Voigtländer 20/3.5 Color Skopar SL II Getestet an Nikon D2x
Länge: 28,8 mm | Durchmesser: 63 mm | Gewicht: 205g | Filterdurchmesser: 52 mm
Lieferumfang:
- Objektiv
- Deckel für Bajonett und Linse
- OVP Mit Garantiekarte
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Die Marke Voigtländer sollte vielen aus Analogzeiten noch bekannt sein. Wie viele Hersteller ist auch Voigtländer in den 80ern und 90ern durch verschiedene Hände gegangen. Heutzutage wird der Name für Objektive von Cosina genutzt, die vor allem klein sind und sich mit denen der Marke "Zeiss" messen sollen. Wie zu erwarten ist also das Äußere komplett aus Metall bis auf den Fokusrig, der eine dicke Gummierung für ordentliches Handling besitzt. Das Color Skopar hat auch einen Blendenring, der an den digitalen Nikon Bodies jedoch auf Blende 22 bzw. auf Blendenautomatik gestellt werden kann. Alle Stellringe laufen weich, gut dosiert und rasten, wenn nötig, sehr gut ein. Leider ist beim 20mm keine Gegenlichtblende im Lieferumfang. Die Optik gehört zu den Objektiven, die umgangssprachlich "pancake" genannt werden. Bedingt durch die Baugröße gestaltet sich das Aufschnallen des Objektives noch sehr einfach. Das Abnehmen jedoch ist etwas komplizierter, da ich es aufgrund der geringen Baugröße nicht richtig fassen konnte.
Autofokus
Dieser Punkt entfällt beim Voigtländer 20/3.5, da es ein manuell zu fokussierends Objektiv ist. Der manuelle Fokusring läuft sehr gut und die Skala auf dem Fokusring ist sehr gut aufgeteilt. Die Naheinstellgrenze liegt bei 20cm vom Sensor.
Schärfe, Kontrast, Farbe
Blende 3.5 ist als Anfangsblende für eine Festbrennweite keine besonders große Öffnung. Hier erwartet man natürlich schon bei Offenblende sehr hohe Schärfeleistung. Und tatsächlich wird man nicht enttäuscht. Schon bei Offenblende ist es vergleichsweise scharf. Abgeblendet steigert sich diese Schärfe nochmals deutlich - vor allem zu den Rändern und Ecken des Bildes hin. Farbwiedergabe und Kontrast sind bei diesem Objektiv sehr gut.
Vignettierung, Verzerrung und CAs
Da das Objektiv für 35mm Kleinbild gerechnet ist, habe ich keinerlei Vignette am DX Format der Nikon feststellen können. Chromatische Aberationen sind bei Offenblende vorhanden, jedoch nur sehr gering. Erstaunlich für ein 20mm Objektiv ist die geringe Verzerrung am 1.5er Crop, die für mich im direkten Vergleich zum AF-S 35/1,8 viel geringer ausfällt.
Fazit
Voigtländer setzt mit dieser Objektivreihe einen Fuß auf Boden, den eigentlich nur Zeiss und Pentax bedient haben: Manuelle, kleine Objektive, die optisch sehr hochwertig schon bei Offenblende sind. Auch das Bokeh ist für eine Weitwinkellinse sehr gut. Gerade die Haptik und Bauweise sind etwas besonderes auf dem Markt, das mir bis jetzt nur von Pentax Limited und älteren Nikkors bekannt ist. Optisch hat das Objektiv auf jeden Fall seine Vorzüge. Wer mit der manuellen Fokussierung leben kann und darin geübt ist, wird mit diesem Objektiv eine sehr schöne Festbrennweiten kaufen, die durch ihre Baugröße besticht.
Bilder
(durch Klicken gelangt man auf die größere Ansicht)
Nikon D2x @ 20mm @ F3.5
Nikon D2x @ 20mm @ F3.5
Nikon D2x @ 20mm @ F5.6
+ Antworten
Ergebnis 76 bis 89 von 89
- 13.09.10, 15:17 #76SM - SuperModerator
Mousewheel-Killer
Mamiya
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- 23.09.10, 12:14 #77
Canon 16-35 2.8 L I getestet an Canon 5d MK II und 350d

Länge: 103mm | Durchmesser: 83,5mm | Gewicht: 600g | Filterdurchmesser: 77mm
Lieferumfang:
+ Objektiv
+ Gegenlichtblende
+ Deckel für Bajonett und Linse
+ Garantiekarte
+ Objektivsack
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Auf den ersten Blick bemerkt man die typische Canon L Verarbeitung.
Liegt toll in der Hand, ist super Verarbeitet, am Bajonett fällt sofort die Abdichtgummierung ins Auge die besseren Schutz vor Umwelteinflüsse bieten soll.
Der Fokusring dreht sich Butterweich, die Gegenlichtblende wirkt riesig ( Was bei 16 mm am Vollformat wohl kaum vermeidbar ist).
Mich persönlich stört hier allerdings die Rundung der Gegenlichtblende, da man die Optik nicht mehr auf dieser abstellen kann.
Der Zoomring dreht sich im Vergleich zu anderen Optiken recht Leichtgängig, was aber bisher kein Problem darstellte.
Autofokus
Schnell, und Treffsicher, allerdings fietscht der Fokus bei meinem Exemplar Alterungsbedingt.
Schärfe, Kontrast, Farbe
Hier spürt man sehr deutlich den Unterschied zwischen 1,6er crop, 1,3er crop und Vollformat.
In der Mitte ist das Canon 16-35 2.8 schon ab Offenblende knack Scharf. Die Schärfe nimmt allerdings zum Rand hin immer stärker ab.
An der 5d MK II sind die Ecken bei Offenblende schon etwas weich, allerdings kann man dies durch abblenden verbessern.
Im direktem Vergleich mit dem Canon 16-35 2.8 L II hat die Version I ihre größte Schwäche, gerade die Randschärfe wurde hier in der neuen Version verbessert.
Trotz alledem liefert auch die Version I eine rundum sehr gute Leistung ab.
Was Farben und Kontrast angeht bildet das Objektiv sehr gut ab, wenn man die Gegenlichtblende abnimmt, erzeugt die Optik extrem starke Flares.
Dies nutzte ich gerne Bildgestalterisch indem ich mit Absicht die Gegenlichtblende weglasse.
Mit aufgesetzter Gegenlichtblende lassen sich die Flares allerdings meistens auf ein Minimum begrenzen.
Vignettierung, Verzerrung und CAs
Ultraweitwinkel/ Weitwinkel am Vollformat sind ein heikles Thema.
Rein Physikalisch bedingt verzerren 16 mm am Vollformat sichtbar. Das Canon 16-35 lässt sich allerdings recht ordentlich korrigieren.
Auch hier bemerkt man wieder einen Unterschied zur Version II, die Vignettierung fällt Verhältnismäßig stark aus. Aber auch hier hilft die Profilkorrektur in Lightroom.
Hier mal ein Vergleichsbild: out of cam/korrigiert
Ca´s sind kaum vorhanden.
Fazit
In diesem Bereich hat man auf dem Canon Bajonett eigentlich im Moment kaum Alternativen. Wer ein Lichtstarkes Vollformattaugliches UWW Zoom sucht kommt hier kaum herum.
Für den stolzen Preis erhält man aber auch eine 1a Optik die rundum gute Performance liefert.
Die Entscheidung zwischen Version II und I fällt hier noch schwer.
Kurz zusammengefasst ist die Version II im Thema Schärfe Vignettierung gerade an den Rändern etwas besser.
Dafür kann man auf der günstigeren Version I 77mm Filter verwenden und muss nicht die teureren Varianten für 82 mm Filtergewinde kaufen.
|

