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Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
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    Standard Produktfotografie

    HI,
    ich mache ab und zu mal Fotos für Kunden, meist, um sie auf Websites zu nutzen, aber auch Drucke größeren Formats kommen vor....Auf Kappaline aufgezogene Bilder im Foliendruck für Aufsteller usw......und da die Sache mir mehr und mehr Spaß macht, abgesehen davon, daß die Budgets meiner Kunden meist weder Bildagenturen noch Profifotografen hergeben, möchte ich da von der "Knipse" weg und eine etwas professionellere Lösung andenken.

    Was ich gerne hätte wäre folgendes:

    - die Möglichkeit, das Sucherbild live auf nem PC / TFT zu sehen, um die Bildkomposition & Ausleuchtung besser beurteilen zu können (kleine Lichtreflexe usw)
    - ext. Blitze per Funk auslösen

    Ansonsten bin ich eher engagierter Einsteiger, Qualität ist natürlich umso mehr - umso besser, aber Details wie "Haptik" oder "Serienbildgeschwindigkeit" sind erstmal nicht die priorität. Eher hochwertige Aufnahmen in kontrollierter Umgebung und im Nahbereich, Stichwort "Styrocube" usw. sowie manchmal bei Kunden nen paar "Stimmungsaufnahmen".

    Momentan muß ich mit einer Ixus 100ls vorlieb nehmen, daher kann ich z.b. keine ext. Blitze nutzen, was doof ist und mich auf improvisierte Nutzung von Lampen beschränkt. Ansonsten ist die für Macros gar nicht soo übel, naja. Also eine DSLR soll her. Können z.B. die EOS 550D / 600D das Sucherbild direkt auf einem PC wiedergeben? Ich las da was von einer Fernsteuerungssoftware für die EOS - gibt es da vergleichbares bei den anderen Herstellern? Oder Universal-Software?

    1. Was willst Du fotografieren?

    Produkte / "bei Kunden vor Ort" / aus Spaß alles Mögliche (ist nicht Priorität!)



    2. Welche Größe soll die Kamera haben?

    egal, hauptsächlich warscheinlich Stativ

    3. Gibt es besondere Anforderungen oder Ausstattungswünsche?

    s.o.

    4. Falls vorhanden: Was war an der alten Kamera (welche?) besonders gut oder eben nicht gut genug?

    nicht gut - Ausstattung und generelle Qualität

    5. Hast Du schon Kameras in der engeren Auswahl?

    Nein


    6. Wieviel willst Du für die Kamera ohne Zubehör ausgeben?

    je nachdem, so billig wie möglich, so teuer wie nötig



    Danke schonmal für alle Tipps und Gruß,
    MM2


    P.s. ach ja, eine für meine Zwecke passende Linse wäre natürlich auch gut als Empfehlung...
    Geändert von maxmueller2 (23.09.11 um 16:35 Uhr)

  2. #2
    Moderator Avatar von emissary42
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    Mal ein paar Denkansätze für das nötige Equipment:

    1) DSLR - Relativ offensichtlich, ein Einsteigermodell sollte reichen.

    2) Objektive - Unabhängig von der Größe der Motive ist ein kurzes Macro ein guter Anfang. Warum? Sehr gute Abbildungsleistung bei allen Blenden, frei von Verzeichnungen, geringe Randabschattung bei üblichen Aufnahmedistanzen

    3) Aufnahmetisch - Größe je nach Anforderungen. Generell gilt, je größer desto vielseitiger. Allerdings sind kleinere Tische leichter auszuleuchten, natürlich günstiger und brauchen weniger Stellfläche.

    4) Blitze - Es müssen nicht immer Studioblitze sein. Im Strobisten Thread wird man dir sicherlich weiterhelfen und bei Bedarf eine Alternative aus Systemblitzen mit Triggern näher erläutern.

    5) Lichtformer - Unverzichtbar. Softboxen mit/ohne Grid oder für den Anfang wenigstens Schirme.

    Wenn du ohnehin vor hast auf dem Stativ zu fotografieren, würde ich auf die Möglichkeit das Sucherbild live zu streamen nichts geben. Du hast ja alle Zeit der Welt Bildausschnitt, Fokus und Belichtung zu konfigurieren. Die geschossenen Bilder zusätzlich auf einem Video/HDMI Anzeigegerät darzustellen, sollte eigentlich jede moderne Kamera beherrschen.

  3. #3
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    HI,
    schonmal danke für die Tipps.

    1) jo, für den Anfang denke ich das auch.

