Für den Kunden zufriedenstellend ist keinesfalls immer richtig. Die wenigsten äußern Kritik an Fotos - auch wenn die schrecklich aussehen. Wenn man aber selber Ansprüche daran hat und differenziertes Feedback von Kollegen bekommt, dann entwickelt man sich weiter.
Wenn man sich aber denkt: "Naja, das reicht ja auch so, wenn das alles überstrahlt und die harten Schatten da sind", dann wird man wohl auch nicht lernen (wollen).
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- 18.07.10, 19:10 #51
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"Before you say anything, prepare to shut the fuck up!"

- 18.07.10, 19:11 #52
Na klar versuch ich selber meinem Ansrpuch auch gerecht zu werden, aber wenn du nunmal vorher den Deal machst weißt du da noch nicht, wie die Fotos werden.
Du kennst das Wetter nicht, in den meisten Fällen die Kleidung des Paares nicht etc, etc.
Man kann das bestnögliche Geben, aber man kann dem Kunden vorher noch nicht sagen, wie die Fotos aussehen werden. Und ich sage auch vorher allen, die mich "haben" wollen, dass die keine Fotos erwarten dürfen, die aussehen wie die eines Fotografen der 2000€ verlangt. Das sollte jedem, der mich fragt auch bewusst sein.
- 18.07.10, 19:11 #53
Und wer ist es, der am Ende zufrieden sein Geld über den Tisch schiebt, der Kunde oder du selbst das (dann) nicht verdiente von die linke in die rechte Hand?
Selbst wenn man mit dem Bildern noch zu unzufrieden ist, und der Kunde aber wohlwollend das Geld rausrückt, haben die Bilder doch schon getaugt. Erst wenn der Kunde von sich aus sagt... "das sieht aber scheiße aus!" - wird's kritisch. Sofern die Bilder scharf sind, farblich halbwegs passabel aussehen und nicht nur die schlimmsten Motive eingefangen wurden, wird das aber in 90% der Fälle nicht passieren.
Gott was musste ich auf Auftrag schon für SCHEISS Internetseiten programmieren. Ich hab mich beinahe nicht getraut meinen Namen als Administrator unter die Seiten zu setzen, so schlecht fand ich die ein oder andere Seite. Dem Kunden hat's gefallen, Dienstleistung erbracht - auch wenn ich durch mein unwohliges Magendrücken knapp am Brechreiz vorbei geschrammt bin.
Was lehrt uns das? Das im dienstleistenden Gewerbe oftmals (jedoch nicht zwingend immer) das eigene Ermessen der Leistung nicht zum Tragen kommt, da einem die Entscheidung, ob etwas gut oder schlecht ist, von einem Dritten abgenommen wird. Da dieser im Regelfall einige Referenzen von einem haben möchte, bzw Portfolios, whatever - wird dieser schon gewusst haben, warum er sich für eben jenen Dienstleister entschieden hat und nicht für den 3 Straßen weiter. Den Auftraggeber juckt es nämlich nicht, ob man mit Bauchschmerzen über der eigenen Arbeit sitzt wohingegen der drei Straßen weiter freudestrahlend in Selbstlob ersäuft. Er hat sich für den mit Bauchschmerzen entschieden, womit diese hinfällig zu sein haben ô0
Dies gilt meiner Meinung nach für den Fall des erledigten Auftrags. Gegen Weiterentwicklung spricht definitiv nichts. Aber wenn man im Leben alles ablehnt, weil man in Selbstkritik zerfließt und sich zu nichts bereit fühlt, wird einem einiges entgehen (damit meine ich nicht ausschließlich finanzielles).
Wäre ich nicht vor 6 Jahren in eine bestimmte Band X eingestiegen (Gott was war ich schlecht damals ô0), wäre ich jetzt immer noch in meinem Probekeller und würde für mich hinpalüddeln, hätte nicht die eine oder andere große Halle Süddeutschlands gesehen, wäre deutlich weniger rum gekommen. Wenn ich mich mit anderen Musikerkollegen vergleiche, sollte ich am besten kein Instrument mehr anfassen, diesen Grad der Perfektion werde ich niemals annähernd erreichen - und dennoch wird in der Band mit der ich seit 6 Jahren unterwegs bin meine Leistung honoriert und anerkannt, wenngleich es auf dem Markt drumherum viele gibt, denen ich vermutlich nicht das Wasser reichen kann.Geändert von black-avenger (18.07.10 um 19:16 Uhr)
- 18.07.10, 19:45 #54
Oder will jemand sein Samyang 2 Wochen verleihen?
- 18.07.10, 19:46 #55
Du hast höchstwahrscheinlich keinen Verlust, wenn du es direkt danach wieder verkaufst.
Es wäre halt nur ziemlich blöde, wenn du eine unscharfe Variante geschickt bekommst.„But if he doesn’t exist anymore?“ – „He will. He will.“
Meine Foto-Homepage --- project:vintage --- me@flickr --- Der Strobisten-Treff
- 18.07.10, 19:48 #56
- 18.07.10, 19:51 #57
Wow ihr argumentiert gut und sachlich. Da kann man auch noch was lernen
Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.
- 18.07.10, 20:11 #58
- 18.07.10, 20:19 #59
yeah Baby, gerade ein 70-200/2.8er Tamron zu nem Bombenpreis ersteigert

