Guten Tag.
Ich habe mittlerweile seit etwa nem halben Jahr in unregelmäßigen Abständen ab und an mal mit Bluescreens Probleme. Zwischenzeitlich läuft mein System auch mal für nen Monat oder so völlig problemlos, und dann hab ich ne Woche oder 2 teilweise sehr häufig Bluescreens und ich habe keine Vorstellung woran das liegt.
Die Fehlermeldung, die mir Windows im Anschluss präsentiert liest sich so:
Problem signature:
Problem Event Name: BlueScreen
OS Version: 6.0.6002.2.2.0.256.6
Locale ID: 1031
Additional information about the problem:
BCCode: a
BCP1: BB3FFFF4
BCP2: 00000002
BCP3: 00000001
BCP4: 8249DCC7
OS Version: 6_0_6002
Service Pack: 2_0
Product: 256_1
und ich habe beim Reboot auch teilweise ne Meldung eine Datei wäre irgendwie korrupt.
Möglicherweise kann mir ja jemand von euch helfen, weil ich keine Idee habe, wie ich das in den Griff kriegen soll.
Danke im Voraus!
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Thema: Bluescreens
- 16.01.12, 20:15 #1Gefreiter
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Bluescreens
- 17.01.12, 18:52 #2Gefreiter
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Themenstarter
So, ich hab jetzt auch mal die für mich relevanten Abschnitte von zwei unterschiedlichen Bluescreens aufgeschrieben, die ich heute hatte.
Nummer eins:
***STOP: 0x0000008E (0xC0000005, 0x93D0G08C, 0xC34B3244, 0x00000000)
***dxgkrnl.sys - Adress 93D0608C base at 93CDD000, Datestamp 4d383dc1
Nummer zwei:
IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL
***STOP: 0x0000000A (0x02AAA110, 0x00000002, 0x00000001, 0x82415F90)
Möglicherweise lassen sich daraus ja irgendwelche Informationen ziehen.
- 19.01.12, 14:00 #3Gefreiter
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Themenstarter
Kann mir da wirklich niemand helfen?
Oder habe ich evtl. im falschen Unterforum nachgefragt? Ich dachte halt, dass es wohl was mit meinem Betriebssystem zu tun haben könnte.
Oder sollte ich es ganz in einem anderen Forum versuchen? Aber wenn ja, in welchem?
- 19.01.12, 14:05 #4Hauptgefreiter
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Erstmal solltest du uns eine Übersicht über deine Komponenten geben.
Welches Windows du einsetzt wäre auch ganz nützlich.
Aus en Bluescreendaten kann man meistens (ich zumindest) nicht viel herauslesen, allerdings weisen sie eine grobe Richtung.
Wenn ich das richtig sehe ist die dxgkrnl.sys ein Bestandteil vom Direct X.
Welche Version hast du davon laufen?
Sind Treiber/Patches vom OS/ BIOS up to date?
- 19.01.12, 19:17 #5Gefreiter
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Gut, also Komponenten und Betriebssystem:
Mainboard: Gigabyte MA790X-UD4, 790X (dual PC2-8500U DDR2)
Grafikkarte: Club 3D Radeon HD 4870 Overclocked Edition, 1024MB GDDR5, 2x DVI, TV-out, PCIe 2.0 (CGAX-48724DDO)
CPU: AMD Phenom II X3 720 Black Edition, 3x 2.80GHz, boxed (HDZ720WFGIBOX)
RAM: A-DATA Value DIMM Kit 4GB PC2-6400U CL5 (DDR2-800) (AD2800002GOU2)
Betriebssystem: Windows Vista Business auf Service Pack 2
Was die Treiber angeht: Zumindest der von der Grafikkarte ist aktuell, beim Rest bin ich mir jetzt nicht zu 100% sicher. Wo kann ich das denn am schlausten checken?
Und BIOS hab ich seitdem ich das Mainboard habe noch nicht ein einziges Mal geupdatet. Ich meine mal gehört zu haben, dass das auch nicht ganz risikolos ist, aber kann mich natürlich auch täuschen.
- 20.01.12, 09:49 #6
Variieren die Stopfehlercodes ständig? Wenn ja, wäre das ein Anzeichen für ein Problem mit dem Speichermanagement. Speicher i.d.S. kann insbes. RAM, VRAM, CPU-Cache, Festplatte oder Motherboard sein (nicht abschließend).
Hast du schon mal die RAM mit Memtest86+ auf Fehler überprüft?
