mmhhh das mit der M9 wusste ich gar nicht. Fand eben gerade die Bilder mit der M9 von Hochzeiten in dem Beispielthread der M9 wirklich sehr gelungen.
Hatte davor und auch danach schon mehrere hochzeitsfotos gesehen und gerade die Bilder waren 1a. genau die richtigen Momente erwischt ud auch mal ungewöhnliche Perspektiven usw. festgehalten.
Gehört aber denke ich immer noch zum alteingeseessenen Eisen, was Hochzeitfotos angeht, gerade weil auch hier mit videoreportage angeboten wird und denke mal bei der Erfahrung sollten da auch jetzt noch ganz gute Ergebnisse rauskommen. Dass das noch jemand besser kann, gibt es ja immer ;-)
Denke mal wenn man aber wirklich Hochzeitsfotos haben will, muss man zum Profi gehen und eben auch etwas Geld bereitstellen. Wurde auch schon öfters gefragt, ob ich als Hobbyfotograph eine Hochzeit begleite und jedes mal abgelehnt. Gerade den richtigen blick im richtigen moment zu haben ist eben Jahrelanges Training und das kann man als Hobbyfotograph nicht.
Würde also immer einen Profi in dem Segment empfehlen. Welcher dann letztendlich die Fotos macht ist eben wie auch schon öfters im Thread erwähnt eine Geschmacksfrage.
So eine Hochzeit kostet ja sehr sehr viel Geld und ist für gewöhnlich als einmaliges Erlebniss im Leben geplant und da sollte man sich nicht scheuen auch mal ne 4 stellige Summe für ordentliche Fotos rauszuhauen.
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Thema: Suche hochzeitsbilder
- 22.02.11, 13:03 #26Oberbootsmann
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- 22.02.11, 13:46 #27
ich denke offenheit spielt eine ganz große Rolle im vorgespräch.
man muss das verkaufen was man auch kann, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Ich hab auch schon die ein oder andere Hochzeit nicht "bekommen" weil ich ganz offen gesagt hab, dass meine Erfahrung auf dem gebiet noch nicht die größte ist. Als Hochzeitsfotograf trägt man eine ungemien große Verantwortung, das muss man sich vor augen halten, wenn man da verkackt, verkackt man richtig, ne reportage kann man nicht wiederholen, das will ich keinem Paar antun.
ich hör mir an was die paare wollen, wenn ich weiß, dass ich das kann, dann reden wir weiter, wenn ich merke, dass (ich sprech mal im bild) Bilder gewünscht sind, die eher dem entsprechen, was die bereits genannten "Cracks" so abliefern, dann sag ich dem paar ganz klar, dass sie das (noch) nicht von mir bekommen werden und sie besser ein paar euros mehr in die hand nehmen und dann eben auch diese jungs buchen sollten
auch zum thema bewegen ist es wichtig zu wissen, was das paar will.
es gibt paare, die wollen um jeden Preis die coolen Fotos, die wollen dann quasi auch, dass man sich beim ringe anstecken unter die hände auf den rücken legt und nach oben fotografiert (hab ich live erlebt)
andere wollen eine intime Hochzeit erleben und legen großen wert auf diskretion, und viele wollen den gesunden mittelweg (welchen zu finden gar nicht so einfach ist)
zu guter letzt noch ein wort zu b3nn1_thereal und der sache mit den wirkliche guten hochzeitsfotos.
beim profi kann man sich sicher sein, dass gute bilder rumkommen, aber auch rookies haben ne chance verdient, denn auch die profis haben mal klein angefangen.
die ersten hochzeiten zu bekommen ist am schwersten, weil man nix hat, was man den leuten zeigen kann, daher sollte man diesen leuten, die einem trotzdessen so einen job anvertrauen, besonders dankbar sein
- 22.02.11, 14:03 #28Oberbootsmann
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klar ist das schwierig, aber eben auch nachvollziehbar, dass eben Rookies nicht sofort gebucht werden ;-)
Denke gerade am anfang ist es enorm wichtig mal bei verschiedenen Hochzeiten als Assistent mitzulaufen und Kameras reichen, Schirme halten usw. damit mal ein Gefühl für bekommt was wichtig ist. Hier kann man sich schon einen enormen Wissenschatz anlegen.
Zusätzlich besteht auch die Chance sicherlich unentgeldlich bei Verwandten, Freunden usw. neben dem Profi mitzuulaufen und auch mal dort Fotos zu probieren. Da aber gerade eine Hochzeit nicht wiederholbar ist, würde ich meine Hochzeit ach nicht einem kompletten Anfänger in die Hände legen.