- 18.07.10, 20:19 #60
Und hier sind wir wieder am Standpunkt, welchen ich schon die komplette letzte Seite vertrete. Wird in 90% der Fälle nicht passieren, denn sobald da das Brautpaar drauf ist und schön in die Kamera grinst und das Bild nicht WIRKLICH unter aller Sau ist, gefällt es fast jedem.
Der Qualität und Kreativität von vielen Blitz-Karls mit ihren Lädchen in der Stadt welche teils horrende Summen für (mitunter schlechte) Hochzeitsfotografie verlangen, wird ein halbwegs erfahrener Amateurfotograf gerade noch gerecht werden.
Wenn dann halt jemand hier aus dem Forum auf die Bilder schaut, ist die kritik dementsprechend, aber jetzt schaust mal wie wenige wir doch sind und wieviele Normalos da draußen rumlaufen.
- 18.07.10, 20:20 #61ForenVeteran
Fotografie
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Bevor du etwas nicht checkst, lies einfach was ich geschrieben habe.

Klar wird man durch Übung besser, deswegen üben, üben, üben.
Zusammen mit einem anderen Fotografen der bereits Übung hat.
Aber nicht alleine einen großen Auftrag annehmen, das war/ist meine Meinung.
Dazu steh ich auch^^Geändert von H0mbre (18.07.10 um 20:23 Uhr)
- 18.07.10, 20:27 #62
wenn aber kunde 1 zufrieden war (den job hast du noch umsonst gemacht), Kunde 2 die an Kunden 1 abgegebene Leistung sieht und dich daraufhin für einen genannten Preis
bucht, kann die Leistung nicht verkehrt gewesen sein
natürlich sollte man selbstkritisch sein, natürlich sollte man sich immer verbessern wollen, und man kann sich auch vergleichen mit anderen, aber stets konkret, und auch betonen, dass im kreativen bereich so ein vergleich nur subjektiv sein kann.
man kann also sagen "meine bilder sind bei weitem nicht so gut wie die von marcus schwarze" das ist dann konkret, aber subjektiv, denn andere leute können wie oben beschrieben die eigenen bilder wiederum besser finden, weil sie mit schwarze mit nix anfangen können...
was man nie sagen sollte, und damit mein ich jetzt joshude:
"meine bilder sind nicht so gut wie die von leuten, die 2000€ verlangen"
am ende sollte die devise lauten:
"wachse an deinen aufgaben", aber ohne Mut, gibts keine Aufgaben
aufgaben bekommt man, indem das, was man bislang zu zeigen hat seinen potentiellen Aufgabengebern zeigt und nen Preis nennt, entweder sie sind anhand des gesehenen bereit das zu zahlen, oder nicht.
je mehr man lern, je zufriedener man mit seinen Leistungen ist, desto höher wird der Preis werden...Geändert von Dr Casemod (18.07.10 um 20:29 Uhr)
- 19.07.10, 02:07 #63
- 19.07.10, 02:23 #64
Zu welchem Preis denn?
@topic:
Naja also ich sehe es auch so, dass man sich auf jeden Fall realistisch an solche Aufgaben rantrauen sollte! Man muss sich eben nur einen genauen Plan machen, wie man vorgeht. Als Anfänger was sowas angeht würde ich mir erst einmal als Vorbereitung Bilder von Profis anschauen und diese als Ideenquelle nutzen... Dann einfach mal sowas annehmen. Auch wenn man sich selbst zuerst nicht ganz zufriedenstellen wird, wird es meiner meinung bei joshude als Besipiel für den "Kunden" ausreichen. Dann geht es darum sich genau das Ergebnis anzuschauen und es kritisch auszuwerten.