Nur als Link Achtung groß:
http://kevin.a-k-photo.de/testberichte/dom2.jpgGeändert von steini06 (07.08.11 um 23:10 Uhr)
Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es schief.
Edward A. Murphy
- 30.09.10, 22:14 #78SM - SuperModerator
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Nikon 20-35/2.8D AF Getestet an Nikon D2x
Länge: 94 mm | Durchmesser: 82 mm | Gewicht: 640g | Filterdurchmesser: 77 mm
Lieferumfang:- Objektiv
- Deckel für Bajonett und Linse
- Streulichtblende
- Objektivköcher
- OVP Mit Garantiekarte
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Bis 1999 gehörte dieses Objektiv zu Nikons "Prograde" Lineup. Das bedeutet, dass dieses Objektiv höchsten Anforderungen gerecht werden musste. Es ist daher größtenteils aus Metall gebaut. Wird kein Metall einigesetzt, wie zum Beispiel an der Streulichtblende oder beim AF-MF Schalter am Objektiv, wird zumindest hochwertiges Plastik verbaut. Die Streulichtblende ist im Inneren mit Samt zur Minderung von Reflektionen verkleidet.
Alle Verstellringe - in dem Fall auch der Blendenring - rasten weich ein und haben weder Spiel, noch wackeln sie.
Autofokus
Dieses Objektiv gehört zu den älteren Nikkors. Deswegen hat es keinen internen Motor und muss somit den Motor des Kamerabodies nutzen. Die Geschwindigkeit ist also vom Body abhängig. An der D2x ist der Autofokus extrem flink und auch sehr treffsicher. Der manuelle Fokus - sofern er über den Umschalter aktiviert wurde, lässt sich gut einstellen. Einziges Manko ist die Naheinstellgrenze: sie liegt bei 0,5m.
Schärfe, Kontrast, Farbe
Blende 2,8 ist bei diesem Objektiv relativ scharf - jedoch nur in der Mitte. Zum Rand nimmt an DX die Schärfe ab - für F2,8 aber noch akzeptabel. Wird auf Blende 4 abgeblendet wird die Mitte deutlich schärfer - die Ränder gewinnen auch deutlich an Schärfe. Auch über den Zoombereich ändert sich die Schärfe geringfügig. Wie bei seinem Nachfolger ist das 20-35 bei F2,8 am kurzen Ende schärfer als bei 35mm.
Kontrast und Farbe werden vom Objektiv sehr natürlich wieder gegeben.
Vignettierung, Verzerrung und CAs
Vignette habe ich bei diesem Objektiv eigentlich keine festellen können. Das ist auch recht plausibel, da es eigentlich für FX gerechnet wurde. Auch die Verzerrung hält sich in grenzen. Entgegen meines ersten Eindruckes ist sie bei 20mm natrülich noch vorhanden, bei 35mm jedoch komplett korrigert.
CA's hatte ich mit diesem Objektiv selbst bei glänzendem Metall (siehe Beispielbilder) sehr wenige.
Fazit
Auch wenn das Objektiv nur bis 1999 gebaut wurde und eigentlich in die Film Ära gehört, ist es heutzutage immer noch ein Empfehlung wert. Sein Nachfolger, das 17-35/2.8, ist größer, hat aber 3mm weniger am kurzen Ende und kostet dabei mindestens das Doppelte. Wer nicht unbedingt 17mm Weitwinkel benötigt, dem sei das 20-35 ans Herz gelegt. Es ist zwar ein kurzes, aber leichtes und gut abbildendes Zoom zu einem vertretbaren Preis.
Bilder
(durch Klicken gelangt man auf die größere Ansicht)

Nikon D2x @ 20mm @ F8

Nikon D2x @ 35mm @ F4

Nikon D2x @ 20mm @ F2.8Geändert von Maddix (30.09.10 um 22:16 Uhr)
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- 29.12.10, 21:53 #79Flottillenadmiral
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Sigma AF 28mm 1.8 EX DG Asp Makro getestet an Canon 1DMKIIN, Canon 50D, Canon 7D, Canon 1000D
Lieferumfang:Zitat von Sigma Objektiv AF 28mm 1.8 EX DG Asp Makro für Canon (440927) | Geizhals.at Deutschland
Brennweite: 28mm • Lichtstärke: 1:1.8 • Optischer Aufbau (Linsen/Glieder): keine Angabe • Bildstabilisator: nein • Fokussiermotor: AF-Motor • Naheinstellgrenze: 0.20m • Kleinste Blende: keine Angabe • Filterdurchmesser: 77mm • Maße (Durchmesser x Länge): 83.6x80mm • Gewicht: 485g
+ Objektiv
+ Garantiekarte
+ Gegenlichtblende
+ Deckel für Bajonett und Linse
+ Gepolsterter Objektivköcher zur Aufbewahrung
+ Bedienungsanleitung (mehrsprachig)
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Das Objektiv liegt super in der Hand und hat EX typisch eine hervorragende Verarbeitung. Die rauhe Oberfläche mag nicht jedermanns Sache sein, mir gefällt sie aber sehr gut.
Die Gegenlichtblende ist tulpenartig designed und rastet sauber ein. Allerdings muss man aufpassen, dass man sie beim Aufsetzen nicht verkantet, dies passiert leider relativ schnel. Der Fokusring läuft satt und weich.
Autofokus:
Leider hat diese Linse keinen HSM antrieb. Trotzdem geht das Fokussieren relativ schnell und geräuschlos vonstatten. Bei einem Objektiv in diesem Brennweitenbereich muss allerdings auch keine all zu großer Weg zurückgelegt werden.
Der Tubus fährt beim Fokussieren aus, die Frontlinse dreht jedoch nicht mit. Ein Polfilter kann also problemlos verwendet werden.
Schärfe:
Am 1,6x Crop (APSC) ist die Schärfe bereits bei Offenblende auch in den Rändern ganz passabel. Ab F/2.8 ist es auch am aller äußersten Rand knackscharf.
Am 1.3x Crop (APSH) muss man etwas weiter Abblenden um auch die Ränder richtig scharf zu bekommen. Die Schärfe in der Bildmitte ist jedoch auch bei Offenblende bereits schön scharf.
Farbwiedergabe:
Die Farbwiedergabe ist sehr gut. Sigmatypisch mit einem etwas wärmeren Farbton, was mir persönlich aber sehr gut gefällt.
Kontrast:
Der Kontrast ist die wohl größte Schwäche der Linse, erst bei F/5.6 ist dieser richtig gut. Dank EBV ist das aber kein Problem.
Bokeh:
Das Bokeh ist für ein Weitwinkelobjektiv recht gut, schneidet aber im Vergleich mit meinen anderen Linsen aber eher nur mäßig ab.
Vignettierung, Verzerrung und CAs:
Verzeichnungen konnte ich bisher nicht feststellen, ich habe mit dieser Linse aber auch keine Archtiektur fotografiert. Lediglich die Brennweitentypische Verzerrung sei zu erwähnen.
Die Vignettierung ist am APSC fast nicht ausgeprägt, am APSH hilft leichtes Abblenden um diese komplett verschwinden zu lassen.
Fazit:
Die Linse ist für den Preis hervorragend. Ich würde sie jederzeit dem Canon 28mm F/1.8 USM vorziehen. Das Sigma verfügt zwar über keinen Ultraschallantrieb überzeugt aber mit guter Schärfe und klasse Verarbeitung.
Bilder:
die ersten beiden leider nur als Link, da die Forenregeln keine Personenbilder zulassen: Beispielbild 1 und Beispielbild 2