Gerade Hochzeitsfotographie ist ja eines DER wichtigen Einnamequellen eines fotographen bzw. hier gibt es sehr viele "Spezialisten". Genauso gibt es dann aber eben auch viele, die sich durch ihren besonderen Stil aus der Masse abheben. Bis da ein wirklich guter Hochzeitsfotograph geboren/geschaffen ist, der auch wirklich alle Bedürfnisse ablichten kann und auch das nötige Know/How hat, vergehen Jahre ... man muss eben einen blick für gewisse Situationen entwickeln. Wann kann ich Fotos machen, ohne das es stört, wie aggiere ich usw. Geht ja schon bei der Kleidung los... Gab da letztens einen thread im DSLR Forum, in dem die Frage gestellt wurde, wie man sich als Hochzeitsfotograph kleidet... selbst dort gingen die Erfahrungen teilweise komplett auseinander....
sicher sehr schwierig da für einen anfänger Fuß zu fassen, andererseits ist es sicherlich aber auch eine super sichere Einnahmequelle für einen Fotographen, der es drauf hat ;-) Selbst ein Rookie wird sich vor Aufträgen nicht retten können, wenn er mal eine junges Pärchen abgelichtet hat und das Ganze im Freundeskreis rum geht. Mundpropagande ist hier ja der größte Werbefaktor.
- 22.02.11, 14:26 #29
hast mit allem recht was du schreibst.
mudpropaganda ist so eine sache, ich geh auf die 30 zu, um mich rum wird viel geheiratet, sind halt alle jetzt in dem alter.
bei freunden fotografier ich nicht, da feier ich. beides funktioniert nicht, ich bin gast ODER Fotograf.
das geht also nur bei freunden von freunden, mit denen ich privat nix an der murmel hab. in ein paar jahren ist die heiraterei dann aber auch vorbei, dann muss man sich etabliert haben, um auch an völlig fremde ran zu kommen
auch das "mitlaufen" wenn ein fotograf gebucht ist, ist keine einfache geschichte, kann schnell zu missmut führen.
thema kleidung seh ich locker, ich bin dienstleister und mach das, was brautpaar will.
wenn es ihm egal ist, trag ich sicher keinen anzug und krawatte sondern ne leichte bequeme hose, ein (polo)hemd, geschlossene schuhe, ggf. jacket
hab aber auch schon ne hochzeit bei 38° geschossen, da trug ich bermudas, elegante sandale und ein weißes, kurzes hemd, sonst wäre ich gestorben - das paar fands gut
- 23.02.11, 13:00 #30
Man kann sich weder beim "Profi" noch beim "Rookie" sicher sein. Man sollte sich das Portfolio gut ansehen, dann lassen sich böse Überraschungen vermeiden. Persönlich würde ich einem "Anfänger" in Sachen Hochzeitsfotografie die Chance geben sich zu beweisen, wenn mir seine Fotos gefallen und mich der Stil überzeugt. Die Technik sollte die Person natürlich beherrschen, das lässt sich leicht rausfinden.

Kann mich noch gut an meine erste Hochzeit erinnern. Eigentlich war ich nur Gast doch als ich den "Profi" sah war mir sofort klar, dass der nur Müll produzieren würde. Das Paar war sehr froh, dass ich fotografiert hatte und zeigte den Leuten anschließend nur meine Fotos da diese deutlich besser waren.
Habe das nie gemacht und denke es geht auch so sofern man einen guten fotografischen Blick hat und mit der Technik umgehen kann. Sollte man unsicher sein, hat man natürlich ein Problem und das Risiko alles zu versauen ist hoch.
Es kann nie schaden wenn man weiterempfohlen wird. Bislang lief es bei mir auch so, habe nie Werbung gemacht. Manchmal schon erstaunlich wie die Leute zu einem finden.
Trage immer legere Kleidung da ich Bewegungsfreiheit brauche, ein Anzug wäre absolut hinderlich. Bislang fuhr ich damit immer sehr gut und die Leute haben dafür absolutes Verständnis denn man ist ja schließlich zum Arbeiten da und diese ist durchaus körperlich anstrengend.
Was mir noch einfällt...Ein selbstbewusstes Auftreten ist sehr wichtig, so nimmt man dem Paar die Aufregung ein wenig und das lockert die Sache ein wenig auf.

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