, hat das schonmal jemand getestet oder ist hier jemand der Beispielsweiße von ner Intel E Serie im Produktivbetrieb erzählen kann?
    bin echt am spekulieren. So nen SSD im Server würde mich schon echt gut gefallen.

  2. #2
    Admiral Avatar von HisN
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    <-- hat ne SSD im Server.
    Allerdings lässt Du Dich nicht darüber aus was Dein Server so macht.
    Ich hab eine DDR-RAM basierte SSD für Swap/Temp/Proxy-Cache seit mehreren Jahren im File-Server in Betrieb.

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  3. #3
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    Produktiv oder nonproduktiv?

    Falls produktiv, kann man SSDs schon einsetzen, jedoch würde ich in kurzen Abständen Backups fahren und auch eine Platte(HDD) in der Hinterhand haben, die im Ernstfall innerhalb weniger Minuten die Aufgabe der SSD übernehmen kann.

    Es ist immer noch neue Technik die auch ihre Kinderkrankheiten hat.

    Auf jeden Fall ne SLC nehmen, MLC haben dort nichts zu suchen.

    Wenn non-produktiv, gibt das auf jeden Fall eine Performanceschub mit abwägbaren Risiken. (auch mit MLCs)


    @Hisn
    Du swapst über LAN? (ne SSD als reiner Datenbunker ist ja nur für Leute mit Geld)

  4. #4
    Admiral Avatar von HisN
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    ^^ Die SSD ist groß genug für Swap und nicht sicher genug für Daten (Backup-Akku ist schon lange über den Jordan).

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  5. #5
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    Das mit dem Akku ist bei meinem Airan leider auch so, seit dem liegt es inna Kiste.
    (brauchste?)

  6. #6
    Oberbootsmann
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    Wäre ein Produktivsystem. Soll hier was passendes raussuchen, da unsere Garantie vom laten Server langsam flöten ist. sind im Moment 2 Server, auf einem läuft Exchangen und paar kleine Programme die nix an PErformance kosten (Schnittstelle zur Telefonanlage, usw.)
    auf dem 2. ist eine kleine SQL Datenbank mit Kundendaten untergebracht und ne kleine Dateifreigabe mit Serienbriefen, Mediendaten usw. knapp 200GB

    Exchange hat 40 Postfächer, Postfachspeicher lag gestern bei 6,2gb

    Wollte beide Server in einen vereinen, SBS 2008 raufmachen und einrichten.
    Dateifreigabe wird wohl sowieso auf ein NAS ausgegliedert bzw. bin ich hier am überlegen. Alternativ reichen hier auch 4 Sata Platten im Raid 5 aus. So viele Zugriffe gibs hier nicht und Datenrate auch eher unwichtig. Mir ging es um eine Intel E 64GB
    fürs BEtriebsystem und eventuell SQL und Exchangedatenbank.
    ISt alles Produktivserver. BAckup lä#uft im Moment mit acronis Server2008 und würde dann beim neuen auch wieder darüber laufen. Ne 2. Platte hinlegen auf die dann fix mit Acronis die Sicherung aufgespielt wird sollte kein Thema sein.

    Mir geht es eben rein um Erfahrungen im Produktivbetrieb *g*

  7. #7
    http://mafri.ws Avatar von MAFRI
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    Also habe schon verbaut - aber - immer auf numemr sicher gehn und das wird teuer... habe die von APT verbaut... mit SLC...

    mfg
    MAFRI

  8. #8
    SuperModerator
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    SSD macht kostenrechnisch nur Sinn, wenn du die Performance auch brauchst.

    Sprich, du zb eine DB hast, die extreme accessraten hat und dort entsprechenden eine Zeitersparnis eintritt. Da ist der Preis und der eventuelle Ärger innerhalb kürzester Zeit amortisiert.

    Wenn das nur ne kleine Kundendatenbank ist, würde ich da eher auf SAS setzen. Hier ist die Haltbarkeit seit Jahren auf oberstem Niveau.

    Ansonnsten, SSD nur mit doppeltem Netz.
    Geändert von underclocker2k4 (18.11.09 um 16:18 Uhr)

  9. #9
    Oberbootsmann
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    ich rechne tagsüber mit etwa 15-20 gleichzeitigen Zugriffen auf eine mysql Datenbank. Im Moment läuft auf dem Server nur eine Datenbank, Exchange, Active Directory usw. ist auf nen 2. Rechner ausgelagert.
    Dachte mir eben, das es eventuell Sinn macht zumindest die Datenbank auszulagern. Demnächst kommt hier noch die Buchhaltung mit eienr weiteren Datenbank in sql format hinzu. Hier arbeiten dann wiederum 2-3 Leute ständig damit.