Motherboard-Bios Updates sind schon lange nicht mehr so Risiko behaftet, wie das mal war. Allerdings gilt dennoch, je stabiler das System, desto sicherer der Flashvorgang.Windows ist ein Echtzeitbetriebssystem. Wer damit arbeiten will, muss echt Zeit haben!
- 20.01.12, 10:57 #7Gefreiter
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So weit ich das mitbekommen habe, unterscheiden sich die Fehlercodes in der Tat, ja.
Den Memtest werd ich mir mal organisieren und schauen, was sich dabei ergibt. Ich hatte übrigens gestern einige Male das Problem, dass der Rechner nicht mal mehr booten wollte. Zwischenzeitlich bekam ich die Meldung, er könne nicht booten, da "Kernel missing or corrupt".
/edit: Das Memtest muss während des Bootvorgangs durchgeführt werden, seh ich das richtig? Also das ist nix, was ich während des Windowsbetriebs machen kann?!Geändert von Sir James (20.01.12 um 11:00 Uhr)
- 20.01.12, 12:07 #8Hauptgefreiter
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Das siehst du richtig, Memtest läuft auf DOS Ebene. Mal sehen was bei rum kommt.
- 20.01.12, 12:45 #9
Ganz genau: Memtest86+ - Advanced Memory Diagnostic Tool
Im Download-Link findest du z.B. die USB-Key Version, die du auf einem USB Stick einrichten kannst (runterladen, entpacken, starten, USB Stick auswählen, fertig).
Über den Stick kannst du dann booten und Memtest beginnt automatisch mit der Prüfung. Diese mind. 3-4 Stunden laufen lassen.Windows ist ein Echtzeitbetriebssystem. Wer damit arbeiten will, muss echt Zeit haben!
- 22.01.12, 18:46 #10Gefreiter
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Also ich hab mehrere Fehlermeldungen bekommen, als ich getestet habe. Ich bin dann mal davon ausgegangen, dass wohl einer meiner Ram-Riegel fehlerhaft ist und habe einen testweise ausgebaut.
Bisher läuft der Rechner, sind zwar erst ein paar Minuten, aber immerhin.
Ram ist ja zum Glück nicht so teuer, dann werd ich wohl mal zusehen, dass ich die Menge wieder ein wenig aufstocke.
Danke für eure Hilfe jedenfalls.
- 23.01.12, 08:18 #11Hauptgefreiter
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Hast du direkt nochmal Memtest laufen lassen?
Du musst erstmal sehen ob der RAM Riegel defekt ist, oder ob derjenige der die Fehler bewirkt noch drin sitzt.
Hast du die Spannungen des RAMS und die Latenzen im BIOS selbst eingestellt oder einfach nur eingebaut und gut ist (mein RAM braucht für 1066er Betrieb 2,2V anstatt der 2,1V die im SPD liegen, ansonsten hagelts bei mir auch Fehler).
- 23.01.12, 10:56 #12
Auf jeden Fall nochmal jeden Riegel einzeln mit Memtest86+ auf Fehler überprüfen. Sollte nur ein Riegel Fehler bringen, ist die Sache klar. Sollten aber bei den Einzeltests keiner der Riegel Fehler zeigen, liegt das Problem woanders (z.B. RAM Einstellungen, Motherboard).
Windows ist ein Echtzeitbetriebssystem. Wer damit arbeiten will, muss echt Zeit haben!
- 23.01.12, 14:30 #13Gefreiter
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Also da ich die Hardware des Rechners jetzt seit etwa anderthalb Jahren verbaut hatte und das erste Jahr absolut keine Probleme auftraten, kann ich mir kaum vorstellen, dass es nen anderen Hintergrund haben könnte. Aber gut, sicher ist sicher. Werd das dann die Tage wohl mal machen.
- 23.01.12, 15:13 #14
Was für einen anderen Hintergrund meinst du?
Windows ist ein Echtzeitbetriebssystem. Wer damit arbeiten will, muss echt Zeit haben!
- 23.01.12, 15:16 #15Hauptgefreiter
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Nur durch den einen Memtest Lauf kann man aber leider nicht direkt darauf schließen das der RAM für deine probleme zuständig ist. Dein problem kann u.U. vom Board, dem NT, der CPU oder halt vom RAM herrühren, nicht zuletzt auch vom OS.
Und um jetzt einzugrenzen wer das Problem verursacht, musst du relativ viel testen. Siehe dazu Simpels Wrklärung im Post 12.
