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  1. #1
    ╬Bruderschaft ALC╬ Avatar von Frankenheimer
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    Standard Frage zu iSCSI

    Hallo,

    ich habe jetzt seit einigen Tagen mein neues Synology NAS mit 4TB hier herumstehen. Synology ist ja gottseidank ein Hersteller der auch in den Einstiegsgeräten sämtliche Features verbaut, sofern sie von der Hardware unterstützt werden.

    Unter anderem auch iSCSI.

    Da ich mich etwas tiefergehender mit dem Thema beschäftigen möchte habe ich mir gedacht zunächst eine der beiden HDDs für iSCSI zu nutzen. Das Formatieren der Platten dauert allerdings mehrere Stunden sodass ich da ungern eine Überraschung erleben möchte dass Features, die ich mir grade davon erhoffe gar nicht erfüllt werden können.

    Derzeit habe ich einen zentralen Server mit Windows 2008 R2 der AD, DNS und Fileserver sowie zukünftig Exchange Server wird.

    Im Netzwerk werden in wenigen Wochen ausschließlich Windows 7 Prof/Ultimate Clients sein die in der Domäne drin sind.

    Nach etwas einlesen in den gängigen Wiki Artikeln stellt eine über iSCSI bereitgestellte LUN sich für das Betriebssystem so dar, wie eine lokale Platte.

    Auf dieser Platte würden allerhöchstens Daten abgelegt, nichts reininstalliert und auch nichts ständig im Zugriff sein.

    1. Frage: Wie reagiert das Betriebssystem bei abgeschaltetem NAS ? Verschwindet die Platte dann einfach aus der Datenträgerverwaltung oder produziere ich damit Fehler?

    2. Was passiert wenn die NAS Box wieder angeschaltet wird, werden iSCSI Luns automatisch wiedergefunden oder müssen diese irgendwie erst neu gemappt werden?

    3. Können mehrere Rechner auf ein Target gemappt werden? z.B. eine richtige Homelaufwerkpartition statt einer Freigabe die von allen Clients in der Domäne gesehen wird und auf die auch dann zugegriffen werden kann?

  2. #2
    Stabsgefreiter
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    Standard

    Hey

    1. & 2. weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr genau, hab damit nur kurz gespielt.
    Einfach testen würde ich sagen
    3. Nein. Der Server hat damit exklusiv Zugriff auf die LUN. Gib das Laufwerk auf dem Server ganz normal frei, sonst zerschießt du dir die LUN.

  3. #3
    Moderator Avatar von fdsonne
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    Zum ersten, soweit ich mich erinnere kann man das gemappte LUN einfach aushängen ähnlich USB Sticks. Das Problem ist, du darfst die Kiste nicht ganz ausknipsen. Sonst reist du ihm die Verbindung weg... Das wäre ungünstig. Also wenn dann sollte das OS des Clients das LUN schlafen legen (oder du hängst es aus) und dann kann das NAS selbstständig die Platten runterfahren.

    Zum zweiten... Normal sollte das automatisch gehen...

    Zum dritten... Grundsätzlich ist das möglich. Aber Windows stellt sich dir hier in den Weg. Denn NTFS als Filesystem erlaubt nur einen Zugriff pro Volume.
    Willst du hier ganze Partitionen den Clients zugänglich machen musst du im Windows Betrieb jedem Client ein LUN anlegen. Theoretisch wäre ein RO Betrieb aber machbar. Sofern das LUN als RO für die Clients definiert ist. (macht sich halt als Homelaufwerk ungünstig)

    Mir erschließt sich aber der Sinn der Sache nicht wirklich... Gerade wenn du nur Files ablegen willst bringt es in meinen Augen irgendwie nix, hier eigene Volumes zu nutzen.
    Das macht in virtualisierten Clusterumgebungen Sinn. Wo mehrere Hosts gleichzeitig auf ein Volume zugreifen müssen...
    Auch aus Backup Sicht stellst du dir damit Steine in den Weg... Denn du müsstest jedes Volume händisch sichern. Es sei denn das NAS gibt dir die Möglichkeit hier über Snapshots oder ähnliches den Spaß im gesamten wegzusichern...
    Workstation: 2x Intel Woodcrest Xeon 5160@3560,03MHz (WR) | Tyan Tempest i5000XL | 2x1+2x4GB Kingston Value FB-Dimm DDR2-667 CL5 | PoV GF465@470GTX 1280MB@750/1550MHz@1,1V | Audigy 2 ZS | HPT RocketRaid 2300 | 1x160GB Samsung SATA; 2x320GB WD SATA non Raid; 4x500GB WD RE SATA@Raid5 | Windows 7 Prof. 64Bit
    ESX Server: 2x Intel Woodcrest Xeon 5150@2660MHz | Intel S5000PSL SATA | 6x1+2x1GB Samsung/Kingston FB-Dimm DDR2-667 CL5 | Nvidia Quadro NVS 280 | 1x120GB Samsung SATA; 1x1TB Hitatchi SATA | ESXi 4.0.0
    Fileserver: 1xPentium 4 3,0GHz | Asus P4C800 Deluxe | 1x512MB Corsair DDR333 CL2 | Asus Geforce 4 TI 4200 64MB | 1x160GB Samsung SATA; 2x160GB Maxtor IDE non Raid; 1x250GB Seagate IDE; 2x320GB WD SATA non Raid; 1x500GB Seagate SATA | Windows Server 2003 R2 32Bit Standard

  4. #4
    SuperModerator
    Mr. Alzheimer

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    Gut NAS machen Backups auf verschiedenen Wegen. Die großen QNAPs oder Synos können das, die können sogar nen Spiegel auf ein 2. NAS machen.

    Ob iSCSI für dein Vorhaben die bessere Lösung ist, weiß ich nicht. (Wieder) die großen NAS können sich in ADs einklinken und so als normaler SMB Share aggieren inkl aller Rechtevererbung.

    NAS einfach ausschalten ist wie eine interne HDD im Betrieb anziehen, wenn da grad geschrieben wird, dann kannste dir die FAT grillen.

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