- 30.12.10, 16:26 #80Flottillenadmiral
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Canon EF 70-200mm F/4.0 L USM getestet an Canon 50D, Canon 7D
Lieferumfang:Zitat von Canon Objektiv EF 70-200mm 4.0 L USM (2578A003/2578A009) | Geizhals.at Deutschland
Brennweite: 70-200mm • Lichtstärke: 1:4.0 • Optischer Aufbau (Linsen/Glieder): 16/13 • Bildstabilisator: nein • Fokussiermotor: USM • Naheinstellgrenze: 1.20m • Kleinste Blende: 32 • Filterdurchmesser: 67mm • Maße (Durchmesser x Länge): 76x172mm • Gewicht: 705g
+ Objektiv
+ Garantiekarte
+ Gegenlichtblende
+ Deckel für Bajonett und Linse
+ Wildlederbeutel zur Aufbewahrung
+ Bedienungsanleitung (mehrsprachig)
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Das Objektiv macht einen guten Eindruck. Die Oberfläche fässt sich gut an und alles in allem wirkt es sehr hochwertig verarbeitet auch wenn das Gehäuse größtenteils aus Plastik besteht. Die Yoguhrtbecherartige Gegenlichtblende ist sehr groß und innen mit Samt ausgekleidet. Sie rastet leicht ein. Leider wackelt die Gegenlichtblende etwas (ich hatte jetzt bereits 2 Modelle des 70-200mm F/4 und bei beiden war dies der Fall. Auch andere Besitzer berichten darüber), welches mir bisher bei noch keinen Objektiv der L Klasse aufgefallen ist und ich als nicht besonders wertig empfinde.
Der Fokusring ist nicht der genauste, läuft aber weich. Ebenso der Zoomring.
Autofokus:
Wie fast alle Linsen der L-Reihe von Canon (Ausnahme: Tilt/Shift Objektive) verfügt das Canon 70-200mm F/4 über einen Ultraschallmotor (USM) welcher das Fokussieren extrem schnell und lautlos vonstatten gehen lässt. Ein Eingriff in den Fokusvorgang ist dank MTF jederzeit möglich.
Der ohnehin schon sehr schnelle Autfokus lässt sich durch einen Fokusbegrenzer (1,2m - Unendlich oder 3m - Unendlich) noch beschleunigen. Der Tubus fährt weder beim Fokussieren noch beim Zoomen aus. Auch die Frontlinse dreht sich nicht. Der Einsatz eines Polfilters ist also Problemlos möglich.
Schärfe:
Ich habtte mitlerweile 2 Exemplare und beide lieferten bereits ab Offenblende knackscharfe Bilder. Abblenden braucht man bei diesem Objektiv lediglich zur Steigerung der Schärfentiefe.
Farbwiedergabe:
Die Farbwiedergabe ist sehr gut und natürlich.
Kontrast:
Auch der Kontrast ist als sehr gut zu bezeichnen und nimmt beim Abblenden nur geringfügig zu.
Bokeh:
Das Bokeh ist wahrscheinlich die größte Schwäche dieses Objektivs. Es wird schnell "hart" und unruhig.
Vignettierung, Verzerrung und CAs:
Verzeichnungen, Verzerrungen und CAs konnte ich bisher in keinster Weise feststellen.
Fazit:
Das Canon 70- 200mm L USM ist ein echter Preisknaller!! Die Schärfe ist hervorragend und der Autofokus eine Klasse für sich. Lediglich das Bokeh gibt Anlass zur Kritik.
Ich habe mir das Canon 70 - 200mm F/4 L USM als Ersatz für mein defektes 70 - 200mm F/2.8 L USM geholt, da eine Reperatur sich nicht gelohnt hätte. Der Autofokus und die Verarbeitung steht dem großen Bruder in nichts nach, lediglich in Sachen Lichtstärke und Bokeh liegt das 70 - 200mm F/4 L USM etwas zurück.
Es Überzeugt darüber hinaus auch durch sein geringes Packmaß und das angenehme Gewicht.
Bilder:



- 12.05.11, 16:52 #81
Samyang 8mm 1:3,5 Fisheye getestet an Canon EOS 500D
(baugleich bspw. Walimex)

Vorwort:
Ich selber fröhne dem Hobby Fotografie erst seit fünf Monaten, betrachte mich also noch als blutiger Anfänger und richte mich mit diesem Test auch an solche. Kritik bitte sehr gerne per PN!
Lieferumfang:
+ Objektiv (inkl. fester Gegenlichtblende)
+ Deckel für Bajonett und Linse
+ Objektivbeutel
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Woah - das trifft es ziemlich gut. Wer nur die günstigen Objektive von Canon gewohnt ist wird von dem kleinen Ziegelstein ziemlich überrascht sein. 445 Gramm in so kompakter Bauweise machen Eindruck. Erzielt wird das hohe Gewicht durch die verwendeten Materialien. Der Korpus scheint durchgängig aus Metall zu sein. Der Fokussierring lässt sich sauber bedienen und auch der Blendenring rastet gut ein. Insgesamt wirkt das Objektiv sehr wertig.
Autofokus
Nicht vorhanden. Aber das ist auch kein Problem zumindest für mich. Ich fotografiere eher Gebäude und Landschaften. Somit fokussiert man einmal auf unendlich und ist glücklich. Ansonsten ist das manuelle Fokussieren ohne Fokussierhilfe für mich etwas problematisch.
Schärfe
Ich habe das Objektiv wenig bei Offenblende getestet sondern meist auf 8 oder sogar 11 abgeblendet. Dann sind die Bilder bis in die Kanten knackscharf.
Vignettierung, Verzerrung, CAs und Flares
Vignettierungen konnte ich auf meinen Bildern nicht so massiv feststellen. Verzerrungen sind natürlich extrem, aber ohne wäre ein Fisheye wohl auch kein Fisheye.
CA's treten leider wenn sie auftreten recht extrem auf (gut zu sehen im unteren Bild an der rechten Säule). Selbiges gilt für Flares. Man muss etwas aufpassen, wie man sich zum Licht stellt, ansonsten ist das Foto nicht zu gebrauchen.
Fazit
Ich wollte ein bisschen mit einem Fisheye spielen ohne mich finanziell zu ruinieren. Deswegen habe ich für rund 250 Euro zum Samyang gegriffen und ich bin positiv überrascht. Ich glaube nicht, dass doppelt so teure Fisheye-Linsen viel bessere Bilder zaubern. Gerade als Anfänger mit Spaß an der Fotografie ist diese Objektiv sehr empfehlenswert zumal es dank 8mm die Möglichkeit bietet Gebäude vor allen anderen aufzunehmen. Man steht also vielen Leuten im Bild, hat selber aber klare Sicht. Ein ganz klarer Kauftipp von mir!
Zu beziehen ist das Objektiv am besten über ebay.
Bilder

