Hi,
bin gerade auf Wohnungssuche für ne WG mit nem guten Kumpl von mir...
Wir haben uns darauf geeinigt das wir, auch wenn wir uns schon ewig kennen, einen "kleinen" Vertrag machen werden welcher so Dinge wie zumindest die Kündigungsfristen genau regelt und was mit den gemeinsam gekauften Dingen passiert.
Was würdet ihr noch mit rein nehmen?
Ruhezeiten oder solche Dinge finde ich persönlich etwas übertrieben, aber würde halt dann keinen Raum für diskussionen lassen und evtl Streits vorbeugen?!
mfg
moep.at
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Thema: Vertrag WG
- 28.03.12, 13:34 #1
Vertrag WG
Softwareluxx 
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28.03.12, 13:47 #2
Son Schmarrn. Was willst denn dann machen wenn er dagegen verstöst? Vor Gericht gehen? ^^
Bei sowas muss man sich eben aufeinander verlassen können. Redet halt mal über die Dinge die euch wichtig sind und gut is.
28.03.12, 15:04 #3
Kadett D 1.3S Berlina
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28.03.12, 15:08 #4
Wenn ihr als Haupt- und Untermieter anmietet, dann solltet ihr einen Vertrag unterinander abschliessen. Zur Klärung bei Streitfragen ist das immer ein gutes Mittel um eine gemeinsame Lösung zu finden. (Sowas passiert auch unter Freunden). Für sowas gibt es Rechtskonforme Vorlagen. z.B. hier: Untermietvertrag
Seid ihr beide Hauptmieter, dann habt ihr doch schon jeweils einen Mietvertrag mit dem Vermieter, indem auch Kündigungsfristen etc gesichert sind.
Das sollte jawohl reichen.Geändert von Bruezi (28.03.12 um 15:10 Uhr)
28.03.12, 15:10 #5
Das einzige hatte wir früher hatten war ein Putzplan. Nervig, aber ohne wäre es nicht gegangen, durch den Zwang zum saubermachen war wenigstens 1 Tag in der Woche sauber

Verträge hatten wir nicht, auch sonst keine mir bekannte WG. Man muss aber die Leute gut kennen mit denen man das macht, Leute bei denen man nicht sicher ist lässt man da lieber aussen vor.
28.03.12, 15:18 #6Oberleutnant zur See
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Auf jeden Fall Vertrag machen. Ich weiß aus eigener und auch aus der Erfahrung von Freunde daß ein "sich ewig kennen" absolut kein Garant für ein reibungsloses zusammenwohnen ist. Wenn man sich versteht ist der Vertrag zwar einigermaßen obsolet, aber wenn es Ärger gibt, weiß jeder der Beteiligten woran er ist, das beugt nur Diskussionen und Streit vor. Putzplan ist auch nicht die schlechteste Idee. Gemeinsame Anschaffungen halte ich für Humbug, lieber nach "der eine kauft dies, der andere das" verfahren...
28.03.12, 15:29 #7Oberbootsmann
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Da fällt mir spontan das Roommate Agreement von Sheldon ein. Da hast du ein paar sehr wertvolle Hinweise.
Roommate Agreement - The Big Bang Theory Wiki
Die SKYNET Klausel ist mehr als wichtig.
Mal im Ernst: Wenns nicht klappt, dann klappts nicht und ihr müsst getrennte Wohnungen nehmen.
28.03.12, 15:51 #8
Hmm...
naja, okay... wir werden trotzdem gewisse regeln niederschreiben!
ich hab ne gute Freundin die vor gut nem jahr mit einem bekannten zusammengezogen ist... nach paar monaten wars unerträglich weil er einfach nur gesoffen, überall hingekotzt usw hat...
die haben sogar mit anwalt versucht da rauszukommen, hatten aber irgend nen Vertrag das da beide Parteien einverstanden sein müssen, oder so (keine ahnung was es da gibt) und die musste das restliche Jahr bezahlen... erst jetzt nach 8 Monaten Miete umsonst ist sie aus dem Vertrag raus gekommen...
aber danke für eure Meinungen dazu.
Softwareluxx 
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28.03.12, 16:44 #9Matrose
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Ich denke es es ist sinnvoll sich zusammenzusetzen und gewisse Vereinbarungen und Absprachen zu treffen, an die man sich im gemeinsamen Zusammenlebne halten sollte.
Zu dem Thema gemeinsame Anschaffungen, da würde ich es so handhaben, dass ihr euch nicht alle Geräte gemeinsam teilt in den Anschaffungskosten, sondern, dass einer z.B. eine Waschmaschine kauft, dafür der andere den Kühlschrank. So ist klar geregelt wer was angeschafft hat und wenn einer von euch mal ausziehen sollte oder ihr die WG auflöst, dann müsst ihr euch keine Gedanken darum machen, wer nun was bekommt, sondern die Geräte sind klar einem Besitzer zuzuordnen.
28.03.12, 16:57 #10
Ganz wichtig ist auch die "Finger-Weg-von-meinem-Eigentum"-Klausel.

Ich habe in insgesamt 3 WGs gewohnt und es waren immer gute Freunde. Allerdings meistens nur solange bis man sich einen Haushalt geteilt hat. Die Probleme gingen beim Joghurt los und hören bei Computer/Freundin/Haushaltskasse auf.
Probleme wird es immer geben. Selbst wenn du heiratest und mit Frau und Kindern zusammen wohnst bedürfen einige Dinge klarer Absprachen. Ein Vertrag ist da meist sehr hilfreich um sich "in Erinnerung zu rufen" welche Absprachen man denn überhaupt getroffen hat.
Leider hört die Freundschaft bei Geld etc. schnell auf.
Bei Haushaltsgeräten habe ich immer ein klare Linie verfolgt. Der Besitzer der Quittung/Kaufbelegs ist der Besitzer des Geräts. Deswegen habe ich mir auch bei Anschffungen eine altmodische Handschriftliche Quittung mit Namen etc. ausstellen lassen. (Nur als Tip am Rande)
Man kann es auch basierend auf Vertrauen Regeln, nur wenn es dann tatsächlich zu Problemen kommt, spielt Vertrauen nunmal oft kein Rolle.
28.03.12, 21:43 #11Hauptgefreiter
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Ich musste auch sofort an das Roommate Agreement denken

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