    Gedacht habe ich da an eine Intel -E mit SLC Speicher und 64GB Kapazität.
    Fürs normale OS und die kleine Dateifreigabe nen kleines Raid 5 oder so.
    Sicherung findet übrigens mehrfach extern statt. Jede Nacht per Acronis Server gedöhns, das ist also relativ gut abgesichert. einmal die Woche mach ich hier auch nen komplettes Image, das in den Tresor kommt.

    Hab mich hier auch schon kundig gemacht ob es überhaupt Serveranbieter gibt, die das schon anbieten. leider absolut niemanden gefunden in dem Bereich, der SSDs von Haus aus einbaut.
    Vielleicht habt ihr ja ein paar gute Anbieter dafür...

  10. #10
    http://mafri.ws Avatar von MAFRI
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    also für diese zugriffe reichen locker SCSI und / oder SAS platten.
    Die haben genügen IO Power.

  11. #11
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    Die Datenbanken sollte beim Lesen gut im RAM gecachet werden - vorausgesetzt es ist genug im Rechner. Wieviel Datenbestand habt ihr denn insgesamt im SQL ? Nur große Transaktionen bzw, viele kleine führen zu Engpässen beim Festplattenzugriff.

    Schau dich mal im Windows-Performancemonitor um um herauszufinden wieviel Schreib- und Lesezugriffe maximal in der s stattfinden. Wenn das nur selten über 100..200 geht bringt die SSD vermutlich kaum was.

  12. #12
    Oberbootsmann
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    das hängt doch etwas höher, wie gesagt hab die SQL Datenbank schon auf nen externen Server ausgegliedert.
    Netzwerkanschluss ist übrigens über Intel Onboardcontroller 1Gb direkt in nen ProCurve HP Switch.

    Wenn ich nen neuen Server plane würde ich auf jeden Fall nen Raid 5 reinbaun für die Dateifreigabe, Installationen usw.
    Da dann auch der Exchange auf dem Server laufen wird, und dort dann ca 30 Postfächer ständig offen sein werden, wird die PErformance dneke ich zumindest mit ner normalen Platte in den Kehler gehen.
    Eventuell hol ich auch nen Raid 5 NAS und da kommt dann die Dateifreigabe rauf.
    Weiß nur nicht in wie weit das ganze vergleichbar mit dem Server ist.
    Wenn ich mit nem guten Raid Controller und SAS Platten nen Raid 5 aufbaue müsste das doch wesentlich schneller sein, als in nem NAS augelagert, oder?

  13. #13
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    *aus-der-versenkung-hol*

    so nun ist ja seit dem letzten beitrag schon etwas zeit verstrichen..

    Wie siehts aus? Wir holen uns bald einen neuen SQL-Server und würden dort gerne SSD einsetzen, habt ihr dort empfehlungen? sind schon SSD SAS verfügbar? Seagate sollte ja welche herausbringen, nur leider bis jetzt noch nichts gefunden..
    Geändert von Colttt (19.08.11 um 11:27 Uhr)

  14. #14
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    keiner?

  15. #15
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    Im Prinzip würde ich der sicherheit wegen wen es um produktiven Einsatz geht, nur zu enterprise ssds raten.

    Dazu gehörn deine benannten seagtes auch dazu.
    seagate ssds

    Von Intel diese hier
    intel ssds

    Von Solidata diese hier (Preis leistung)
    Solidata ssds

    und gibt noch paar andere

  16. #16
    Hauptgefreiter Avatar von nalrak0n
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    HP z.b. hat bei den aktuellen Server Generationen SSD als Option dabei. Kosten einfach ein schweine geld!
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  17. #17
    Oberbootsmann
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    hat sich inzwischen geklärt.
    Wird ein reines Raid 5 auf SAS Basis.
    Hatte von Thomas Krenn ein Angebot, was aber weit über das budget hinausgeschossen ist .... :-(

  18. #18
    http://mafri.ws Avatar von MAFRI
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    Also nach fast einem Jahr produktivem Einsatz von SSDs im Server und Workstation ( im Schlappy schon länger ^^ )
    muss ich sagen nur die Qualität macht sich bezahlt.
    Ich bin inzwischen schon bei der 4 OCZ 40GB SSD in dem einem Server DIESES Jahr...

    Grüße

  19. #19
    Gefreiter
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    Gibts da einfach ersatz? oder fällt das dann nicht unter garantie? :-)

  20. #20
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    das ist natürlich auch nicht grade das wahre.. was sind denn das für OCZ?
    evtl mal den hersteller wechseln?

    @Skrewdriver: sollte eigentlich alles unter garantie fallen, trotzdem ist es ärgerlich.

