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  1. #1
    Stabsgefreiter
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    Standard DSLR vs Brigte| Vergrößerung?

    Hi,

    ich habe vor mir demnächst eine neue Kamera zu kaufen und würde mal gern eure Meinung hören was für mich wohl besser geeignet wäre. Bright oder DSLR?
    Ich selbst hab bis jetzt nur Kompaktkameras besessen.(solche für die Hosentasche)
    Aber ich würde jetzt in Zukunft auch gern bei meinen Hobbys (Wakeboarden am Cable, Kiteboarden) Fotos machen wo man halt mehr Zoom und schnellere Serienbilder braucht. Wöllt mich auch gern mal an solchen Panorama Nightshots mit Langzeitbelichtung und Light-Painting probieren.
    Außerdem würde ich mir halt auch eine Cam wünschen die bei besonderen Feiern und im Urlaub schärfere, schönere Bilder macht als so ne ultra Kompakt.

    Bei den Brights würde mich besonders die Lumix FZ 100 reizen. Eine Brennweite von 25 bis 600mm, 11 Bilder pro Sekunde, HD Videos und fast sämtliche Spielereien die man auch bei ner DSLR hat.
    Allerdings hört man ja immer das DSLR Kameras in Sachen Bildquali besser sein sollen. Wie groß ist denn da der Unterschied? zB würde mir da die Sony Alpha 33 oder 55 gefallen. Allerdings bin ich ja total schockiert über die mickrigen Zooms der Objektive für DSLR!
    Da muss man ja eigentlich immer mit 2-3 Objektiven rumlaufen und allgemein gibts ja kaum Objektive mit mehr als 300 oder maximal 500mm Brennweite.

    Das kann ich doch nicht glauben! Kann man denn wirklich mit ner "billigen" Bright-Cam Objekte näher ran bringen als mit den teuren DSLR Objektiven?
    Oder ist es so das eine DSLR-Kamera auch mit geringerer Brennweite Objekte näher ranbringen kann? Falls ja, wie rechnet man das denn in etwa um damit man einen vergleich hat?!
    Was ist von Objektiven mit großem Zoom wie zb dem "Tamron Objektiv AF 28-300mm 3.5-6.3 XR Di LD Aps IF Makro" zu halten?

    Gibt es eigentlich Möglichkeiten solche Cams Outdoor tauglicher zu machen? Grade beim Kiten ist man halt oft mit der Kamera bei viel Wind am Strand/Meer. Glaub nicht das die feine Gischt nund der feine fliegende Sand/Staub gut für so ne Cam ist?!

    Liebe Grüße
    Am 11. September 2001 starben 32.000 Kinder an Unterernährung

  2. #2
    Moderator
    Fotomaster März 10
    Avatar von cH4s3R
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    Also generell haben DSLR-Kameras einen größeren Sensor als Bridge-Kameras. Dadurch ist die Pixeldichte geringer, was sich positiv auf die Grundschärfe und das Rauschverhalten auswirkt.
    Man kann sagen, dass die optische Qualität eines Objektives besser ist, desto kleiner der Zoomfaktor ist (Ausnahmen bestätigen die Regel). Jetzt kannst du dir ungefähr vorstellen, was das für ein 25-600mm-Zoom aussagt Es kommt aber halt immer auf die Anforderungen an. Brauchst du eine größtmögliche Flexibilität, dann kommst du um ein s.g. Superzoom nicht herum.
    Für DSLR-Kameras gibt es sehrwohl Objektive über 500mm Brennweite, jedoch werden sie garantiert dein Budget und dein maximal Gewicht sprengen Die Frage ist auch, ob du überhaupt eine Brennweite von 600mm brauchst.
    Der Vorteil eine DSLR ist eben das, was du als Nachteil empfindest: man kann Objektive wechseln und somit für jede Situation das beste Objektiv aufsetzen.
    Ich würde dir raten, mal mit ner SD-Karte in einen großen Elektronikmarkt zu gehen und die Kameras auszuprobieren. Dann kannst du dir besser ein Bild über die Qualität machen.
    Wenn du eh keine Objektive wechseln und nicht noch weiter in die Fotoausrüstung investieren willst, würde ich dir klar zu eine Bridge raten.

    Um deine Cam outdoortauglich zu machen, gibt es so spezielle Kamera-"Tüten" (die habe ich auf die Schnelle gefunden, damit du dir mal ein Bild davon machen kannst: Amazon.com: DiCAPac WPS10 Waterproof Case for SLR/DSLR Cameras 230 x 270 x 190mm: Camera & Photo).
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  3. #3
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    Interessantes Foto da auf Amazon^^
    Kann man die denn dann noch ordentlich bedienen wenn die in so ner Tüte steckt? Hat da jemand Erfahrungen mit?

    Naja, wenn man am Strand oder am Ufer steht und die Aktion 20-50m aufn Wasser stattfindet ist so ne 600er Brennweite doch bestimmt nicht verkehrt, oder?