*1955 - †2011 — dead, but never forgotten. thank you steve
Wahoooooo!
- 21.05.11, 05:34 #82Flottillenadmiral
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Tokina AT-X Pro SD 16-28 F2.8 (IF) FX Nikon Version getestet an Nikon D3/D700

Länge: 133 mm | Durchmesser: 90 mm | Gewicht: 950g | Filterdurchmesser: Kein Filtergewinde!
Lieferumfang:
* Objektiv (inkl. integrierter Gegenlichtblende)
* Deckel
* Handbuch
* Garantiekarte
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
"Tokina - built like a tank", den Spruch hört man ja öfter. Nun gut, ich wusste zwar noch nicht, dass Panzer neuerdings aus Plastik gebaut werden, aber davon mal abgesehen kann sich die Qualität schon sehen lassen. Die Ringe haben keinerlei Spiel und laufen soft und präzise. Das Bajonett ist aus Metall und besitzt eine Gummidichtung, außerdem soll im Inneren es weitere "Dichtungen" geben, was auch immer das jetzt heißen mag (genaue Angaben zur Wettertauglichkeit werden nicht gemacht). Schalter gibt es nicht, das Umschalten von AF auf MF erfolgt Tokina-typisch nur über das Herunterziehen des Fokusrings - etwas gewöhnungsbedürftig (ich finde die klassische Schalter Version irgendwie besser, da man nicht aus Versehen umstellen kann), aber daran soll es nicht scheitern, das Umschalten erfolgt jedenfalls geschmeidig. Die Haptik ist als "gut" zu bezeichnen, es handelt sich nicht um "China Feeling Billig Plastik", sondern schon um hochwertigen Kunststoff, aber man fühlt halt den Unterschied zu einer schönen Metalbody Linse. Insgesamt reicht die Qualität nicht ganz an die Nikon Pro-Linsen heran, ist aber für Dritthersteller-Verhältnisse überdurchschnittlich gut.
Autofokus:
Es gibt bei Tokina nach wie vor keinen echten Ultraschall-Fokusmotor, was einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Auch das manuelle Eingreifen in den AF ist damit weiterhin nicht möglich. Der eingebaute Micromotor (mit GMR Sensor) arbeitet zwar präzise und ist wesentlich leiser als die berüchtigten Tamron-"Kreissägen", kann es aber nicht mit einem Ring-USM/AF-S Motor aufnehmen. Bei aller Kritik muss man allerdings bedenken, dass es sich hier um ein Ultraweitwinkel-Objektiv mit einem entsprechend kurzen Fokusweg (und IF System) handelt, sodass die Geschwindigkeit des Motors hier nicht so stark ins Gewicht fällt... der Fokus ist deshalb noch ziemlich schnell. Zumindest mein Exemplar ist gut justiert und trifft präzise.
Schärfe:
In der Mitte ist die Schärfe bereits bei Offenblende über die gesamte Brennweite sehr gut, am Rand... naja, den Vergleich mit dem "galaktischen" Nikon 14-24 verliert das Tokina deutlich, aber welches Objektiv (systemübergreifend) tut das nicht? Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass es nur halb so teuer ist, liefert das Tokina aber eine sehr ordentliche Leistung ab - abgesehen von den extremen Ecken ist die Randschärfe meines Erachtens "gut". Wenn man auf F4-5.6 abblendet, wird es dann auch in den Ecken richtig schön knackig, da muss es sich dann selbst vor dem Nikon nicht mehr fürchten. Da die extremen Ecken eher wenig praxisrelevant sind, würde ich das Tokina ingesamt als voll Offenblenden-tauglich bezeichnen - so muss es sein und nicht anders.
Anmerkung: Im Netz finden sich teilweise Reviews die dem Tokina "eher nicht so tolle" optische Leistung bescheinigen, dies würde ich allerdings auf schlecht zentrierte Testexemplare schieben, von denen laut diversen Berichten offenbar so einige (viele?) im Umlauf sind... ich habe scheinbar ein gutes Exemplar erwischt.
Vignettierung, Verzerrung, CAs und Flares:
Die Kombination Ultraweitwinkel + Vollformat geht in der Regel mit einer recht starken Vignettierung einher... das Tokina überrascht hier aber mit einer sehr guten Performance. Abgesehen von der Extremeinstellung (16mm und Offenblende) habe ich keine starke Vignettierung feststellen können. Etwas Vignettierung ist über die gesamte Brennweite durchaus vorhanden, aber für UWW-Verhältnisse wirklich sehr niedrig.
Das Tokina ist - ebenfalls UWW-untypisch - selbst am kurzen Ende verzerrungsarm, ab 20mm gibt es dann eigentlich gar keine Probleme mehr. Weniger erfreulich ist allerdings, dass die Verzerrung leicht wellenförmig und damit tendenziell schwer zu korrigieren ist. Ich persönlich habe in der Praxis eigentlich noch gar kein Bild korrigieren müssen, wer allerdings Architektur o.ä. fotografiert könnte da möglicherweise ein Probleme haben.
CAs sind ebenfalls vorhanden, aber nur in kaum praxisrelevanten Maßen - auch hier gilt: Für UWW-Verhältnisse eine sehr Leistung.
Jetzt kommen wir aber zum einem Dealbreaker, den Flares... das Tokina besitzt ein großes Bulb-Frontelement, welches das Objektiv sehr anfällig für Flares macht. Ist definitiv ein Problem, muss man mit leben oder es lassen.
Fazit:
Für mich als Nikon-User stellte sich in Sachen UWW die Frage, ob man, wenn man denn schon solch eine überragende Linse wie das 14-24 im System hat, diese dann schon auch nutzen müsste, oder ob es auch eine günstigere Alternative tun würde. Da ich kein großer Weitwinkel-Freak bin und so eine UWW Linse entsprechend eher selten einsetze, habe ich mich für die letztere Variante und das Tokina entschieden. Ich habe für den halben Preis(!) kein Objektiv erwartet, dass es mit dem Nikon aufnehmen oder es gar schlagen kann, denn so ein Objektiv muss erst noch erfunden werden. Ich habe ein überdurchschnittlich gutes Objektiv erwartet, das hohe Ansprüche erfüllen kann und vielleicht auch mal dezent "Richtung Nikon schielt" - und genau das ist das Tokina.
Wer bei Offenblende zwingend maximale Schärfe bis in extremen Ecken braucht, sollte zum Nikon greifen. Wer zwingend einen Ultraschall-Fokus möchte, sollte zum Nikon oder dem Sigma 12-24 greifen. Wer einen noch extremeren Blickwinkel als 16mm möchte und ggf. auf Lichtstärke verzichten kann, sollte ebenfalls zum Nikon oder Sigma greifen. Wer sich an den Flares oder dem fehlenden Filtergewinde stört... müsste ein Vollformat UWW ohne Bulb Element finden, ansonsten haben die alle solche Probleme
Für alle anderen ist das Tokina eine sehr gute und halbwegs günstige Alternative, die ich - vorbehaltlich der ordentlicher Qualitätskontrolle - klar weiterempfehlen würde.
Bilder (klick for big):