    2) ok, ich nehme an, es gibt für Nikon / Canon jeweils entsprechende Lösungen...wo liegen die so preislich, wenn ich da nicht unbedingt sparen will?

    3) Da habe ich igentlich schon ganz gut improvisiert

    4) Danke für den Tipp

    5) auch da habe ich improvisiert, Lampen mit Papierschirmen usw. - aber das ist auf Dauer nervig. Problematik hat sich mir aber schon in etwa erschlossen durch ausprobieren, und momentan experiemtiere ich mit Sachen wie dem styrocube usw.

    6) Naja, das hätte ich halt gerne - wie läuft das denn so bei Nikon? Software?


    Eine neue Frage habe ich - im Netz (naja, wie das halt immer so ist "im Netz") las ich davon, daß die Nikons tendenziell grundsätzlich etwas weniger bzw. gefälligere Störungen / Rauschen aufweisen......ich meine damit z.B. den Fall, man würde eine quasi einfarbige, aber leicht strukturierte Fläche aufnehmen, z.B. Sand oder eine verputzte Wand, und diese dann in PS etwas extremer verbiegen - wo würde man eher, sagen wir mal...."auffällige Pixel" sehen, Canon oder Nikon? Ich meine in etwa sowas wie - im Extremfall - eine schekkigkeit / eine Zerfaserung der homogenen Fläche bei starker änderung der Farbkanäle usw.

    oh man, schwer zu beschreiben, ich kenne das von meiner Knipse, abgesehen von den jpg Artefakten tritt das z.B. auf, wenn eine Flasche farblich getunt wird, aber ein Papieretikett hat, welches dann auf einmal fleckig wird oder einzelne Pixel aufweist, die dann bunt heraus stechen usw.

  4. #4
    Oberleutnant zur See Avatar von mle|Anubis
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    1. nicht nur canon und nikon. Auch Pentax/Sony bieten hier entsprechendes.

    2. Es gibt entsprechende optiken für jedes System. Einerseits gibt es die der hersteller selbst aber auch die Optiken der Dritthersteller wie Sigma und Tamron sind einen blick wert. Canon 50mm Macro, Tamron 60mm Macro, Sigma 50mm Macro, Pentax 50mm macro, pentax 35 lmtd Macro, nikon 60 mm Makro, ...
    Preisspanne zwischen 250 und 450€ und das tolle an den Makros ist, dass eigentlich alle klasse sind und man mit keinem wirklich etwas falsch macht.

    und die Untescheide zwischen den Herstellern sind minimal was die Bildqualität angeht. Für das gleiche Geld bekomme ich jeweils etwa das gleiche. Nimm die Kameras in die Hand und schaue welche dir am besten in der Hand liegt. Der minimale Qualitätsunterschied ist zu vernachlässigen in dieser Geräteklasse. Dir wird niemand sagen können nimm nikon/Canon/... weil sie eindeutig besser ist. Jeder Hersteller hat sein Geschmäckle wodurch es zur reinen Geschmacksfrage wird.

  5. #5
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    Avatar von Maddix
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    Zitat Zitat von maxmueller2 Beitrag anzeigen
    - die Möglichkeit, das Sucherbild live auf nem PC / TFT zu sehen, um die Bildkomposition & Ausleuchtung besser beurteilen zu können (kleine Lichtreflexe usw)
    - ext. Blitze per Funk auslösen
    Ok, die erste Sache kann ich gut verstehen. Das ist immer eine große Hilfe, wenn man sieht, wie das Licht genau fällt etc.
    Die 2. Sache kann ich nicht wirklich verstehen. Wenn du eh leblose sachen hast und auch alle Zeit der Welt (Stativ), warum nimmst du dann keine "Hotlights". Also Dauerlicht? Die kannst du deutlich billiger bekommen und die sind auch - naja - "performanter". Ich habe eine zeit lang als Produktfotograf gearbeitet bzw. mache das immer noch. Einen Blitz halte ich nicht für alles angebracht. Der muss ja auch wieder nachladen. Mit Dauerlicht hast du dieses "Problem" nicht. Natürlich hast du dann das Problem, dass du diese nur begrenzt regeln kannst.

    Ich denke, hier gibt 2 Möglichkeiten:
    1. eine neue Einsteigerkamera kaufen. Die wird viele Features, die du haben willst haben (wie z.b. Bild direkt auf dem PC anzeigen lassen), jedoch denke ich ist die Bildqualität da nicht so optimal.
    2. eine gebrauchte ältere High-End Kamera kaufen. Ich rede dann da von EOS 5D oder Nikon D2x. Die machen gerade auf ISO100 unglaublich detaillierte Bilder. Nachteil: das Rauschverhalten ab ISo200 ist grässlich und der TFT ist nicht so gut bzw. hast du dann auch das Problem, dass du die Bilder nicht direkt auf dem PC anzeigen lassen kannst*.

