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Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
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    Standard Linux für Server UND Office

    Moinmoin..
    Folgendes:
    Ich habe hier nen PC (i5, 8GB RAM, 120GB SSD..), der 24/7 läuft.
    Darauf mache ich Office Arbeiten (Also nur Word, PPP, Excel und die Sache), sowie Surfen und Muik/Filme schauen. Nichts performanceaufwändiges.
    Nun wollte ich im Rahmen eines Projektes mit nem Kollgen diesen PC verwenden.
    Benötigt wird sicher ein Webserver, ein FTP Zugriff (eher SFTP) und eventuell ein Mailserver.

    Ich brauche den PC für die Office Aufgaben aber trotzdem.
    Wir wollten eigentlich Linux (Distri noch unklar) verwenden.
    Schnell habe ich durch Internetrecherche Erfahren, dass sich Linux und GUI im Serverbereich beissen bzw. das einfach ein nogo ist.
    Ein GUI wäre aber trotzdem ganz von Vorteil. (Nicht, da ich mich nicht mit der Komandozeile auskenne, hab auch schon damit gearbeitet, sondern, da ich halt bei Office, internet und Filmen schlecht auf eine grafische Oberfläche verzichten kann).
    DualBoot fällt natürlich auch weg, da der Server 24/7 laufen soll.

    So.. Auf das GUI verzichtet man ja aus Sicherheitsaspekten.
    Es gäbe doch sicher auch die Möglichkeit, einfach eine Distri ohne GUI zu installieren und da dann das GUI nachzuinstallieren. (Habe ich so schon mal gemacht). Dann könnte ich doch einfach, sobald ich was Officemässiges am PC mache, das GUI aktivieren und danach wieder deaktivieren. So wäre die Zeit, in der mehr Sicherheitslücken existieren, schonmal um einiges kleiner.
    Müsste doch so klappen odeR?
    Oder habt ihr nen ganz anderen Vorschlag?
    Oder ist das GUI nicht so unsicher, wie man das immer liest?

    Welche Distri würdet ihr für diesen Einsatz nun empfehlen?

  2. #2
    Oberbootsmann
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    Standard

    Da du keine feste IP haben wirst, wird es mit dem Mailserver schon mal schwierig, für den webserver / fileserver reicht sicherlich dyndns.
    Als Office würdest du dann LibreOffice nehmen?

    Im Prinzip könnte man auf der Maschine Server und Desktop relativ gut per Virtualisierung trennen. Also einen Server in z.B. kvm betreiben.

    Als Distri kommen alle großen Distris in Frage (Debian, SuSE, RedHat, *buntu)

    Ubuntu hat sicherlich eine ziemlich gute Doku/wiki auch bezüglich kvm...
    Geändert von trademark (20.02.12 um 20:38 Uhr)

  3. #3
    Bootsmann Avatar von P0stbote
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    Ich wüsste nicht warum sich im Serverbetrieb sich ne GUI beißen sollte, grade bei den Standardsachen (Webserver, Mailserver etc). Ich würde eine einfache GUI nehmen, wie XFCE, dann dementsprechend mit startxfce4 nachladen. Nur Konfigurieren solltest du auf der kommandozeile ausführen
    Für n Mailserver brauchst du zwingend eine feste IP, um den MX-Record in eine (normale) Domain einzutragen. Wie das mit dyndns aussieht weiß ich nicht.
    Distromäßig würde ich in richtung Ubuntu tendieren, Debian ist auch ok.
    Wenn du hinter einen Router sitzt, würde ich eh alles über n ssh-tunnel laufen lassen, damit brauchst du im Router auch weniger Ports weiterleiten.


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  4. #4
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    Mal danke für die Antworten!

    Für Office wirds dann was wie libre Office werden.. Müsste fürs meiste ausreichen. Kann ja auch MS Word und so öffnen soweit ich weiss..

    Das mit der festen IP ist mir bewusst, auch wenn ich anscheinend bei meinem Provider sogar eine fixe haben könnte.
    Ne Domain ist bereits vorhanden und meine IP ist seit Jahren die selbe.. Stört mich da also eher weniger. Und wenn ich für die Domain mal die IP ändern muss, ist das keine grosse Sache.
    So sollte das dann auch beim MailServer gut funktionieren.

    Was eben auch einer meiner Gedankengänge war, ist es, ein normales Ubuntu zu installieren und einfach einen virtuellen Server zu konfigurieren, ja.
    Allerdings frage ich mich: Geht da noch performance verloren? Ich denke die normale Rechenleistung, die zwar in ner VM etwas schlechter ist, wird hier kaum limitieren. Aber evtl. die zusätzlich längere "Verbingung"?

  5. #5
    Oberbootsmann
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    Das Problem ist jedoch, dass die anderen Mailserver Verbindungen aus dem dyn. IP Bereich ablehnen. Ob und wie gut das mit dyndns Anbietern funktioniert ...k.a. Im allgemeinen ist ein Mailserver daheim nicht wirklich sinnvoll.

    Die VM limitiert imho nicht. Der i5 hat ja die vt Erweirterung.. evtl auch virt-io ?

  6. #6
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    Dass das mit den dynamischen IPs Probleme machen kann, hab ich auch gehört. Der Mailserver ist auch nicht soo wichtig.. Wäre toll wenns funktioniert, wenn nicht, pech..
    Und die Domain ist keine DynDNS domain, sondern ne richtige bei Switch reservierte .ch domain.. Falls das was ausmacht.

  7. #7
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    Meist spielt es keine Rolle ob die Domain fest ist oder nicht. Viele große Mailanbieter rejecten Mails die von Servern aus Dynamische IP Bereiche kommen. Ausprobieren kannst du das gerne trotzdem. Ich denke aber nicht, dass ihr euch damit einen gefallen tut.

    In meinen Augen wäre eine Virtuelle Machine für das was Ihr vorhabt eigentlich unnütz. Das macht dann Sinn, wenn ihr als Host weiterhin Windows verwendet und als Virtuelle Machine den Web/Mail/Whatever Server betreibt (was zB eine sehr coole Sache ist. Man kann mit der richtigen Konfiguration dann von außen auch auf die entsprechenden Dienste zugreifen).
    Die Web-/Mail-/Datenbank Server könnt ihr getrost auch auf einem Desktop Linux installieren.

    Ein GUI No-go gilt eigentlich nur für dedizierte Server, da du dann noch auf dinge wie VNC usw zurückgreifen musst und dir bei einem reinen Server Linux die GUI keinerlei Vorteile bringt.

    FÜr nicht allzu versierte Nutzer empfehle ich eine der Ubuntu oder Fedora Derivate. Wenn ihr mehr Erfahrung habt, kann man auch ein Debian nehmen und eine Oberfläsche eurer Wahl.

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