- 25.01.12, 19:24 #16Gefreiter
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So, ich habs zwar ein wenig vor mir hergeschoben, aber ich hab jetzt auch nochmal die Speicherriegel einzeln getestet.
Ich habe bei beiden Riegeln keinerlei Fehlermeldungen bekommen, was mich vermuten lässt, dass der zweite Ram-Slot irgendwie fehlerhaft ist.
Meint ihr es funktioniert, wenn ich den zweiten Riegel in den dritten oder den vierten Slot einsetze? Hab da leider nicht genug Ahnung von, um das nachvollziehen zu können.
- 26.01.12, 10:56 #17
Das kannst du testen. Bei deinem Motherboard können die RAM (grundsätzlich) auch im 3. und 4. Slot platziert werden. Zumindest laut Handbuch.
Poste bitten noch ein paar Screenshots von CPU-Z (Reiter Mainboard, CPU, Memory und SPD).Windows ist ein Echtzeitbetriebssystem. Wer damit arbeiten will, muss echt Zeit haben!
- 26.01.12, 21:17 #18Gefreiter
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Sorry, dass ich so blöd frage, aber was ist CPU-Z?
Also, ich weiß natürlich was meine CPU ist, aber das klingt nach irgendwas, wo ich im Windowsmenü drauf zugreifen muss und mir kommt das jedenfalls nicht bekannt vor.
- 27.01.12, 08:15 #19Hauptgefreiter
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Mit CPU-Z kannst du Informationen über CPU RAM etc. Auslesen. Das ist sehr nützlich für uns um etwaige Probleme die durch Konfigurationsfehler kommen zu erkennen.
Und du musst nicht alles per Hand raussuchen
Einfach mal danach googlen.
- 27.01.12, 08:35 #20
CPU-Z - Info-Tool fr Prozessor & Mainboard
Wenn du das Tool startest, siehst du als Erstes die Informationen der CPU (Reiter CPU). Im oberen Bereich des Tools siehst du die verschieden Register (Karteiregister, Reiter, ...). Diese nach einander anwählen und von den Reitern CPU, Mainboard, Memory und SPD) jeweils einen Screenshot machen.
Tipp für Screenshots: Screenshots erstellen mit dem Snipping Tool - Windows Anleitungen und FAQWindows ist ein Echtzeitbetriebssystem. Wer damit arbeiten will, muss echt Zeit haben!
- 27.01.12, 15:11 #21Gefreiter
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Hab grad gesehen, dass ich das Programm sogar schon aufm Rechner hatte...
Aber egal, hab mir dann mal die aktuellste Version organisiert und hier habt ihr nen Screenshot der 4 Reiter:
cpu-zfauzv.jpg
Hoffe damit könnt ihr was anfangen.
- 28.01.12, 20:21 #22
Zunächst würde ich testen, ob das System stabiler wird, wenn du die RAM Spannung fest auf 1,80 - 2,0V einstellst (mit 1,80V anfangen und bei anhaltenden Problemen schrittweise erhöhen).
Hilft das nicht, nur einen RAM einbauen und damit den Betrieb testen (teste beide Riegel einzeln).
Als letztes würde sich noch ein Bios Update anbieten (jedoch sollte das System hierfür zumindest im Bios stabil laufen).Windows ist ein Echtzeitbetriebssystem. Wer damit arbeiten will, muss echt Zeit haben!
- 29.01.12, 18:27 #23Gefreiter
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Naja, also seitdem ich den Speicherriegel aus dem zweiten Speicherslot rausgenommen habe, läuft mein Rechner wunderbar flüssig.
Ich hab halt jetzt im ersten und im dritten Steckplatz jeweils nen Riegel drin und bisher keinerlei Probleme damit. Sollte sich da doch noch was ergeben meld ich mich nochmal, aber ich hoffe erstmal, dass das Thema damit durch ist.
Vielen Dank für eure Hilfe auf jeden Fall, hat mir echt sehr geholfen!
- 30.01.12, 08:26 #24
Könntest du nun nochmal einen Screenshot von CPU-Z machen (nur der Reiter "Memory")?
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- 31.01.12, 12:35 #25Gefreiter
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Der Screenshot den ich gepostet habe war bereits mit den beiden Riegeln drin.
Die Anzeige sieht immernoch genau so aus, nur die NB - und die DRAM Frequenzy variiert halt um maximal 0,5 MHz, aber das ist ja normal.

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