    * -> bei der D2x auch eher relativ - da geht das nach dem Schießen des Fotos mit einem Mac.

    Zitat Zitat von maxmueller2 Beitrag anzeigen
    Eine neue Frage habe ich - im Netz (naja, wie das halt immer so ist "im Netz") las ich davon, daß die Nikons tendenziell grundsätzlich etwas weniger bzw. gefälligere Störungen / Rauschen aufweisen......ich meine damit z.B. den Fall, man würde eine quasi einfarbige, aber leicht strukturierte Fläche aufnehmen, z.B. Sand oder eine verputzte Wand, und diese dann in PS etwas extremer verbiegen - wo würde man eher, sagen wir mal...."auffällige Pixel" sehen, Canon oder Nikon? Ich meine in etwa sowas wie - im Extremfall - eine schekkigkeit / eine Zerfaserung der homogenen Fläche bei starker änderung der Farbkanäle usw.

    oh man, schwer zu beschreiben, ich kenne das von meiner Knipse, abgesehen von den jpg Artefakten tritt das z.B. auf, wenn eine Flasche farblich getunt wird, aber ein Papieretikett hat, welches dann auf einmal fleckig wird oder einzelne Pixel aufweist, die dann bunt heraus stechen usw.
    das ist Humbug. Die Dateien aus den DSLR's sind eigentlich ziemlich gut.

    Zitat Zitat von maxmueller2 Beitrag anzeigen
    HI,
    schonmal danke für die Tipps.

    1) jo, für den Anfang denke ich das auch.

    2) ok, ich nehme an, es gibt für Nikon / Canon jeweils entsprechende Lösungen...wo liegen die so preislich, wenn ich da nicht unbedingt sparen will?

    6) Naja, das hätte ich halt gerne - wie läuft das denn so bei Nikon? Software?
    Beim Objektiv würde ich dir - wie emi schon gesagt hat - zu einem Makro mit kurzer/mittlerer Brennweite raten. Und auf jeden Fall zu einem stabilen Stativ.

  6. #6
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    Hi nochmal
    Du meinst die erste 5D? Ich kenne nur die 5Dmk2, die eine Bekannte hat....naja, mal sehen...

    mittlerweile las ich von div. Rauschunterdrückern, die den Unterschied erklären, inkl Detailverlust usw., muß ich halt abwägen.

    Mit Dauerlicht finde ich nicht übel, speziell bei Flaschen z.B., da habe ich schon rumexperimentiert, einen Blitz hätte ich gerne für das "styrocube" Prinzip, da hier die Lampen nicht genug Power haben für alle Zwecke. Nun gut, ich benutze alle Lampen, die mir in die Finger kommen, nur keine professionellen bis jetzt ;-)

    Eine Frage habe ich zu den Systemblitzen z.B. von Nikon - die werden per Infrarot gesteuert? Oder per internem Blitz? D.h. aber doch noicht, daß der int. Blitz als Blitz verwendet werden muß, oder? Den will ich natürlich am liebsten nicht nutzen.

    Kamera mäßig denke ich momentan über eine gebrauchte D90 nach, wäre vielleicht ein guter Einstieg erstmal...

  7. #7
    Leutnant zur See Avatar von Hades2k
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    Die werden über den internen getriggert, der selber ist kein geplanter Bestandteil des Ergebnisses - oder per Funk und Pocket Wizzard triggern.
    Mein Fotoblog: www.markusfelix.de

  8. #8
    Oberleutnant zur See Avatar von mad1120
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    oder auf die automatik verzichten und nen haufen geld sparen
    indem man per yongnou RF602 die blitze ansteuert...

    wobei de bei den blitzen auch noch sparen kannst
    da du dann keine nikon system blitze brauchst sondern alle die sich über mittelkontakt auslösen lassen.

    mein tip wäre
    trigger : yongnuo RF602 preis pro set ~20€
    blitz: Yongnuo YN 460 II preis pro blitz ab 30-40€
    (die preise bekommst de bei ebay.co.uk bei direkt import über hong kong,
    kannst aber natürlich über nen Deuschen händler zum doppelten preis kaufen...)

    einzig nachteil an der lösung, du musst die blitze als auch die cam manuell steuern.
    also nix automatik, sondern rübe anstrengen und in sachen strobist und cam steuerung einlesen.
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