16mm | F2.8

18mm | F2.8Geändert von L0rd_Helmchen (26.06.11 um 22:11 Uhr)
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Nikon AF-S 50mm F1.4 G getestet an Nikon D3/D700

Länge: 54mm | Durchmesser: 73,5mm | Gewicht: 280g | Filterdurchmesser: 58mm
Lieferumfang:
* Objektiv
* Deckel
* Gegenlichtblende
* Beutel
* Handbuch
* Garantiekarte
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Erster Eindruck: "Das ist aber süß
". Es handelt sich um eine sehr kleine und leichte Linse, nur etwa halb so schwer wie zum Beispiel der Konkurrent von Sigma, eher vergleichbar mit dem Canon-Pendant. Positiv fällt auf, dass trotz der niedrigen Preisklasse ein Objektivbeutel und eine Gegenlichtblende im Lieferumfang enthalten ist (kennt man nicht von jedem Hersteller *hust*). Das Nikon besteht leider vollständig aus Kunststoff, wobei es sich um hochwertigen Kunststoff und nicht um Billig-Plastik handelt. Das Objektiv wirkt insgesamt sehr solide gebaut, nichts klappert oder wackelt, weder Fokusring noch Tubus haben Spiel. Der Fokusring läuft allerdings etwas "trocken", nicht besonders schlimm, aber da hat man (auch für 300€) schon geschmeidigeres gesehen. Das Bajonett ist aus Metall und besitzt einen Dichtungsring, weitere Dichtungen sind allerdings nicht vorhanden. Insgesamt ist die Qualität bis auf den Fokusring sehr ordentlich, nichts was einen vom Hocker reißt, aber für den Preis in Ordnung.
Autofokus:
Zuerst das positive: Das Objektiv besitzt einen AF-S Ultraschallmotor, der Fokus läuft somit flüsterleise ab und manuelles Eingreifen ist jederzeit möglich.
Das Problem: Es ist trotzdem verhältnismäßig lahm. Warum auch immer, aber diese Linse macht dem AF-S keine Ehre und hinkt hinter dem stangengetriebenen Vorgänger sogar etwas zurück. Schlecht ist der AF deswegen nicht, aber in actionreichen Situationen kann das schon etwas stören. Von dem Wechsel von Stangenantrieb auf Ultraschall hätten sich die meisten sicherlich besseres erhofft.
Präzision ist zumindest mit einem guten AF-Modul in der Kamera kein Problem, mein Exemplar war ordentlich justiert und traf sehr zuverlässig.
Schärfe:
Bei Offenblende ist das Nikon doch ein klein wenig schwach auf der Brust, die Schärfe ist nicht optimal und auch der Kontrast ausbaufähig. Wobei diese Leistung nicht wirklich schlecht ist, aber eben auch nicht toll. Insgesamt würde ich das Nikon als "unter Einschränkungen Offenblenden-tauglich" betiteln. Abgeblendet auf F2+ wird es dann richtig gut, in der Mitte wie am Rand sehr gute Leistung.
Vignettierung, Verzerrung, CAs und Flares:
Vignettierung ist leider vorhanden, am Vollformat sogar stark. Abgeblendet auf F2 wird es etwas besser, wirklich gut aber erst ab F2.8+. Dies ist für lichtstarke Festbrennweiten allerdings ziemlich normal und somit nicht als großer Kritikpunkt zu werten.
Verzerrung ist auch am Vollformat höchstens minimal vorhanden, jedenfalls nicht relevant.
CAs sind ebenfalls nur minimal vorhanden, ebenfalls nicht relevant. Flares sind kein Problem.
Fazit:
Für 300€ ist das Nikon sicherlich eine Linse, die man sich auf jeden Fall mal anschauen sollte und einen günstigen Einstieg in die lichtstarke Festbrennweiten-Welt ermöglicht. Zu bemängeln ist die Fokusgeschwindigkeit und eventuell der Fokusring, ansonsten liefert die Linse für den Preis ordentlich ab. Die Verarbeitungsqualität ist gut, auch die optische Leistung kann sich alles in allem durchaus sehen lassen und ist etwas abgeblendet gar exzellent. Wer auf der Jagd nach der möglichst besten Offenblenden-Schärfe ist, wird aber möglicherweise enttäuscht werden. Wobei man hier fairerweise anmerken muss, dass die teureren Alternativen von Sigma und Zeiss bei dem Thema auch keine Bäume ausreißen. Insofern sei das Nikon grundsätzlich durchaus jedem Nikon-User auf 50er Suche ans Herz gelegt, ob die Alternativen möglicherweise eine bessere Wahl wären, ist in diesem Fall sicherlich ganz und allein subjektiv.
Bilder:

F2

F2Geändert von L0rd_Helmchen (15.11.11 um 18:39 Uhr)
- 02.06.11, 15:35 #84
EF 100mm 2.8 Makro USM
Gestestet an der EOS 50D

Länge: 119,0mm | Durchmesser: 79,0mm | Gewicht: 600g | Filterdurchmesser: 58mm
Lieferumfang:
+ Objektiv
+ Garantiekarte
+ Deckel für Bajonett und Linse
Die Gegenlichtblende muss zusätzlich erworben werden.
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Das Objektiv wirkt sehr wertig. Es ist aus griffigem Kunststoff hergestellt. Der Fokussiering ist ausreichend groß und lässt durch seinen gut angepassten Widerstand eine präzise Fokussierung zu. Auch die zwei Schalter (AF/MF und AF-Weitenregulierung) rasten satt ein. In Sachen Haptik und Verarbeitung hat mich das Objektiv voll überzeugt.
Autofokus
Der Autofokus ist sehr leise. Es ist zwar einen Canon USM, jedoch ist die Geschwindigkeit aufgrund des langen fokussierweges etwas langsamer. Stellt man den Schalter am Objektiv auf den Fernbereich um, beschleunigt sich der Vorgang jedoch deutlich. Für Sport würde ich das Objektiv also nur bedingt empfehlen.
Schärfe, Kontrast, Farbe
Das EF 100mm 2.8 Makro USM ist schon bei Offenblende scharf, beim abblenden nimmt die Schärfe nochmals etwas zu. Die Farben und Kontraste sind gut - nicht zu übersättigt aber auch nicht flau.
Vignettierung, Verzerrung und CAs
Störende Vignettierungen und Verzerrungen konnte ich bisher nicht feststellen. CAs sind in Extremfällen erkennbar, halten sich aber in Grenzen.
Fazit
Das EF 100mm 2.8 Makro USM ist ein sehr gutes Objektiv für den Makroeinstieg. Man ist aufgrund des relativ relativ flotten USM nicht nur auf Makro's beschränkt und kann es auch mal für das eine oder andere Portrait verwenden. Auch der Preis ist für die gebrachte Leistung (das 100L 2.8 soll die gleiche optische Leistung haben) sehr gut.
Klare Kaufempfehlung!
Bilder