    Danke schonmal für die infos
    Geändert von Newspirit87 (28.02.11 um 13:16 Uhr)
    Am 11. September 2001 starben 32.000 Kinder an Unterernährung

  4. #4
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    Kann man denn wirklich mit ner "billigen" Bright-Cam Objekte näher ran bringen als mit den teuren DSLR Objektiven?
    Das liegt an den kleinen Sensoren der Kompaktkameras. Die Sensorgröße und die effektive Brennweite stehen in direktem Zusammenhang. Auch die kleinen Digicams haben nur Brennweiten bis ca 100 mm, aber durch den den anderen Blickwinkel (aka Brennweitenverlängerungsfaktor) ergeben sich dann längere Brennweiten. Bei einem Cropfaktor von 5 werden aus 100 mm -> 500 mm.
    Um so kleiner der Sensor also ist (= schlecht), desto mehr Brennweite kann ein kleines Objektiv bieten. -> Die ganzen Superzooms haben meistens 1/2,33"-"Krüppel"-Sensoren. Die besseren Kompakten mit ihren 1/1.6" großen Sensoren bieten kaum mehr als 5-fach Zoomobjektive, denn auch diese Objektive würden schnell zu groß werden.
    Die meiste Brennweite bekommt man bei Camcordern. Dort kann man wegen den 1/8"-Sensoren auch mal locker 2500 mm unterbringen. Das die Bilder dann unter aller S.. sind, ist eine logische Folge.

    Btw. Die meisten Objektive der Kompaktkameras verlieren am langen Ende deutlich an Schärfe usw.
    Bei einer DSLR hat man so viel Pixel-/Bildqualitätreserve, dass man ohne Probleme gute Crops anfertigen kann. Man kann aus realen 320 mm schnell mal effektive 640 mm machen und das Bild sieht immer noch besser aus, als das einer Kompaktkamera.

  5. #5
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    Ok, danke für die Aufklärung.

    Denke ich werd trotzdem eher zur Bridgekamera greifen. Weil ich halt flexibel sein möchte und nicht immer noch 1-2 andere Objektive mitschleppen will, besonders wenn ich unterwegs bin.
    Ich bin ja mal auf die Nikon P-500 gespannt. Allein schon Videos in 240fps... Da kann man ja Mega, Mega Slowmotions machen. Bei Verringerter Auflösung (12??x7??) bis zu 120 Fotos die Sekunde!? WTF???? 22,5 bis 810 mm Brennweite auf kleinbild...
    Geändert von Newspirit87 (28.02.11 um 14:12 Uhr)
    Am 11. September 2001 starben 32.000 Kinder an Unterernährung

  6. #6
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    Lichtstärke: 1:3,4 bis 1:5,7....na dann mal viel Spaß
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Newspirit87 Beitrag anzeigen
    Ok, danke für die Aufklärung.

    Denke ich werd trotzdem eher zur Bridgekamera greifen. Weil ich halt flexibel sein möchte und nicht immer noch 1-2 andere Objektive mitschleppen will, besonders wenn ich unterwegs bin.
    Ich bin ja mal auf die Nikon P-500 gespannt. Allein schon Videos in 240fps... Da kann man ja Mega, Mega Slowmotions machen. Bei Verringerter Auflösung (12??x7??) bis zu 120 Fotos die Sekunde!? WTF???? 22,5 bis 810 mm Brennweite auf kleinbild...
    Mehr Satzzeichen verbessern nicht den Inhalt.

    Man muss nicht mehr Objektive mitschleppen. Viele DSLR-User haben ein "immerdrauf"-Objektiv, aber man hat einfach mehr Möglichkeiten. Eine lichtstarke Festbrennweite ist etwas feines, oder ein UWW, oder ein Fisheye oder ein Tele, oder ...

    Die Quizfrage ist immer was man persönlich erreichen will.

    Lichtstärke: 1:3,4 bis 1:5,7....na dann mal viel Spaß
    Das dann noch abgeblendet und bei 810mm Brennweite. Wer soll das denn am Strand ruhig halten? Da wird mit Sicherheit kein Foto scharf.

    Bei Verringerter Auflösung (12??x7??) bis zu 120 Fotos die Sekunde!? WTF????


    Laut Nikon.de schafft sie 54 Bilder pro Sekunde bei 1.280 x 960 also 1.3 MP. Das hat für mich nicht mehr viel mit Fotografie zu tun, das ist ein Video. Ist aber eigentlich ein hübscher Marketing-Gag: Eine EOS 550D schafft 30 Bilder die Sekunde!*













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  8. #8
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    Klar, für solche Vergrößerungen brauch ich dann natürlich ein Stativ. Glaub ohne wird man schon allein sein Ziel nicht im Sucher halten können.
    Wobei: Wenn ich nen Stativ mitnehm macht's das zusätzliche Objektiv ja auch nichtmehr fett. Aber wenn ich mich für eine dslr mit Mega-Zoom Objektiv entscheide, hab ich doch sicher auch wieder ähnliche Qualitätsmängel, oder?
    Aber eine gewisse Flexibilität brauch ich nunmal weil die Kitesurfer nunmal nicht immer an der gleichen Stelle ihre Tricks machen.