    @nalrak0n: mich würde da ja noch interessieren von wem HP die dinger hat.. die sind doch bestimmt auch nur gelabelt.. die Platten sind ja auch alle von Seagate (zumindest bei der G4-Serie)

  21. #21
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    haha von ocz kann ich auch n gutes lied singen
    die vertex2 480 gb das 8. in rma nun...

  22. #22
    Bootsmann
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    @Colttt:
    Die sind natürlich nur gelabelt, HP baut und designt ja so gesehen keine eigene Hardware, bis auf die Serverboards und Gehäuse.
    Die Festplatten sind aber mitnichten alle von Seagate, auch früher was das nicht so.
    Die aktuellen SAS SSDs sind es aber wohl schon. Ich habe noch keine in der Hand gehabt, weil sie einfach noch unverschämt teuer sind. Finde ich auch regelrecht frech was HP da abzieht, der Preis müsste nicht so hoch sein. Dazu muss man sich nur mal die Einzelhandelspreise ansehen und vergleichen.
    Die SLC Modelle mit 200 und 400 GB stammen wohl aus der Pulsar XT.2 Serie, die MLC Modelle mit 200, 400 und 800 GB sind Pulsar.2.
    Die SLC Modelle könnten auch Toshiba MK sein, weiß ich gerade nicht. Vielleicht mischt HP auch, je nach Verfügbarkeit. Es gab ja vor einiger Zeit mal Gerüchte, dass HP eine neue Partnerschaft mit einem Zulieferer zwecks SSDs eingegangen ist und da war Toshiba im Gespräch.
    Listenpreise für die SLCs fangen bei über 5000 Euro erst an, bei den MLCs gehts für knapp die Hälfte los.

    Ich hätte jedenfalls keine Bedenken, diese in unseren Produktivumgebungen einzusetzen, allerdings sind die Preise inakzeptabel.
    Geändert von DunklerRabe (05.10.11 um 09:57 Uhr)

  23. #23
    Korvettenkapitän
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    ok ausgehen von dem das es Seagates sind ist der Preisaufschlag dafür schon echt heftig.. dann hole ich mir lieber gleich die von Seagate, scheiss aufs HP-Logo.. und ab geht der DB-Server


    btw:
    gibts eigentlich schon tests vond er Pulsar-Reihe?
    Geändert von Colttt (05.10.11 um 12:12 Uhr)

  24. #24
    Stabsgefreiter
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    hier ein hübscher kleiner test der seagate pulsar xt.2, der spc-1c benchmark, der einzige ernstzunehmende test für storage-einzelgerät
    http://www.storageperformance.org/be...disclosure.pdf
    mtbf ist 2 Mio Stunden, read error rate 10E16, afr 0,44%
    und die menge an Daten, die täglich und über den ganzen lifecycle geschrieben werden können, sind auch jenseits von gut und böse

    sowas wie die pulsar xt.2 setzt man aber auch nur an absoluten hot spots in tier-0 Anwendungen ein
    wenn zb. einer zufälligerweise eine börse betreibt und massenhaft geschehen real time abbilden will
    oder wenn man wenigsten das reservierungssystem der american airlines oder sabre oder galileo ist


    erst die frage nach dem bedarf oder der eventuellen notwendigkeit des einsatzes von ssd's im raid aufwerfen
    und am ende zu einem popeligen allround-raid-5 abzuschmieren, naja
    dass er am ende keine ordentlichen enterprise ssd's einsetzen würde, war schon klar, denn solche entscheidungen werden gewöhnlich nicht (ohne jemand zu nahe treten zu wollen) in foren verhandelt
    aber dass seine firma allen ernstes entschieden hat, ihre db auf einem billig-raid-5 zu betreiben, das lässt weit blicken ...

    erstens betreibt man im allgemeinen eine db nie, nie, nie auf einem raid-5, sondern auf einem raid-10
    zweitens betreibt man im allgemeinen eine db nie, nie, nie auf einem raid-5, sondern auf einem raid-10
    drittens betreibt man im allgemeinen eine db nie, nie, nie auf einem raid-5, sondern auf einem raid-10

    und viertens kann man sich noch fragen, wie das verhältnis von schreibzugriffen und lesezugriffen auf der db ist
    und selbst wenn die zugriffe ganz, ganz überwiegend lesender Art sind, sollte man eine db nur dann auf einem raid-5
    betreiben, wenn das geld ganz, ganz knapp ist
    Server never sleep

  25. #25
    Korvettenkapitän
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    danke nur mit den test kann ich nicht wirklich was anfangen..

    erstens betreibt man im allgemeinen eine db nie, nie, nie auf einem raid-5, sondern auf einem raid-10
    hat jmd benchmarks zur hand? vor allem würde mich auch raid6 zu raid10 interessieren.. bei raid10 hat man evtl den nachteil wenn zwei platten ausfallen unter Umständen(!!) alle daten weg sind bzw das RAID fürn popo ist..

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