Blende f/5 - freihand

Blende f/2.8Geändert von be! (02.06.11 um 15:44 Uhr)
- 13.06.11, 23:08 #85Flottillenadmiral
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Sigma AF 12-24mm 4.5-5.6 EX DG Asp HSM IF Nikon Version getestet an Nikon D3/D700

Länge: 100 mm | Durchmesser: 87 mm | Gewicht: 615g | Filterdurchmesser: Kein Filtergewinde, mit Aufsatz 82mm (schränkt Blickwinkel auf 24mm ein), rückseitige Fassung für Gelatinefilter
Lieferumfang:
* Objektiv (inkl. integrierter Gegenlichtblende)
* Filteraufsatz (schränkt Blickwinkel auf 24mm ein)
* Deckel
* Handbuch
* Garantiekarte
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Vergleicht man das Sigma mit den (mehr oder weniger direkten) Konkurrenten von Nikon und Tokina, wirkt es geradezu klein und leicht, obwohl es immer noch ein ordentlich Brummer ist. Wie auch das Tokina ist das Sigma 12-24 leider komplett aus Kunststoff gebaut, wobei es sich um hochwertigen Kunststoff handelt. Die Linse wirkt sehr stabil, alles sitzt fest und macht einen ziemlich massiven Eindruck, das Bajonett und der Filteraufsatz sind aus Metall. Dichtungen gibt es leider keine, nicht mal am Bajonett - schade. Ebenfalls verzichtet Sigma auf einen AF-Schalter, das Umschalten auf manuellen Fokus kann somit ausschließlich über die Kamera erfolgen, was für meine Begriffe jedoch nicht schlimm ist. Der Fokusring läuft sehr smooth, der Zoomring ist schon ein wenig schwergängig, aber nicht dramatisch.
Zum Thema Haptik... hier scheiden sich wohl die Geister. Typisch für die älteren "EX" Objektive von Sigma besitzt das 12-24 ein Finish aus einer angerauten Oberfläche, die sich leicht "pelzig" anfühlt. Ich persönlich empfinde das nicht als hochwertig, sondern eher als störend. Dazu kommt, dass diese Oberfläche erfahrungsgemäß alles andere als robust ist und sich leicht abreibt, weswegen ich den Sinn hinter diesem Finish nicht ganz erkennen kann. Im Endeffekt sicherlich Ansichtssache, aber so völlig allein scheine ich da mit meiner Meinung nicht zu stehen, denn bei den jüngsten "EX" Objektiven hat Sigma auf dieses Finish verzichtet und wieder auf "normale" Oberflächen gesetzt.
Von dieser subjektiven Sache einmal abgesehen, bietet das Sigma insgesamt aber doch recht gute Qualität. Nicht ganz auf dem Niveau der Konkurrenz, aber ordentlich.
Autofokus:
Das Sigma besitzt einen Ultraschallmotor, in Kombination mit dem IF System und einem UWW-typisch kurzen Fokusweg ergibt sich eine exzellente Fokusgeschwindigkeit. Da es sich um einen "echten" Ring-Ultraschallmotor handelt, ist der Fokus nicht nur leise und schnell, es kann auch jederzeit manuell in den AF eingegriffen werden. Zumindest mein derzeitiges Exemplar ist ordentlich justiert und trifft recht präzise.
Schärfe:
Am Vollformat ist das Sigma in der Mitte auch bei Offenblende über die gesamte Brennweite schon ganz gut scharf, die Ränder sind jedoch schwach, somit ist die Linse leider nur eingeschränkt Offenblenden-taugluch. Durch Abblenden auf ~F8 steigert sich die Schärfe in der Mitte auf ein sehr gutes und am Rand auf ein gutes Niveau. Die Ecken bleiben aber leider auch stark abgeblendet schwach, dies ist offenbar der optischen Konstruktion geschuldet.
Vignettierung, Verzerrung, CAs und Flares:
UWWs an Vollformat sind typischerweise von einer recht starken Vignettierung betroffen, das Sigma stellt hier leider keine Ausnahme dar, zumindest was die Extremeinstellung ~12mm angeht. Bei Offenblende ist die Vignettierung wirklich heftig und auch bei Abblenden auf F8 ist immer noch eine deutliche Abschattung vorhanden, hier muss sehr häufig per Software korrigiert werden. Ab ~20mm nimmt die Vignettierung spürbar ab, bei 24mm ist sie am schwächsten, aber immer noch sichtbar. Insgesamt also keine Glanzleistung des Sigmas.
Anders sieht es beim Thema Verzerrung aus. Trotz des riesigen Blickwinkels ist das Sigma schon bei 12mm erstaunlich gut korrigiert und zeigt nur eine relativ geringe Verzeichnung. Ein bisschen manuelle Korrektur kann durchaus notwendig sein, aber in Anbetracht der 12mm Brennweite ist das eine ausgezeichnete Leistung. Ab ~20mm ist das Sigma sogar nahezu verzerrungsfrei. Hier liegt definitiv eine große Stärke der Linse.
CAs sind hingegen leider wieder recht stark ausgeprägt und bedürfen in vielen Situationen einer Software-Korrektur.
Desweiteren gilt, genau wie bei der Konkurrenz: Auch das Sigma besitzt ein großes Bulb-Frontelement, welches das Objektiv sehr anfällig für Flares macht - leider allgemein ein Problem bei Objektiven dieser Art.
Fazit:
Randschärfe, Vignettierung, CAs, Flares, Haptik (subjektiv)... das Sigma 12-24 hat einige Kritikpunkte, dazu ist es auch noch lichtschwach. Letztlich muss man all diese Dinge aber in Relation zu der gewaltigen Brennweite sehen und dann feststellen: Es gibt derzeit nichts vergleichbares. Sicherlich ist die Konkurrenz in manchen Dingen besser und lichtstärker unterwegs, aber diesen Blickwinkel bietet sonst niemand. Insofern bleibt festzuhalten, dass dieses Objektiv einfach "extrem" ist und entsprechend seine Liebhaber und seine Gegner finden wird, eine Empfehlung für jedermann lässt sich denke ich nicht aussprechen. Bleibt noch anzumerken, dass Sigma bereits einen überarbeiteten Nachfolger, das 12-24 II, angekündigt hat. Diese Linse war zum Zeitpunkt des Reviews leider noch nicht erhältlich, aber eventuell hat sich dort etwas getan, sodass ein geneigte Käufer darauf mal einen Blick werfen sollte.
Bilder:

24mm | F8

12mm | F4.5Geändert von L0rd_Helmchen (04.07.11 um 14:26 Uhr)
- 25.06.11, 11:25 #86
Tamron AF 70-300mm 4-5,6 SP DI VC USD (Getestet an Canon EOS 1100D)

Länge: 142.7mm | Durchmesser: 81,5mm | Gewicht: 765g | Filterdurchmesser: 62mm
Lieferumfang:
* Objektiv
* Deckel
* Gegenlichtblende
* Handbuch
* Garantiekarte
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Erster Eindruck WOW das Objektiv ist echt schon nen ordenliches Rohr. Obwohl es großteils aus stabiles Plastik ist macht es ein mehr als stabilen Eindruck,
die Ringe für Zoom und Fokus sind mit geriffelten Gummi belegt was das bedienen präzsie und angenehm macht. Das Objektiv liegt gut in der Hand
allerdings muss Ich dazu sagen das dort schon das geringe Gewicht der Kamera (1100D) etwas stört da kann das Objektiv aber nichts für
Autofokus:
Der Ultraschall Fokus Motor ist extrem leise und dazu noch ziehmlich schnell (Hier muss ich allerdings dazu sagen ich hab als vergleich nur meine Kit Scherbe die einen relativ langsamen und lauten Fokus hat...).
Dank dem USD kann man auch jederzeit Manuell in den Fokus mit eingreifen was ich Persönlich schon echt klasse finde
zusammengefasst kann man sagen der Fokus ist Schnell, Präzise und schön leise.
Schärfe:
Bei Offenblende ist schon eine gute Schärfe vorhanden allerdings würde ich lieber 1-2 Blendstufen ablenden aber die Offenblende taugt meiner meinung schon ganz gut
Vignettierung, Verzerrung, CAs und Flares:
Vignettierung konnte ich bei den ersten paar Testfotos nicht wirklich feststellen...(vllt seh ich das auch einfach nicht^^) auch sonst konnte ich nichts Negatives festellen
(meine bescheidene Hobby knipser meinung
).
Fazit:
Also für die ~340€ für ein Tele in dem Brennweiten bereich kann man echt nichts falsch machen
Was besseres wird man in der Preisklasse nicht finden.
Ich kann es jedem Hobby Fotografen der sich ein Tele zulegen will und keine 500+ Euro zahlen will nur empfehlen.
Bilder:
259mm 1/200 f/5,6 ISO200

70mm 1/80 F/4 ISO200

(Mehr Testbilder werden nachgereicht. Wer Rechtschreibfehler findet einfach PN oder für sich behalten...)Geändert von The Killer (28.06.11 um 12:34 Uhr)

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- 07.09.11, 12:31 #87Forenleitung
Nacktschnecke
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Sigma 50mm F2.8 EX DG Makro
Getestet an Canon EOS 40D und 5D
Die günstigste Makrolinse mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1 auf dem Markt.
Lieferumfang:
+ Sigma 50mm F2.8 EX DG Makro
+ Garantiekarte
+ Passende Gegenlichtblende
+ Deckel für Bajonett und Linse
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Je nach dem welche anderen Objektive man gewöhnt ist, kann das Sigma zunächst recht billig wirken. Es ist sehr leicht (315g lt. Hersteller) und besteht aus Plastik, welches zwar angeraut ist und subjektiv angenehm in der Hand liegt, jedoch nicht so gut wie zum Beispiel das Sigma 28/1.8 Makro oder das Tamron 90/2.8 Makro.
Die Verarbeitung ist ebenfalls eher durchschnittlich, v.a. der Tubus macht ausgefahren nicht den besten Eindruck.
Der Fokusring ist sehr leichtgängig und hat einen selbst für Makros sehr weiten Weg, es lässt sich jedoch nach etwas Eingewöhnung prima mit ihm manuell Fokussieren.
Autofokus
Der Autofokus des Sigma ist, wie schon der komplette Name des Objektivs schließen lässt, kein HSM. Der oben bereits erwähnte lange Fokusweg ergibt sein übriges, so dass der AF insgesamt sehr langsam und träge erscheint, wenn das Objektiv tatsächlich den ganzen Weg absuchen muss. Es ist daher sehr zu empfehlen entsprechend vor zu fokussieren. Zum Glück hat Sigma dem Objektiv zudem einen Begrenzer spendiert. Damit lässt es sich auch bei Nicht-Makros angenehm arbeiten.
Die Lautstärke hält sich subjektiv in Grenzen, sie ist etwas hochfrequent, jedoch nicht störend und auch nicht besonders Laut.
Die Treffsicherheit ist auch sehr gut, bisher konnte ich keinen Fehlfokus entdecken, den ich nicht auf mein Unvermögen zurückführen konnte.
Schärfe, Kontrast, Farbe
Die Schärfe ist schon bei Offenblende ziemlich gut!
Abgeblendet (wie bei Makros ohnehin üblich) steigert sich diese Schärfe noch, insgesamt bin ich sehr überrascht und vor allem zufrieden damit!
Die Farbwiedergabe ist meiner Meinung nach sehr angenehm. Oft liest man von dem Begriff "Sigma-Typisch" und ich würde sagen, dass das auch auf das 50er zutrifft.
Der Kontrast könnte vielleicht etwas höher sein, das ist jedoch Geschmackssache; ich helfe meistens per EBV etwas nach.
Vignettierung, Verzerrung, CAs und Bokeh
Am Vollformat ist eine Vignettierung bei Offenblende vorhanden, leicht abgeblendet verschwindet sie bereits, am Crop ist sie ohnehin zu vernachlässigen, würde ich behaupten.
Die Verzerrung ist makro-typisch kein Thema.
CAs konnte ich keine entdecken.
Das Bokeh gehört zudem sicherlich zu den Stärken der Linse, insgesamt eine sehr weiche, cremige Wiedergabe - im Vergleich zum EFs 60/2.8 meiner Meinung nach deutlich besser.
Fazit
Ein 1:1-Makro mit ordentlicher Abbildungsleistung gebraucht für deutlich unter 200€?
Ich muss zugeben, dass ich anfangs sehr skeptisch war. Dieser Preis ist nur durch alte, voll-manuelle, adaptierte Lösungen schlagbar.
Aber dann habe ich doch zugegriffen und wurde vollends überrascht. Das Sigma bietet eine tolle Leistung, gespart wurde hier höchstens etwas an der Verarbeitung.
Die Schärfe passt, der AF trifft und das Bokeh gefällt mir sehr gut. Was will man mehr?
Daher spreche ich dem Objektiv meine Empfehlung aus. Gerade, aber nicht nur, aus P/L-Sicht ist es sicherlich eine Alternative am Crop zu den 60mm-Varianten von Tamron und Canon.
Am Vollformat steht es ohnehin recht konkurrenzlos da; die erwähnten 60er sind nicht für das VF geeignet (auch wenn das Tamron mechanisch kompatibel ist) und das 50/2.5 Makro von Canon kann ohne Zwischenringe nur einen Abbildungsmaßstab von 1:2 darstellen.
Bilder
Die Bilder wurden in RAW aufgenommen, dann mit Camera Raw entwickelt.
Das letzte Bild ist ein nicht nachgeschärfter 100%-Crop des vorletzten Bildes.
- 16.02.12, 19:54 #88
Nikon AF Fisheye Nikkor 10.5mm 1:2,8G DX getestet an Nikon D7000