Nur so kommt man an Erfahrung, kann sich entwickeln...
@ Hombre: Naja sag mir einen guten Fotografen, der einfach einen mitnimmt, der ihm den Job streitig machen will...
Ganz zu schweigen davon, dass ein Profi sich da offen zeigt und Tipps bzw Vorgehen ausplaudert.
Als ich im Webdesign begonnen habe, habe ich mit einer kostenlosen Homepage für einen gesangverein begonnen und dann wurde es immer mehr, meine Kenntnisse nahmen andere Dimensionen an und ich wusste langsam, was das Web will, was die Leute sehen wollen... Ich habe gar nicht daran gedacht, dass es bessere gibt, die das machen...ich habe solange gefummelt, bis ich damit zufrieden war und fertig.
Man sollte nur nicht den Fehler machen, am Anfang zuviel zu verlangen. Selbstsicher rüberkommen, sein Fotowissen zeigen, aber eben klarstellen, dass man kein geborener Hochzeitsfotograf ist, dass man sich aber der Aufgabe gewachsen fühlt. Umso besser, wenn man zu Beginn bei Bekannten seine Referenzen aufbauen kann: Wenig Lohn, aber dafür 100% Praxistraining.
- 19.07.10, 08:17 #65
- 19.07.10, 13:53 #66
Irgendwer hatte doch mal nen freien RAW-Codec für Nikon gepostet, oder?
War der auch für Win 7 und Win 7 x64?
Danke!
- 19.07.10, 16:50 #67
- 19.07.10, 18:45 #68
sogar noch weniger als 300
... in 45min hol ich sie mir ab beim Verkäufer
Hab dann auch noch im Affekt gestern einen Kenko Pro 300 DGX 2x Konverter für nen Grünen erstanden... auf den bin ich schon sehr gespannt... da scheiden sich ja auch die Geister bei dem Teil... die einen lieben ihn, die anderen schimpfen drüber. Naja mal sehn

- 19.07.10, 19:16 #69
- 19.07.10, 20:12 #70
Nein, es gibt nen Codec um sich die Raws von Nikon direkt im Explorer anzeigen zu lassen.
Für Win x86 gibts das von nikon direkt aber eben nicht für x64, und da gibts halt 3.-anbieter die sowas anbieten.
---------- Beitrag hinzugefügt um 20:14 ---------- Vorheriger Beitrag war um 20:12 ----------
Oh, okay, wir meinen wohl das selbe
FastPictureViewer | Download Page
---------- Beitrag hinzugefügt um 20:16 ---------- Vorheriger Beitrag war um 20:12 ----------
Hm, okay, das Codec-Pack muss man also kaufen, ja?
Und der viewer bietet das nicht für die Thumbs an?
- 19.07.10, 20:35 #71
- 19.07.10, 20:44 #72
Also ich habs auch versucht letztens mit den DNG Dateien und da scheints mal geklappt zu haben, aber so wie es aussieht ist diese Lösung nun nicht mehr kostenlos...naja in der Bridge sieht man ja die Thumbs...
- 19.07.10, 20:51 #73
wirklich schade das pentax seinen Raw codec bisher nur für 32 Bit anbietet.
- 19.07.10, 21:39 #74
Sollte ich meine Kamera morgen mit in den Kletterpark nehmen?
- 19.07.10, 21:43 #75

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