    Ist denn die Lichtstärke deutlich geringer als bei anderen Bridge-Cams mit großen Zoom?(bei der Nikon p500)
    Geändert von Newspirit87 (28.02.11 um 15:01 Uhr)
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  9. #9
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    Aber wenn ich mich für eine dslr mit Mega-Zoom Objektiv entscheide, hab ich doch sicher auch wieder ähnliche Qualitätsmängel, oder?
    Das nicht, aber ein solches Zoom wirst du nicht bezahlen wollen. Mein größtes Tele geht bis 250mm dank APS-C Sensor also 400mm. Das reicht vollkommen aus und diese Brennweite hält man Sonne auch noch ruhig genug ohne Stativ. Dank 15 MP und mehr kann man problemos croppen. Was man allerdings dazu erwähnen muss ist, dass du mit 429 Euro sicher nicht soweit kommst. Qualität kostet.

    http://de.wikipedia.org/wiki/APS-C

    Da siehst du mal die Sensorgrößen im Überblick. DSLR haben in der Regel APS-C Sensoren (zumindest in diesem Segment), die Nikon hat einen 1/2,3 Zoll Sensor. Da kann man sich ausmalen, was das für die Bildqualität bedeutet.
    *1955 - †2011 — dead, but never forgotten. thank you steve

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  10. #10
    Oberbootsmann
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    bei Nikon kostet das 18-200 mm ja schon über 500 Euro.
    Das Teil entspricht dann 27-350mm Zoom.
    Das Ding ist eben, dass die Sensorgröße an der Bridge viel kleiner ist. Lässt du fotos maximal bis din A5 Entwickeln, dann kannst dir ohne bedneken ne bridge nehmen.
    Die Wechseleigenschaft bei DSLRs ist ja gerade ein begehrtes Feature.
    Man ist eben in den Möglichkeiten nicht beschränkt. Da kann man durchaus auch mal nen Weitwinkel, oder Fisheye raufziehen und damit Fotos machen. Das kannst du mir einer Bridge komplett knicken. Dann hat man eben die Möglichkeit dank geügend Lichtstärke auch mal Freistellen zu können, also der Scharf gestellte Bereich ist eben scharf und das davor und dahinter unscharf.. Das geht mit einer Bridge nur im begrenzten Maße.
    Dann ist der Sensor natürlich größer bei einer DSLR. Heißt mit modernen DSLRs kannst du bei ISO 1600 noch super Bilder machen. Mit ner D700 oder D3 kann man auch noch NAchts üebr Weihnachtsmarkt laufen und ohne Blitz knippsen und die Bilder dnan auf Din A3 entwickeln lassen.

    Alle eine Frage der Anforderung.

  11. #11
    Kapitän zur See Avatar von black-avenger
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    Hat sich der AF der Bridge Cams inzwischen eigt gebessert? Bei meiner Lumix FZ-30 war der AF ja quälend langsam. Ich denk ich würde kein einziges Bild mit schnell bewegten Motiven scharf kriegen. ISO ab 200 - 400 nicht mehr zu gebrauchen, damit schonmal daneben.

    Fürs Fotografieren von Kitesurfern sollte imho die Verschlusszeit nicht länger als 1/200s sein. Besser 1/500 - 1/800 in der Richtung.
    Sofern du dich nicht an lichtstarken Objektiven totbezahlen willst, brauchst 'ne Cam mit vernünftiger ISO Performance. 1600 mit einer Bridge wird selbst auf kleinen Bilddrucken grausig aussehen.

    Also maximal ISO 400 + 400mm@f8 + 1/500s Verschluss könnte an einer Bridge eng werden, sofern du keine absolut knallige Sonne hast. Dazu noch der (möglicherweise) langsame AF, mit dem du nur schwer was treffen wirst.
    Obs dir das wert ist, musst selbst wissen.

  12. #12
    Oberbootsmann
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    Fürs Kitesurfen reicht das sicherlich nicht.
    Kompakte und Bridgekameras arbeiten eben immer noch mit Kontrast AF.
    Man kan nauf gut glück drauf halten und Serienbilder machen, da die Tiefenschärfe sowieso ausreichen sollte bei den kleinen minisensoren in den Kameras.
    Für vernünftige Kitesurffotos muss man aber definitiv tier in die Tasche greifen.
    In Sankt PEter Ording würde ich z.b. nicht unbedingt bei guten windverhältnissen mit ner nicht abgedichteten Kamera zum Strand gehen. Da Weht Sand, Gischt usw.
    Das sind ziemlich heftige Extrembedingungen.
    Schau mal ins DSLR forum...da wurde die Frage zu einer Kombi fürs Kitesurfen schon mehrfach gestellt. gibt eigentlich selbst gebraucht keine Lösung unter 1000 Euro, die das zufriedenstellend macht.
    - Du brauchst einen super schnellen Autofokus
    - möglichst abgedichtetes GEhäuse und Objektiv
    - Idealerweiße nen gutes 400er Objektiv mit 2.8er Lichtstärke. Dazu eventuell noch nen Telekonverter.
    - Würde da auch auf eine Cropkamera setzen...bringt eben nochmal die 1,5fache Brennweite.

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