Länge: 62,5 mm | Durchmesser: 63,0 mm | Gewicht: 300 g | Filterdurchmesser: Kein Filtergewinde, rückseitige Fassung für Gelatinefilter
Lieferumfang:
* Objektiv (inkl. integrierter Gegenlichtblende)
* Deckel
* Objektivbeutel
* Handbuch
* Garantiekarte
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Das Objektiv macht einen zierlichen Eindruck, der Durchmesser ist kaum größer als der Durchmesser des Bajonettanschlusses. Es wiegt nur 300 g, was sich aber zusammen mit der kleinen Größe trotzdem noch "massiv" und nicht nach Plastik-Leichtbauweise anfühlt. Die Verarbeitung ist sehr gut, es wackelt nichts was natürlich auch der festen Gegenlichtblende und dem nicht vorhandenen Zoommechanismus zu verdanken ist. Die Oberfläche besteht aus dem typischen, leicht angerauten Plastik. Der Fokusring fühlt sich für ein AF-Objektiv ohne USM ganz gut an, ganz leicht gedämpft und nicht klapprig. Der Frontdeckel besteht aus Plastik und wird einfach über die Geli geschoben. Er sitzt zwar nicht so locker wie man manchmal im Internet liest, aber gegenüber einem normalen Deckel, der sich am Filtergewinde festhält, kann man so einen Deckel natürlich schon etwas einfacher verlieren.
Autofokus:
Das Objektiv hat einen gewöhnlichen Stangen-AF, man kann also nicht manuell eingreifen ohne den AF an der Kamera abzuschalten, und der Ring dreht sich beim AF-betrieb mit. Der Fokusweg ist sehr kurz und die AF-Geschwindigkeit entsprechend sehr schnell. Von unendlich bis 0,14 m braucht es etwas weniger als eine viertel Umdrehung des Fokusrings. Beim Fokussieren verlängert sich das Objektiv nicht, nur die vordere Linsengruppe bewegt sich vor und zurück.
Schärfe:
Die Schärfe ist schon bei Offenblende sehr gut. Auch bis in die Ecken bleibt das Bild scharf. Das Objektiv ist damit absolut offenblendtauglich. Bei Nahaufnahmen kann man aufgrund der Nahgrenze von 0,14 m (Abbildungsmaßstab 1:5) und F2,8 auch sowas wie ein Bokeh erzeugen
, was sogar ganz ansprechend aussieht.
Vignettierung, Verzerrung, CAs und Flares:
Vignettierung ist bei F2,8 vorhanden und man kann sie auch auf normalen Aufnahmen sehen, z.B. wenn man viel Himmel bis in die Ecken im Bild hat. Bei F4 ist sie schwächer, bei F5,6 kaum noch zu sehen und bei F8 weg. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Vignettierung nicht so stark ist dass sie einem direkt ins Auge springt, zumal man bei einem Fisheye-Bild meistens so viele Bereiche mit unterschiedlichen Helligkeiten auf dem Bild hat, dass die Vignettierung darin untergeht. Außerdem ist sie leicht per Software zu korrigieren.
Die Verzerrung ist natürlich extrem und auch so gewollt
CAs sind vor allem im Randbereich und bei starken Kontrasten deutlich zu sehen, hier muss man per EBV nachhelfen. Auch durch abblenden werden sie leider nicht besonders stark reduziert.
Flares konnte ich bis jetzt noch keine entdecken.
Fazit:
Das Nikon 10,5 mm Fisheye leistet sich kaum Schwächen. Es ist natürlich ein sehr spezielles Objektiv, und es gibt auch einige günstigere Alternativen. Dafür hat das Nikon Fisheye Autofokus, ist schön scharf schon bei F2,8 und sehr gut verarbeitet.Geändert von BBB (04.03.12 um 19:18 Uhr) Grund: UPDATE + Samples
- 26.02.12, 15:00 #89Obergefreiter
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Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Getestet an Nikon D5100
IMGP0263.jpg
Ein sehr gutes 70-300mm Zoom für Hobbyfotografen, die sich nicht das 70-200mm f:2,8 leisten wollen und trotzem eine Tele wollen.
Lieferumfang:
Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR,
LC-67 Frontdeckel (67 mm),
Rückdeckel (LF-1),
Gegenlichtblende HB-36,
Weichtasche CL-1022
Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
Das Nikkor hat ein angenehmes Gewicht und liegt somit samt Kamera gut in der Hand. Es ist aus wertigem Kunststoff gefertigt und kommt somit nicht billig rüber. Es lässt sich sehr gut ausfahren und die Gummierung fasst sich wertig an.
Autofokus
Das Objektiv besitzt einen Ultraschallmotor (bei Nikon SWM genannt(bei allen AF-S Objektiven vorhanden)) und fokussiert somit schnell. Der Autofokus fokussiert in jeder Brennweite ausgesprochen zügig und trifft sehr zuverlässig.
Schärfe
Das Nikon ist jetzt zwar kein Offenblendwunder, doch durch die Tele Brennweite zaubert es auch bei kleinerer Blendenöffnung ein superweiches Bokeh. Das Objektiv ist im allgemeinen sehr scharf und nutzt die Auflösung des 16 Megapixel Sensors der D5100 voll aus.
Farbwiedergabe
Die Farbwiedergabe des Nikkors ist sehr naturgetreu und kräftig.
Vignettierung, Verzerrung und CAs
Ich konnte bei diesem Objektiv kaum Vignettierung feststellen und die CA's sind im Vergleich mit meinem Sigma 17-70mm Objektiv sogut wie nicht vorhanden.
Das Objektiv zeigt, der Brennweite entsprechend, wenig Verzerrung. Doch bei 300mm sind sie sichtbarer als z.B. bei 70mm. Dies lässt sich jedoch prima in den Adobe Programmen durch die Objektivkorrektur korrigieren
Fazit
Das Nikon ist ein prima Objektiv für Leute mit kleinem Geldbeutel, die sich trotzdem ein Tele leisten wollen. Es ist kompatibel mit allen FX und DX Nikons und zeigt eine hervorragende Bildqualität.
In meiner Fototasche ist es immer dabei und für Portraitaufnahmen ist es ebenfalls sehr gut geeignet.
Bilder
_DSC0049b_1600x663.jpgDSC_0025b.jpg
dsc0195b_1600x1190.jpgDSC_0086b.jpgGeändert von iToms (26.02.12 um 21:11 Uhr)
CPU: AMD FX-6100 - RAM: 8GB Corsair Vangeance LP - Board: Asus M5A990X - Grafikkarte: nVidia 8800GT - OS: Windows 7
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Sigma AF 17-70mm F2.8-4 DC MACRO OS HSM, Canon | ?????? - ???????????? ? ??????????? | ???? ?????????? ?????????? iNetGiant ??????
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